Manfred Siller: Unterschied zwischen den Versionen
Bilder vom Gasthof und der Schafherde am Schwarzen Berg entfernt, der Artikel handelt von MANFRED SILLER ! |
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Für Siller ist der Skilift indes nur eine von mehreren Beschäftigungen. 17 Mutterkühe, dazu Damwild und Ziegen sind auf dem Hof. Das Schlachten und die Fleischvermarktung übernimmt er selbst. Neun Gästezimmer werden an Bauernhofurlauber vermietet. Dazu kommt der Betrieb des auf Biokost spezialisierten Berggasthofs. In Summe viel Arbeit, jeden Tag. "Man muss schon eine Liebe dazu haben. Sonst kann man das nicht machen", sagt Siller. | Für Siller ist der Skilift indes nur eine von mehreren Beschäftigungen. 17 Mutterkühe, dazu Damwild und Ziegen sind auf dem Hof. Das Schlachten und die Fleischvermarktung übernimmt er selbst. Neun Gästezimmer werden an Bauernhofurlauber vermietet. Dazu kommt der Betrieb des auf Biokost spezialisierten Berggasthofs. In Summe viel Arbeit, jeden Tag. "Man muss schon eine Liebe dazu haben. Sonst kann man das nicht machen", sagt Siller. | ||
Den auf rund | Den auf rund 1 000 Meter gelegenen Hof übernahm er [[1995]] von seinen Eltern, die bereits auf Biobetrieb umgestellt hatten. Zuvor hatte er die [[HBLA Ursprung|Höhere land- und forstwirtschaftliche Schule]] in [[Elixhausen]]-[[Ursprung]] und die Agrar-Pädak in Wien besucht. Dann war er vier Jahre lang Berater und Geschäftsführer von [[Bio Austria]] in [[Salzburg]]. | ||
Heute sitzt er im Bundesvorstand von Bio Austria und gilt als Pionier in der Bioszene. In der Diskussion um die Vorschriften bei der Rinderhaltung spricht sich Siller gegen eine Aufweichung der Biostandards aus. "Der Konsument erwartet die freie Bewegung der Tiere." | Heute sitzt er im Bundesvorstand von Bio Austria und gilt als Pionier in der Bioszene. In der Diskussion um die Vorschriften bei der Rinderhaltung spricht sich Siller gegen eine Aufweichung der Biostandards aus. "Der Konsument erwartet die freie Bewegung der Tiere." | ||
So wie viele Bauern kritisiert er die Erzeugerpreise. "Die Preise sind nicht auf dem Niveau, wie man es sich wünscht." Abwarten und jammern sei zu wenig. Man müsse das Beste daraus machen. "Am meisten umsetzen kann jeder im eigenen Betrieb. Es gibt kein Patentrezept." | So wie viele Bauern kritisiert er die Erzeugerpreise. "Die Preise sind nicht auf dem Niveau, wie man es sich wünscht." Abwarten und jammern sei zu wenig. Man müsse das Beste daraus machen. "Am meisten umsetzen kann jeder im eigenen Betrieb. Es gibt kein Patentrezept." | ||
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