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'''Itter''' ist eine Gemeinde im [[Bezirk Kitzbühel]] im heutigen [[Nordtirol]] und gehört kirchlich zum [[Erzbistum Salzburg]], zu welchem es früher auch aus politischer Sicht gehörte.
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'''Itter''' ist eine Gemeinde im [[Bezirk Kitzbühel]] in [[Nordtirol]]. Sie gehört heute kirchlich zum [[Erzbistum Salzburg]], und früher war Itter auch dem [[Erzstift Salzburg]] zugehörig.
  
 
== Geografie ==
 
== Geografie ==
Itter liegt auf einer Terrasse über dem Mühltal und dem [[Brixental]] im Tiroler Anteil des Erzbistum Salzburgs. Das Schloss Itter diente zur Überwachung des Eingangs des Brixentales. Heute erstreckt sich die Besiedelung über mehrere Weiler und Streusiedlungen.
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Itter liegt auf einer Terrasse über dem Mühltal und dem [[Brixental]] im Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg. Das Schloss Itter diente zur Überwachung des Eingangs des Brixentales. Heute erstreckt sich die Besiedelung über mehrere Weiler und Streusiedlungen.
  
Itter lebt heute vor allem vom zweisaisonalen Tourismus.
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== Geschichte ==
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Bereits um 1500 v. Chr. war das heutige Gemeindegebiet von Itter besiedelt. Wie archäologische Befunde beweisen, reicht die Siedlungsgeschichte bis zu den Römern zurück.
  
=== Gemeindegliederung ===
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[[902]] kam das [[Brixental]] und somit auch Itter an das [[Bistum Regensburg]], das die Rapotonen als Vögte einsetzte. Bereits um diese Zeit wurde in dieser Region eine Burg erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung von Itter findet sich im Jahre [[1241]], als der Vogt Pfalzgraf Rapoto II auf seine Ansprüche verzichtete, die er vom Erzbistum Regensburg erhalten hatte. Schon zu Beginn des [[14. Jahrhunderts]] befand sich ein [[Pfleger]] und Richter auf der Burg. Diese wurde zusammen mit dem unterstellten Territorium [[1380]] von Konrad von Regensburg an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim|Pilgrim II.]] verkauft.
Ortsteile der Gemeinde Itter: Barmerberg, Bruckberg, Ed, Gries, Itterdörfl, Kirchdörfl, Mühltal, Nasen, Salvenberg und Schwendterdörfl;
 
<!-- === Eingemeindungen === -->
 
=== Nachbargemeinden ===
 
Itter grenzt an folgende Gemeinden: Hopfgarten im Brixental, Kirchbichl, Söll und Wörgl.
 
<!-- === Geologie === -->
 
<!-- === Klima === -->
 
== Geschichte ==
 
Bereits um 1500 v. Chr. war das heutige Gemeindegebiet von Itter besiedelt. Wie archäologische Befunde beweisen, zog sich die Siedlungsgeschichte bis zu den Römern zurück.
 
  
[[902]] kam das [[Brixental]] und somit auch Itter an das Bistum Regensburg, das die Rapotonen als Vögte einsetzte. Bereits um diese Zeit wurde in dieser Region eine Burg erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung von Itter findet sich im Jahre [[1241]], als zwischen der Vogt Pfalzgraf Rapoto II auf seine Ansprüche verzichtete, die er vom Erzbistum Regensburg erhalten hatte. Schon zu Beginn des [[14. Jahrhundert]]s befand sich ein [[Pfleger]] und Richter auf der Burg. Diese wurde zusammen mit dem unterstellten Territorium [[1380]] von Konrad von Regensburg an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim|Pilgrim II.]] verkauft.
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Unter Kaiser [[Maximilian I.]] wurde dem Erzstift Salzburg die Hohe Gerichtsbarkeit über die tirolerischen Besitzungen übertragen, sodass auch der Richter von Itter ab dieser Zeit die Blutsgerichtsbarkeit innehatte. Das Dorf Itter selbst bildete einen eigenen Burgfrieden, dessen Abgaben vor allem in Dienstleistungen zugunsten der Festung bestanden.
  
