Sonnentor: Unterschied zwischen den Versionen
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Sonnentor ist heute in Österreich mit einem Marktanteil von 50 Prozent im Fachhandel (Kräuter und Gewürze, ohne Lebensmittelhandel) Marktführer. In Deutschland gehört das Unternehmen mit 25 Prozent Marktanteil zu den Top 3. Während der Waldviertler Bio-Experte im Gründungsjahr 1988 noch von drei Bio-Kräuterbauern mit Mohn und Kümmel beliefert wurde, versorgt heute eine über 150 Bio-Bauern große österreichische Sonnentor Bauern-Familie den Kräuter- und Gewürzprofi mit hochwertigen Rohstoffen. In Anbauprojekten in Tschechien, Rumänien und Albanien setzt Sonnentor seine Philosophie der nachhaltigen regionalen Entwicklung konsequent fort. 1992 gründete Sonnentor eine erste Tochterfirma in Tschechien, 1999 lief ein Anbauprojekt in Rumänien an, das 2006 um eine Vertriebspartnerschaft ergänzt wurde. Für sein großes kommunikatives Engagement in Osteuropa wurde Sonnentor 2010 mit dem neuland Award, der von ecoplus International verliehen wurde, ausgezeichnet. | Sonnentor ist heute in Österreich mit einem Marktanteil von 50 Prozent im Fachhandel (Kräuter und Gewürze, ohne Lebensmittelhandel) Marktführer. In Deutschland gehört das Unternehmen mit 25 Prozent Marktanteil zu den Top 3. Während der Waldviertler Bio-Experte im Gründungsjahr 1988 noch von drei Bio-Kräuterbauern mit Mohn und Kümmel beliefert wurde, versorgt heute eine über 150 Bio-Bauern große österreichische Sonnentor Bauern-Familie den Kräuter- und Gewürzprofi mit hochwertigen Rohstoffen. In Anbauprojekten in Tschechien, Rumänien und Albanien setzt Sonnentor seine Philosophie der nachhaltigen regionalen Entwicklung konsequent fort. 1992 gründete Sonnentor eine erste Tochterfirma in Tschechien, 1999 lief ein Anbauprojekt in Rumänien an, das 2006 um eine Vertriebspartnerschaft ergänzt wurde. Für sein großes kommunikatives Engagement in Osteuropa wurde Sonnentor 2010 mit dem neuland Award, der von ecoplus International verliehen wurde, ausgezeichnet. | ||
==Philosophie== | |||
Der damals gerade 23jährige Johannes Gutmann hatte 1988 eine Idee, die seinerzeit noch sehr unbekannt war. Er wollte die Naturprodukte seiner näheren Heimat, also Produkte, die im Waldviertel angebaut und geerntet werden, unter dem Logo der lachenden Sonne überregional und international vermarkten. Wobei die lachende Sonne ein mittelalterliches Lebens- und Lichtsymbol mit 24 Strahlen darstellt, das man noch heute an vielen Bauernhöfen sehen kann. Dabei war es ihm sehr wichtig, dass die weitgehende Veredlung der Rohstoffe direkt am Biobauernhof stattfindet, um damit das Überleben der kleinen Bauernhöfe zu ermöglichen. Aber auch um die Erfahrung der Bauern in ihre Produkte einbringen lassen zu können und auf diese Weise für den Konsumenten das größtmögliche Maß an Verantwortung und Transparenz zu erreichen. | |||
Was als ver-rückte<!--bitte so geschrieben stehen lassen!--> Idee begann, beschäftigt heute 130 Mitarbeiter, wird von etwa 150 kontrollierte Vertragsbiobauern aus dem Waldviertel und Ostösterreich (und anderen weltweit anerkannte und zertifizierte Bio-Unternehmen) beliefert und exportiert in 43 Länder der Welt. | |||
==Sonnentor und Salzburg== | ==Sonnentor und Salzburg== | ||