Pyrgus serratulae: Unterschied zwischen den Versionen

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''P. serratulae'' wurde in Salzburg nördlich der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025) nur ein einziges Mal in der Nähe von Hallwang gefunden, gilt hier aber als ausgestorben (Fund vom 18.05.1957 nach GBIF Austria 2026). In den Kalkalpen und südlich davon (Zonen III bis V) kommt die Art aber einigermaßen verbreitet, wenn auch meist einzeln vor. Die Höhenverbreitung ist allerdings recht groß und ist von rund 600 bis 2400 m dokumentiert, ausnahmsweise auch bis 2600 m. Der Fundort bei Hallwang liegt in nur rund 450 m Höhe. Lebensraum der Art sind alpine Magerwiesen, Magerweiden höherer Lagen, aber auch angrenzende Alpenrosenbestände, Zwergstrauchheiden und Hochstaudenfluren höherer Lagen (Kurz & Kurz 2026). Besonders die Raupen benötigen aber eine niedrige Vegetation mit ausreichender Sonneneinstrahlung wie felsdurchsetzte Magerrasen (Gros 1998). Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation von Ende Mai bis Anfang September, mit der Hauptflugzeit von Mitte Juni bis Mitte August (Gros 1998, Kurz & Kurz 2026).
''P. serratulae'' wurde in Salzburg nördlich der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2025) nur ein einziges Mal in der Nähe von Hallwang gefunden, gilt hier aber als ausgestorben (Fund vom 18.05.1957 nach GBIF Austria 2026). In den Kalkalpen und südlich davon (Zonen III bis V) kommt die Art aber einigermaßen verbreitet, wenn auch meist einzeln vor. Die Höhenverbreitung ist allerdings recht groß und ist von rund 600 bis 2400 m dokumentiert, ausnahmsweise auch bis 2600 m. Der Fundort bei Hallwang liegt in nur rund 450 m Höhe. Lebensraum der Art sind alpine Magerwiesen, Magerweiden höherer Lagen, aber auch angrenzende Alpenrosenbestände, Zwergstrauchheiden und Hochstaudenfluren höherer Lagen (Kurz & Kurz 2026). Besonders die Raupen benötigen aber eine niedrige Vegetation mit ausreichender Sonneneinstrahlung wie felsdurchsetzte Magerrasen (Gros 1998). Die Falter fliegen in Salzburg in einer Generation von Ende Mai bis Anfang September, mit der Hauptflugzeit von Mitte Juni bis Mitte August (Gros 1998, Kurz & Kurz 2026).


Nachbarfaunen
==Nachbarfaunen==
''P. serratulae'' ist in Österreich aus allen Bundesländern bekannt geworden (Huemer 2013). In Oberösterreich liegen aber alle Nachweise vor dem Jahr 2002 (GBIF Austria 2026), obwohl die Art früher in allen drei Landesteilen anzutreffen war (Kusdas & Reichl 1973, GBIF Austria 2026). Nördlich der Donau, im Mühlviertel, sind überhaupt nur zwei Funde aus den Jahren 1899 und 1941 bekannt (GBIF Austria 2026). In Bayern dagegen ist ''P. serratulae'' mit Ausnahme des ostbayerischen Grundgebirges auch noch nach der Jahrtausendwende in allen Landesteilen gefunden worden (Haslberger & Segerer 2021).
''P. serratulae'' ist in Österreich aus allen Bundesländern bekannt geworden (Huemer 2013). In Oberösterreich liegen aber alle Nachweise vor dem Jahr 2002 (GBIF Austria 2026), obwohl die Art früher in allen drei Landesteilen anzutreffen war (Kusdas & Reichl 1973, GBIF Austria 2026). Nördlich der Donau, im Mühlviertel, sind überhaupt nur zwei Funde aus den Jahren 1899 und 1941 bekannt (GBIF Austria 2026). In Bayern dagegen ist ''P. serratulae'' mit Ausnahme des ostbayerischen Grundgebirges auch noch nach der Jahrtausendwende in allen Landesteilen gefunden worden (Haslberger & Segerer 2021).