Gemeinsam für Thomatal: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Gemeinsam für Thomatal''' (kurz: GTF) ist eine politische Gruppierung in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Thomatal]].
'''Gemeinsam für Thomatal''' (kurz: GFT) ist eine politische Gruppierung in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Thomatal]].
== Allgemeines ==
== Allgemeines ==
Die 356 Einwohner (Jänner 2023) zählende Gemeinde Thomatal hat mit lediglich einer gemeinsamen, parteiübergreifenden [[Gemeindewahllisten|Gemeindewahlliste]] eine besondere Stellung im Bezirk: Die einzige in der [[Gemeindevertretung]] vertretene Partei ist die Einheitsliste "Gemeinsam für Thomatal".
Die 356 Einwohner (Jänner 2023) zählende Gemeinde Thomatal hat mit lediglich einer gemeinsamen, parteiübergreifenden [[Gemeindewahllisten|Gemeindewahlliste]] eine besondere Stellung im Bezirk: Die einzige in der [[Gemeindevertretung]] vertretene Partei ist die Einheitsliste "Gemeinsam für Thomatal".
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Noch [[1994]] gab es in der Thomataler [[Gemeindevertretung]] drei Parteien: Die in der Gemeinde seit [[1974]] mit absoluter Mehrheit regierende [[FPÖ]] ([[Gemeindevertretungswahlen 1989 (Lungau)#Thomatal|1989]]: 50,4 %), die weniger starke [[ÖVP]] (1989: 38 %) und die eher schwache [[SPÖ]] (1989: 11,6 %). Diese langdauernde Dominanz endete mit den [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1994 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|Gemeindewahlen 1994]], als der ÖVP-Kommunalpolitiker [[Valentin König]] der FPÖ mit seiner neuen [[Liste Thomatal]] den Bürgermeisterposten und die absolute Gemeinderatsmehrheit entwand (wobei die SPÖ hier letztmals kandidierte und ihr bisheriges einziges Mandat verlor). Zwar eroberte die FPÖ bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|Gemeindevertretungswahl 1999]] die absolute Stimmen- und Mandatsmehrheit zurück, musste diese aber [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2004 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|2004]], [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2009 (Lungau)#Thomatal, Gemeindevertretungswahl 2009|2009]] und [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl 2014|2014]] wieder der Liste Thomatal überlassen und gewann auch keine [[Bürgermeisterwahlen|Bürgermeisterwahl]] mehr.  
Noch [[1994]] gab es in der Thomataler [[Gemeindevertretung]] drei Parteien: Die in der Gemeinde seit [[1974]] mit absoluter Mehrheit regierende [[FPÖ]] ([[Gemeindevertretungswahlen 1989 (Lungau)#Thomatal|1989]]: 50,4 %), die weniger starke [[ÖVP]] (1989: 38 %) und die eher schwache [[SPÖ]] (1989: 11,6 %). Diese langdauernde Dominanz endete mit den [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1994 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|Gemeindewahlen 1994]], als der ÖVP-Kommunalpolitiker [[Valentin König]] der FPÖ mit seiner neuen [[Liste Thomatal]] den Bürgermeisterposten und die absolute Gemeinderatsmehrheit entwand (wobei die SPÖ hier letztmals kandidierte und ihr bisheriges einziges Mandat verlor). Zwar eroberte die FPÖ bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 1999 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|Gemeindevertretungswahl 1999]] die absolute Stimmen- und Mandatsmehrheit zurück, musste diese aber [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2004 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl|2004]], [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2009 (Lungau)#Thomatal, Gemeindevertretungswahl 2009|2009]] und [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2014 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl 2014|2014]] wieder der Liste Thomatal überlassen und gewann auch keine [[Bürgermeisterwahlen|Bürgermeisterwahl]] mehr.  


Für die [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2019 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl 2019|Gemeindewahlen 2019]] traten die Freiheitlichen der Listenkooperation bei, die von nun an unangefochten als Einheitsliste unter dem Namen "[[Gemeinsam für Thomatal]]" auftrat. Bei knapp 360 Einwohnern sei es besser, wenn es keine Aufspaltung in verschiedene Lager gebe, lautete das Argument für die Gründung.  
Für die [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2019 (Lungau)#Thomatal, Gemeinderatswahl 2019|Gemeindewahlen 2019]] traten die Freiheitlichen der Listenkooperation bei, die von nun an unangefochten als Einheitsliste unter dem Namen "Gemeinsam für Thomatal" auftrat. Bei knapp 360 Einwohnern sei es besser, wenn es keine Aufspaltung in verschiedene Lager gebe, lautete das Argument für die Gründung.  


Die Einheitsliste errang [[2019]] und [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Lungau)#Thomatal, Gemeindevertretungswahl 2024|2024]] jeweils 100 % der Stimmen. Sie stellte jeweils mit [[Klaus Drießler]] auch den [[Bürgermeister der Gemeinde Thomatal|Bürgermeister]].
Die Einheitsliste errang [[2019]] und [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Lungau)#Thomatal, Gemeindevertretungswahl 2024|2024]] jeweils 100 % der Stimmen. Sie stellte jeweils mit [[Klaus Drießler]] auch den [[Bürgermeister der Gemeinde Thomatal|Bürgermeister]].