Unter Kaiser [[Maximilian I.]] wurde dem [[Erzbistum Salzburg]] die Hohe Gerichtsbarkeit über die Tirolerischen Besitzungen verkauft, so dass auch der Richter von Itter ab dieser Zeit die Blutsgerichtsbarkeit innehatte. Das Dorf Itter selbst bildete einen eigenen Burgfrieden, dessen Abgaben vor allem in Dienstleistungen zugunsten der Festung bestanden.  
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Im Laufe des [[17. Jahrhunderts]] wurden die Ämter des [[Pfleger]]s und des Richters vereinigt, wodurch das Gericht die Bezeichnung "[[Pflegegericht]]" erhielt und nach Hopfgarten im Brixental verlegt wurde.
  
Im Laufe des [[17. Jahrhundert]]s wurden die Ämter des Pflegers und Richters vereinigt, wodurch das Gericht  die Bezeichnung "Pflegegericht" erhielt und nach Hopfgarten im Brixental verlegt wurde.
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[[1805]] fiel Itter, so wie alle tirolerischen Besitzungen des Erzstifts Salzburg, im Frieden von Pressburg an Österreich. Das Wiener Traktat von [[1809]] brachte Itter an das [[Königreich Bayern]]. [[1816]] kam Itter an das [[Kaisertum Österreich]] und wurde Tirol eingegliedert.
  
[[1805]] fiel Itter, so wie alle Tirolerischen Besitzungen des Erzbistums Salzburg, im Frieden von Pressburg an Österreich. Das Wiener Traktat von [[1809]] brachte Itter an [[Bayern]]. [[1816]] kam Itter wieder an Österreich und wurde Tirol einverleibt.
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== Weblink ==
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* Itter auf [https://www.openstreetmap.org/relation/276239#map=13/47.47069/12.17010&layers=N openstreetmap.org]
  
 
== Quelle ==
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Nordtirol]]
 
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[[Kategorie:Bezirk Kitzbühel]]
 
[[Kategorie:Bezirk Kitzbühel]]

Version vom 26. Januar 2026, 09:26 Uhr

Itter, die Kirche St.Josef, Innenansicht

Itter ist eine Gemeinde im Bezirk Kitzbühel in Nordtirol. Sie gehört heute kirchlich zum Erzbistum Salzburg, und früher war Itter auch dem Erzstift Salzburg zugehörig.

Geografie

Itter liegt auf einer Terrasse über dem Mühltal und dem Brixental im Tiroler Anteil des Erzbistums Salzburg. Das Schloss Itter diente zur Überwachung des Eingangs des Brixentales. Heute erstreckt sich die Besiedelung über mehrere Weiler und Streusiedlungen.

Geschichte

Bereits um 1500 v. Chr. war das heutige Gemeindegebiet von Itter besiedelt. Wie archäologische Befunde beweisen, reicht die Siedlungsgeschichte bis zu den Römern zurück.

902 kam das Brixental und somit auch Itter an das Bistum Regensburg, das die Rapotonen als Vögte einsetzte. Bereits um diese Zeit wurde in dieser Region eine Burg erbaut. Die erste urkundliche Erwähnung von Itter findet sich im Jahre 1241, als der Vogt Pfalzgraf Rapoto II auf seine Ansprüche verzichtete, die er vom Erzbistum Regensburg erhalten hatte. Schon zu Beginn des 14. Jahrhunderts befand sich ein Pfleger und Richter auf der Burg. Diese wurde zusammen mit dem unterstellten Territorium 1380 von Konrad von Regensburg an den Salzburger Erzbischof Pilgrim II. verkauft.

Unter Kaiser Maximilian I. wurde dem Erzstift Salzburg die Hohe Gerichtsbarkeit über die tirolerischen Besitzungen übertragen, sodass auch der Richter von Itter ab dieser Zeit die Blutsgerichtsbarkeit innehatte. Das Dorf Itter selbst bildete einen eigenen Burgfrieden, dessen Abgaben vor allem in Dienstleistungen zugunsten der Festung bestanden.

Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurden die Ämter des Pflegers und des Richters vereinigt, wodurch das Gericht die Bezeichnung "Pflegegericht" erhielt und nach Hopfgarten im Brixental verlegt wurde.

1805 fiel Itter, so wie alle tirolerischen Besitzungen des Erzstifts Salzburg, im Frieden von Pressburg an Österreich. Das Wiener Traktat von 1809 brachte Itter an das Königreich Bayern. 1816 kam Itter an das Kaisertum Österreich und wurde Tirol eingegliedert.

Weblink

Quelle

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Itter"