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Der Salzburger Landesfonds schenke das historische Gebäude [[2001]] dem Nationalparkverein Hohe Tauern – Hüttschlag im Großarltal. Seither findet es als Dependance des [[Talmuseum Hüttschlag|Hüttschlager Talmuseums]] Verwendung. Dargestellt wird in der Alten Wacht die Geschichte des Gebäudes, der Großarler Landesstraße und die umfangreiche Sagenwelt des Großarltales. Zudem wurde das Angebot durch wechselnde Sonderschauen erweitert. [[2014]] Jahren die Unterschutzstellung des Holzgebäudes am Fuß der Wachterwand, ein Verdienst des Vereinsmitbegründers Martin Rohrmoser.<ref name="SN2024"></ref>
 
Der Salzburger Landesfonds schenke das historische Gebäude [[2001]] dem Nationalparkverein Hohe Tauern – Hüttschlag im Großarltal. Seither findet es als Dependance des [[Talmuseum Hüttschlag|Hüttschlager Talmuseums]] Verwendung. Dargestellt wird in der Alten Wacht die Geschichte des Gebäudes, der Großarler Landesstraße und die umfangreiche Sagenwelt des Großarltales. Zudem wurde das Angebot durch wechselnde Sonderschauen erweitert. [[2014]] Jahren die Unterschutzstellung des Holzgebäudes am Fuß der Wachterwand, ein Verdienst des Vereinsmitbegründers Martin Rohrmoser.<ref name="SN2024"></ref>
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[[Datei:Alte Wacht 01.jpg|thumb|Die Alte Wacht in Großarl, 2010.]] 
    
[[2020]] beschädigte eine [[Mure]] das Gebäude.<ref name="SN2023">[https://www.sn.at/salzburg/politik/grossarltal-will-die-alte-wacht-nicht-mehr-142113013 www.sn.at], 17. Juli 2023</ref>
 
[[2020]] beschädigte eine [[Mure]] das Gebäude.<ref name="SN2023">[https://www.sn.at/salzburg/politik/grossarltal-will-die-alte-wacht-nicht-mehr-142113013 www.sn.at], 17. Juli 2023</ref>
    
Der Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal hatte sich [[2023]] dann aufgelöst und die Wacht solle zurück ins Eigentum des Landes, sagt [[Bürgermeister der Gemeinde Hüttschlag|Bürgermeister]] [[Johann Toferer]] ([[ÖVP]]). Die Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes überfordere einen lokalen Verein, auch die Gemeinde könne sich die Arbeit und die Kosten nicht aufhalsen. [[Christian Pucher]], Sprecher des ressortzuständigen [[Landeshauptmann]]es [[Wilfried Haslauer junior]] (ÖVP),  erklärte, dass man erst eine konkrete Anfrage abwartet. Denn "dass wir Immobilien zurücknehmen sollen, ist jedenfalls selten und ungewöhnlich."
 
Der Nationalparkverein Hohe Tauern, Hüttschlag im Großarltal hatte sich [[2023]] dann aufgelöst und die Wacht solle zurück ins Eigentum des Landes, sagt [[Bürgermeister der Gemeinde Hüttschlag|Bürgermeister]] [[Johann Toferer]] ([[ÖVP]]). Die Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes überfordere einen lokalen Verein, auch die Gemeinde könne sich die Arbeit und die Kosten nicht aufhalsen. [[Christian Pucher]], Sprecher des ressortzuständigen [[Landeshauptmann]]es [[Wilfried Haslauer junior]] (ÖVP),  erklärte, dass man erst eine konkrete Anfrage abwartet. Denn "dass wir Immobilien zurücknehmen sollen, ist jedenfalls selten und ungewöhnlich."
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[[Datei:Alte Wacht 02.jpg|thumb|Die Alte Wacht in Großarl, 2010.]]
    
Ein weiterer Grund, weshalb die Gemeinde das Mauthaus nicht behalten möchte, liegt darin, dass es ungünstige Voraussetzungen für größere und dauerhafte Ausstellungen sowie andere Veranstaltungen aufweist. Es gebe keine Trinkwasserversorgung, keinen Anschluss an den Kanal, kaum Parkmöglichkeiten und darüber hinaus ein nicht unbeträchtliches Gefahrenpotenzial, wenn ein Bus auf der Straße halten muss, um Gäste aussteigen zu lassen. Denn es gibt viele Verkehrsteilnehmer, die ungeachtet solcher Situationen mit unvermindert hoher Geschwindigkeit diese Stelle passieren. Versuche mit Ausstellungen gab es, etwa zur Geschichte der Großarler Straße. Die Gegebenheiten hätten dies jedoch nur im kleinen Rahmen zugelassen und dann hatten die Besuche in 15 Minuten alles gesehen.<ref name="SN2023"></ref>  
 
Ein weiterer Grund, weshalb die Gemeinde das Mauthaus nicht behalten möchte, liegt darin, dass es ungünstige Voraussetzungen für größere und dauerhafte Ausstellungen sowie andere Veranstaltungen aufweist. Es gebe keine Trinkwasserversorgung, keinen Anschluss an den Kanal, kaum Parkmöglichkeiten und darüber hinaus ein nicht unbeträchtliches Gefahrenpotenzial, wenn ein Bus auf der Straße halten muss, um Gäste aussteigen zu lassen. Denn es gibt viele Verkehrsteilnehmer, die ungeachtet solcher Situationen mit unvermindert hoher Geschwindigkeit diese Stelle passieren. Versuche mit Ausstellungen gab es, etwa zur Geschichte der Großarler Straße. Die Gegebenheiten hätten dies jedoch nur im kleinen Rahmen zugelassen und dann hatten die Besuche in 15 Minuten alles gesehen.<ref name="SN2023"></ref>  
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* Laireiter, Michael: "Heimat Großarl." Großarl, 1987, Seiten 51–55.
 
* Laireiter, Michael: "Heimat Großarl." Großarl, 1987, Seiten 51–55.
 
* [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]: "[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)|Burgen und Schlösser in Salzburg]]. Pongau, Pinzgau und Lungau." Seiten 30–31. Wien 1978.
 
* [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]; [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]: "[[Burgen und Schlösser in Salzburg (Zaisberger, Schlegel)|Burgen und Schlösser in Salzburg]]. Pongau, Pinzgau und Lungau." Seiten 30–31. Wien 1978.
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| [[Datei:Alte Wacht 01.jpg|thumb|Die Alte Wacht in Großarl, 2010.]] || [[Datei:Alte Wacht 02.jpg|thumb|Die Alte Wacht in Großarl, 2010.]]
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
* [http://www.grossarl.salzburg.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217674684 Marktgemeinde Großarl/Alte Wacht]
 
* [http://www.grossarl.salzburg.at/system/web/zusatzseite.aspx?detailonr=217674684 Marktgemeinde Großarl/Alte Wacht]