Kollegienkirche: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
K Textersetzung - „Benediktiner-Erzabtei St. Peter“ durch „Benediktinererzabtei St. Peter“
 
Zeile 13: Zeile 13:
Bereits der Gründer der [[Benediktineruniversität]] [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] bis [[1653]]) wollte eine eigene Kirche für das Benediktiner-Kollegium errichten lassen. Aber erst Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]] schuf rund 70 Jahre später mit seinem ''decrtum proprium'' am [[6. Dezember]] [[1694]] die Voraussetzung für deren tatsächliche Errichtung. Bisher fanden die Messen der Benediktiner in der [[Aula Academica]] statt.
Bereits der Gründer der [[Benediktineruniversität]] [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] ([[1619]] bis [[1653]]) wollte eine eigene Kirche für das Benediktiner-Kollegium errichten lassen. Aber erst Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst Graf Thun]] schuf rund 70 Jahre später mit seinem ''decrtum proprium'' am [[6. Dezember]] [[1694]] die Voraussetzung für deren tatsächliche Errichtung. Bisher fanden die Messen der Benediktiner in der [[Aula Academica]] statt.


Die Bauarbeiten begannen nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] [[1696]] durch [[Edmund Sinnhuber]], [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt]] von [[St. Peter]]. Am  [[20. November]] [[1707]] wurde die Kirche zu Ehren der Unbefleckten Jungfrau Maria geweiht. Doch bis zur Fertigstellung waren immer Schwierigkeiten zu überwinden. Die Pläne für das Bauwerk stammen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]], die Bauleitung hatte Hofmaurermeister Johann Grabner inne.
Die Bauarbeiten begannen nach der Grundsteinlegung am [[6. Mai]] [[1696]] durch [[Edmund Sinnhuber]], [[Abt der Benediktinererzabtei St. Peter|Abt]] von [[St. Peter]]. Am  [[20. November]] [[1707]] wurde die Kirche zu Ehren der Unbefleckten Jungfrau Maria geweiht. Doch bis zur Fertigstellung waren immer Schwierigkeiten zu überwinden. Die Pläne für das Bauwerk stammen von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]], die Bauleitung hatte Hofmaurermeister Johann Grabner inne.


Bereits im Oktober 1696 beeinspruchte [[Johann Joseph Graf von Kuenburg]], Kaiserlicher wirklicher Geheimer Rat und Kämmerer sowie Salzburger Geheimer Rat, die vorgesehene Größe der Kirche, da das [[Langenhof|Palais Kuenburg]] sich unmittelbar östlich der Kirche befand. Nach einem Lokalaugenschein wurde aber am [[20. Mai]] [[1697]] abgewiesen. Der Vertrag Fischer von Erlach sah vor, dass dieser mindestens drei Mal im Jahr den Bau kontrolliere und noch während der Bauphase musste er verschiedene Änderungen an den Plänen vornehmen. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche dürfte dann erst [[1698]] endgültig festgelegt worden sein.
Bereits im Oktober 1696 beeinspruchte [[Johann Joseph Graf von Kuenburg]], Kaiserlicher wirklicher Geheimer Rat und Kämmerer sowie Salzburger Geheimer Rat, die vorgesehene Größe der Kirche, da das [[Langenhof|Palais Kuenburg]] sich unmittelbar östlich der Kirche befand. Nach einem Lokalaugenschein wurde aber am [[20. Mai]] [[1697]] abgewiesen. Der Vertrag Fischer von Erlach sah vor, dass dieser mindestens drei Mal im Jahr den Bau kontrolliere und noch während der Bauphase musste er verschiedene Änderungen an den Plänen vornehmen. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche dürfte dann erst [[1698]] endgültig festgelegt worden sein.