Red-Bull-Trainingszentrum Taxham: Unterschied zwischen den Versionen

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Die räumlich geringfügige Trennung war der Grund für die Aufteilung der Kommunalsteuern zwischen der [[Stadtgemeinde Salzburg]] und der Gemeinde Wals-Siezenheim. Die im Herbst [[2024]] getroffene Aufteilung sieht vor, dass Wals-Siezenheim künftig 52 Prozent und die Stadt Salzburg 48 Prozent der Kommunalsteuer erhält.  
Die räumlich geringfügige Trennung war der Grund für die Aufteilung der Kommunalsteuern zwischen der [[Stadtgemeinde Salzburg]] und der Gemeinde Wals-Siezenheim. Die im Herbst [[2024]] getroffene Aufteilung sieht vor, dass Wals-Siezenheim künftig 52 Prozent und die Stadt Salzburg 48 Prozent der Kommunalsteuer erhält.  


[[Datei:Taxham Kleßheim Red Bull.jpg|thumb|Rechts die [[Red Bull Arena]] und das "[[Red Bull Media House]]" (an der linken oberen Ecke der Arena). Oberhalb des Media House an der anderen Seite der West Autobahn befindet sich das [[Red-Bull-Trainingszentrum Taxham]].]]
[[Datei:Taxham Kleßheim Red Bull.jpg|thumb|Rechts die [[Red Bull Arena]] und das "[[Red Bull Media House]]" (an der linken oberen Ecke der Arena). Oberhalb des Media House an der anderen Seite der West Autobahn befindet sich das Red-Bull-Trainingszentrum Taxham.]]


Der Hintergrund für diese Regelung: [[2016]] begehrte die Stadtgemeinde Salzburg einen Feststellungsbescheid beim Finanzamt. Seither wurde über die Aufteilung verhandelt. Die Gemeinde Wals-Siezenheim verwies dabei immer wieder auf eine Vereinbarung, die Ex-[[Bürgermeister der Gemeinde Wals-Siezenheim|Bürgermeister]] [[Ludwig Bieringer]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] abgeschlossen hatten. Seit damals flossen rund drei Viertel der Steuern nach Wals-Siezenheim, für die Stadt Salzburg blieben 25 Prozent. Mit dieser Regelung war die Stadt aber nicht mehr zufrieden und drängte auf einen neuen Aufteilungsschlüssel. Das Argument: Die Fußballstars sind zeitlich weitaus öfter auf dem Trainingsgelände aktiv als im Stadion. Die Gemeinde Wals-Siezenheim wiederum machte geltend, dass man - gemeinsam mit dem Land Salzburg - die Infrastruktur für das Stadion geschaffen habe.
Der Hintergrund für diese Regelung: [[2016]] begehrte die Stadtgemeinde Salzburg einen Feststellungsbescheid beim Finanzamt. Seither wurde über die Aufteilung verhandelt. Die Gemeinde Wals-Siezenheim verwies dabei immer wieder auf eine Vereinbarung, die Ex-[[Bürgermeister der Gemeinde Wals-Siezenheim|Bürgermeister]] [[Ludwig Bieringer]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Heinz Schaden]] abgeschlossen hatten. Seit damals flossen rund drei Viertel der Steuern nach Wals-Siezenheim, für die Stadt Salzburg blieben 25 Prozent. Mit dieser Regelung war die Stadt aber nicht mehr zufrieden und drängte auf einen neuen Aufteilungsschlüssel. Das Argument: Die Fußballstars sind zeitlich weitaus öfter auf dem Trainingsgelände aktiv als im Stadion. Die Gemeinde Wals-Siezenheim wiederum machte geltend, dass man - gemeinsam mit dem Land Salzburg - die Infrastruktur für das Stadion geschaffen habe.