Joseph Staehling: Unterschied zwischen den Versionen

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Joseph Staehling (auch Stähling) studierte bis [[1797]] Pharmazie in Pest, dann bis [[1804]] Tierarzneikunde in [[Wien]] und anschließend noch Medizin. Er promovierte [[1808]] in Wien. Er kehrte kurz nach Pressburg zurück, bewarb sich aber bereits am [[15. November]] um eine Physikatsstelle in Salzburg. Dr. [[Joseph von Barisani|Barisani]] hatte in seiner Funktion als Verwalter des Protomedikats (der höchsten medizinischen Instanz) tags zuvor bereits an die Landesregierung geschickt und beeilte sich nun diese letzte Bittschrift nachzureichen.
Joseph Staehling (auch Stähling) studierte bis [[1797]] Pharmazie in Pest, dann bis [[1804]] Tierarzneikunde in [[Wien]] und anschließend noch Medizin. Er promovierte [[1808]] in Wien. Er kehrte kurz nach Pressburg zurück, bewarb sich aber bereits am [[15. November]] um eine Physikatsstelle in Salzburg. Dr. [[Joseph von Barisani|Barisani]] hatte in seiner Funktion als Verwalter des Protomedikats (der höchsten medizinischen Instanz) tags zuvor bereits an die Landesregierung geschickt und beeilte sich nun diese letzte Bittschrift nachzureichen.


Dr. Staehling wurde zum Landphysiker in [[Fügen]] im Zillertal ernannt.
Dr. Staehling wurde zum 1808 Landphysiker in [[Fügen]] im Zillertal ernannt.


Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] − als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war − wurde er zum Landgerichtsarzt I. Klasse nach Teisendorf berufen.<ref>"[[Salzburger Zeitung]]", 18. März 1814, 391–392.</ref> Diese Stelle behielt er aber nur kurz, denn bereits am 26. September 1815 heiratete er in Mattighofen.
1810 wechselte er  − als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war − als Landgerichtsarzt nach [[Teisendorf]].<ref>SLA Gen. Kr. Kom. Mittersill Nr. 13.</ref>
 
Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] behielt er die Stelle als  Landgerichtsarzt I. Klasse nach Teisendorf.<ref>"[[Salzburger Zeitung]]", 18. März 1814, 391–392.</ref> Kurz darauf wechselte er auf einen neuen Platz, denn bereits am 26. September 1815 heiratete er in Mattighofen.
Im Mai und Juni 1816 führte er in [[Lofer]], das keinen eigenen Landgerichtsarzt hatte, die Schutzpockenimpfung gemeinsam mit Dr. Pfisterer aus [[Saalfelden]] durch. Zu dieser Zeit war er bereits Landgerichtsarzt in Mattighofen.<ref>SLA Gen Kr Kom Lofer Nr 35</ref>
Im Mai und Juni 1816 führte er in [[Lofer]], das keinen eigenen Landgerichtsarzt hatte, die Schutzpockenimpfung gemeinsam mit Dr. Pfisterer aus [[Saalfelden]] durch. Zu dieser Zeit war er bereits Landgerichtsarzt in Mattighofen.<ref>SLA Gen Kr Kom Lofer Nr 35</ref>
Nachdem Salzburg und das Innviertel [[1816]] an das [[Kaisertum Österreich]] fielen, wurde das Sanitätswesen [[1818]] nach der österreichischen Norm organisiert. Dr. Stähling wurde am [[18. August]] [[1818]] als Bezirksarzt in Mattighofen bestätigt.
Nachdem Salzburg und das Innviertel [[1816]] an das [[Kaisertum Österreich]] fielen, wurde das Sanitätswesen [[1818]] nach der österreichischen Norm organisiert. Dr. Stähling wurde am [[18. August]] [[1818]] als Bezirksarzt in Mattighofen bestätigt.