Robert Pienz: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Landeskulturbeirat 2021.jpg|mini|[[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[Heinrich Schellhorn]] bei der ersten Sitzung des [[Landeskulturbeirat]] im [[Mozarteumorchester Orchesterhaus]], 1. Reihe von links nach rechts: [[Lukas Crepaz]], Karolina Radenkovic, Magdalena Stieb, LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Johannes Schwaninger, Roman Höllbacher, Martin Hasenöhrl, [[Hieronymus Bitschnau]]; 2. Reihe von links nach rechts: [[Thorsten Sadowsky]], Martin Loecker, [[Robert Pienz]], [[Tomas Friedmann]], Harald Mach, [[Elisabeth Schmirl]], Kerstin Klimmer-Kettner, Christa Hassfurther, Josef Kirchner, Karl Zechenter; 4.10.2021]]'''Robert Pienz''' (* [[26. Februar]] [[1965]]) ist geschäftsführender Intendant des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]].
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[[Datei:Robert Pienz Wappenmedaille der Stadt Salzburg.jpg|thumb|2025: [[Wappenmedaille der Stadt Salzburg]] in Gold für Ex-Intendant Robert Pienz. Im Bild mit [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister ]] [[Bernhard Auinger (Politiker)|Bernhard Auinger]] (l.) und [[Magistratsdirektor der Stadt Salzburg|Magistratsdirektor]] [[Maximilian Tischler junior|Max Tischler]] (r.).]]
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'''Robert Pienz''' (* [[26. Februar]] [[1965]] in [[Tirol]]) ist geschäftsführender Intendant des [[Schauspielhaus Salzburg|Schauspielhauses Salzburg]].
  
 
==Leben==
 
==Leben==
Robert Pienz absolvierte das Akademische Gymnasium Innsbruck, studierte Germanistik, Anglistik, Publizistik und Kunstgeschichte und absolvierte eine Schauspielausbildung an Salzburgs ehemaliger [[Elisabethbühne]].
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Robert Pienz absolvierte das Akademische Gymnasium Innsbruck, studierte Germanistik, Anglistik, Publizistik und Kunstgeschichte und absolvierte eine Schauspielausbildung an Salzburgs ehemaliger [[Elisabethbühne]]. Seit den frühen [[1990er]] Jahren war er in verschiedenen Funktionen in der Salzburger Kulturszene tätig – als Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Produktionsleiter bei den [[Salzburger Festspiele]]n.
  
Es folgten erste eigene Inszenierungen in Salzburg ("Endspiel" von Samuel Beckett, "Die Troerinnen" von Euripides).
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Es folgten erste eigene Inszenierungen in Salzburg ("Endspiel" von Samuel Beckett, "Die Troerinnen" von Euripides). Robert Pienz erhielt die Dramatikerförderung des Bundes für ein selbstverfasstes Theaterstück ([[1989]]) und ein Gaststipendium an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau (Regie bei Anatoli Wassiljew).
  
Robert Pienz erhielt die Dramatikerförderung des Bundes für ein selbstverfasstes Theaterstück (1989) und ein Gaststipendium an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau (Regie bei Anatoli Wassiljew).
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Zwischen [[1991]] und 1996 arbeitete er in Wien, gründete eine eigene Theatercompagnie. Im Sommer war er für die [[Salzburger Festspiele]] bei [[Peter Stein]], Ivan Nagel, Frank Baumbauer und [[Jürgen Flimm]] tätig und Produktionsleiter der Salzburger Festspiele auf der [[Pernerinsel]]. Er konzipierte das Fest zur Festspieleröffnung und arbeitete freiberuflich als Schauspieler für Film und Fernsehen.
  
