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'''Spialia sertorius''' (''Hesperia sertorius'' Hoffmannsegg, 1804: 203) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]](Dickkopffalter).
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'''Spialia sertorius''' (''Hesperia sertorius'' Hoffmannsegg, 1804: 203) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Hesperiidae]] (Dickkopffalter).
    
==Diagnose==
 
==Diagnose==
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
Die Art wurde in Salzburg zwar bereits in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), II (nördliche Kalkalpen) und III (Schieferalpen) nachgewiesen, die Funde in den Zonen I und III liegen aber bereits vor dem Jahr 2000 (Embacher et al. 2025). Aber auch in den Kalkalpen ist ''S. sertorius'' nur sehr vereinzelt und selten anzutreffen. Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 500 bis 1400 m dokumentiert. Über den natürlichen Lebensraum sind kaum Informationen vorhanden, die Art bewohnt aber blütenreiche und trockene Magerwiesen sowie Halbtrocken- und Trockenrasen. Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr von Mai bis August.
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Die Art wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] zwar bereits in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), II ([[nördliche Kalkalpen]]) und III ([[Schieferalpen]]) nachgewiesen, die Funde in den Zonen I und III liegen aber bereits vor dem Jahr 2000 (Embacher et al. 2025). Aber auch in den Kalkalpen ist ''S. sertorius'' nur sehr vereinzelt und selten anzutreffen. Die Höhenverbreitung im Land ist von rund 500 bis 1400 m dokumentiert. Über den natürlichen Lebensraum sind kaum Informationen vorhanden, die Art bewohnt aber blütenreiche und trockene Magerwiesen sowie Halbtrocken- und Trockenrasen. Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in einer Generation im Jahr von Mai bis August.
    
==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
Funde von ''S. sertorius'' sind in Österreich aus allen Bundesländern bekannt (Huemer 2013). Auch in Oberösterreich ist die Art in allen drei Landesteilen gefunden worden, allerdings ebenfalls meist einzeln und selten (Kusdas & Reichl 1973). Dasselbe dürfte auch für Bayern gelten, wo Nachweise rezent ebenfalls aus allen vier Naturräumen vorliegen (Haslberger & Segerer 2021).
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Funde von ''S. sertorius'' sind in Österreich aus allen Bundesländern bekannt (Huemer 2013). Auch in [[Oberösterreich]] ist die Art in allen drei Landesteilen gefunden worden, allerdings ebenfalls meist einzeln und selten (Kusdas & Reichl 1973). Dasselbe dürfte auch für [[Bayern]] gelten, wo Nachweise rezent ebenfalls aus allen vier Naturräumen vorliegen (Haslberger & Segerer 2021).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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== Einzelnachweis ==
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
 
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