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'''Heinrich Ritter von Mertens''' (* [[28. April]] [[1811]] in [[Wien]]; † [[26. Oktober]] [[1872]] in der [[Stadt Salzburg]]) war von [[1861]] bis [[1872]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der Stadt Salzburg.  
 
'''Heinrich Ritter von Mertens''' (* [[28. April]] [[1811]] in [[Wien]]; † [[26. Oktober]] [[1872]] in der [[Stadt Salzburg]]) war von [[1861]] bis [[1872]] [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] der Stadt Salzburg.  
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Er kaufte das  [[Schloss Leopoldskron]]<ref>Quelle  ''Salzburger Volksblatt'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier  am [[29. Dezember]] [[1970]]</ref> und verkaufte es [[1851]] wieder an [[Ludwig I. von Bayern]]. Dann erwarb er das [[Daun-Schlössl|Weingarten-Schlössl]] (damals noch zu [[Nonntal]] gezählt, heute in der [[Riedenburg]]). Zu Beginn der [[1860er]]-Jahre erwarb Mertens "das [[Bürmoos]]" und ließ  [[Torfstechen|Torf]] abbauen, der vorwiegend nach Wien transportiert  wurde. [[1866]] musste das Unterfangen auf Grund der zu hohen Transportkosten aufgegeben werden, woraufhin Mertens im selben Jahr eine  Teerfabrik im Bürmooser "Herrenhaus" gründete, die aus dem Torf Teer  "besonderer Güte" herstellte. Wegen zu hoher Herstellungskosten musste  aber bereits [[1868]] der Betrieb wieder eingestellt werden.
 
Er kaufte das  [[Schloss Leopoldskron]]<ref>Quelle  ''Salzburger Volksblatt'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier  am [[29. Dezember]] [[1970]]</ref> und verkaufte es [[1851]] wieder an [[Ludwig I. von Bayern]]. Dann erwarb er das [[Daun-Schlössl|Weingarten-Schlössl]] (damals noch zu [[Nonntal]] gezählt, heute in der [[Riedenburg]]). Zu Beginn der [[1860er]]-Jahre erwarb Mertens "das [[Bürmoos]]" und ließ  [[Torfstechen|Torf]] abbauen, der vorwiegend nach Wien transportiert  wurde. [[1866]] musste das Unterfangen auf Grund der zu hohen Transportkosten aufgegeben werden, woraufhin Mertens im selben Jahr eine  Teerfabrik im Bürmooser "Herrenhaus" gründete, die aus dem Torf Teer  "besonderer Güte" herstellte. Wegen zu hoher Herstellungskosten musste  aber bereits [[1868]] der Betrieb wieder eingestellt werden.
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[[Datei:Mertens_Heinrich_Parte_Gemeinderat.jpg|thumb|Parte des [[Salzburger Gemeinderat]]s.]]
    
Am [[18. Februar]]<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18610219&query=%22Heinrich+Ritter+von+Mertens%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 19. Februar 1861, Seite 3</ref> [[1861]] wurde er zum Bürgermeister der Stadt Salzburg gewählt. Vom [[6. April]] [[1861]] bis zum [[21. Mai]] [[1870]] war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]], seit [[31. März]] [[1861]] auch als [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter.
 
Am [[18. Februar]]<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18610219&query=%22Heinrich+Ritter+von+Mertens%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 19. Februar 1861, Seite 3</ref> [[1861]] wurde er zum Bürgermeister der Stadt Salzburg gewählt. Vom [[6. April]] [[1861]] bis zum [[21. Mai]] [[1870]] war er [[Landtagsabgeordneter|Abgeordneter]] zum [[Salzburger Landtag]], seit [[31. März]] [[1861]] auch als [[Landeshauptmann]]-Stellvertreter.
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== Familie ==  
 
== Familie ==  
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[[Datei:Mertens_Anna_Parte.jpg|thumb|Parte für Anna von Mertens.]]
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Heinrich Ritter von Mertens war durch seine Familie und auch durch seine Heirat mit Anna Steinbauer, der Tochter des Brauerei- und Gutsbesitzer der Schlossherrschaft Hundsthurm sehr wohlhabend. Er verlor jedoch sein Vermögen durch Grundstücksspekulationen. So musste er das Weingarten-Schlössl verschleudern und mit seiner zehnköpfigen Familie in eine Mietwohnung im Schloss Mirabell umziehen.<ref>Quelle wikipedia.de</ref> Einer seiner Söhne war Demeter Ritter von Mertens, Sektionsrat im [[Republik Österreich#Die Verwendung von k. (u.) k.|k.k.]] Eisenbahnministerium, der mit Camilla, geb. Weismayer (* [[1852]]; † [[1898]]), verheiratet war. Sie war mit [[Franziska Spängler|Franziska "Fanni" Spängler]], genannt Fanni, befreundet.<ref>Bild von beiden, siehe Artikel [[Camilla von Mertens]]</ref>
 
Heinrich Ritter von Mertens war durch seine Familie und auch durch seine Heirat mit Anna Steinbauer, der Tochter des Brauerei- und Gutsbesitzer der Schlossherrschaft Hundsthurm sehr wohlhabend. Er verlor jedoch sein Vermögen durch Grundstücksspekulationen. So musste er das Weingarten-Schlössl verschleudern und mit seiner zehnköpfigen Familie in eine Mietwohnung im Schloss Mirabell umziehen.<ref>Quelle wikipedia.de</ref> Einer seiner Söhne war Demeter Ritter von Mertens, Sektionsrat im [[Republik Österreich#Die Verwendung von k. (u.) k.|k.k.]] Eisenbahnministerium, der mit Camilla, geb. Weismayer (* [[1852]]; † [[1898]]), verheiratet war. Sie war mit [[Franziska Spängler|Franziska "Fanni" Spängler]], genannt Fanni, befreundet.<ref>Bild von beiden, siehe Artikel [[Camilla von Mertens]]</ref>
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender]]
 
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[[Kategorie:Unternehmer]]
 
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[[Kategorie:Person (Politik)]]
 
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