Zwischen 1991 und 1996 arbeitete er in Wien, gründete eine eigene Theatercompagnie. Im Sommer war er für die [[Salzburger Festspiele]] bei [[Peter Stein]], Ivan Nagel, Frank Baumbauer und [[Jürgen Flimm]] tätig und Produktionsleiter der Salzburger Festspiele auf der [[Pernerinsel]]. Er konzipierte das Fest zur Festspieleröffnung und arbeitete freiberuflich als Schauspieler für Film und Fernsehen.
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Im Jahr [[1996]] stieg Pienz als Spielleiter in die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg ein und realisierte zahlreiche Inszenierungen. [[2003]] übernahm er die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg, [[2008]] die Geschäftsführung. Für die Funktionsperiode [[2012]] bis [[2015]] des [[Salzburger Landeskulturbeirat]]es ist er dessen Vorsitzender. Von [[2007]] bis [[2011]] war Pienz zudem Mitglied des Theaterbeirates des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
  
Im Jahr 1996 stieg Pienz als Spielleiter in die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg ein und realisierte zahlreiche Inszenierungen. Seit 2003 ist er geschäftsführender Intendant des Schauspielhauses.  
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Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hatte am Dienstag, [[30. September]] [[2025]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Salzburgs Stadtoberhaupt]] [[Bernhard Auinger (Politiker)|Bernhard Auinger]] den früheren Intendanten des Schauspielhauses Salzburg, Robert Pienz, mit der [[Wappenmedaille der Stadt Salzburg|Wappenmedaille]] in Gold ausgezeichnet. Die Verleihung fand im [[Schloss Mirabell]] statt.
  
Für die Funktionsperiode 2012 bis 2015 des [[Salzburger Landeskulturbeirat]]es ist er dessen Vorsitzender. Von 2007 bis 2011 war Pienz zudem Mitglied des Theaterbeirates des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.
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Version vom 30. September 2025, 18:28 Uhr

2025: Wappenmedaille der Stadt Salzburg in Gold für Ex-Intendant Robert Pienz. Im Bild mit Bürgermeister Bernhard Auinger (l.) und Magistratsdirektor Max Tischler (r.).

Robert Pienz (* 26. Februar 1965 in Tirol) ist geschäftsführender Intendant des Schauspielhauses Salzburg.

Leben

Robert Pienz absolvierte das Akademische Gymnasium Innsbruck, studierte Germanistik, Anglistik, Publizistik und Kunstgeschichte und absolvierte eine Schauspielausbildung an Salzburgs ehemaliger Elisabethbühne. Seit den frühen 1990er Jahren war er in verschiedenen Funktionen in der Salzburger Kulturszene tätig – als Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Produktionsleiter bei den Salzburger Festspielen.

Es folgten erste eigene Inszenierungen in Salzburg ("Endspiel" von Samuel Beckett, "Die Troerinnen" von Euripides). Robert Pienz erhielt die Dramatikerförderung des Bundes für ein selbstverfasstes Theaterstück (1989) und ein Gaststipendium an der Russischen Akademie für Theaterkunst in Moskau (Regie bei Anatoli Wassiljew).

Zwischen 1991 und 1996 arbeitete er in Wien, gründete eine eigene Theatercompagnie. Im Sommer war er für die Salzburger Festspiele bei Peter Stein, Ivan Nagel, Frank Baumbauer und Jürgen Flimm tätig und Produktionsleiter der Salzburger Festspiele auf der Pernerinsel. Er konzipierte das Fest zur Festspieleröffnung und arbeitete freiberuflich als Schauspieler für Film und Fernsehen.

Im Jahr 1996 stieg Pienz als Spielleiter in die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg ein und realisierte zahlreiche Inszenierungen. 2003 übernahm er die künstlerische Leitung des Schauspielhauses Salzburg, 2008 die Geschäftsführung. Für die Funktionsperiode 2012 bis 2015 des Salzburger Landeskulturbeirates ist er dessen Vorsitzender. Von 2007 bis 2011 war Pienz zudem Mitglied des Theaterbeirates des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Ehrung

Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hatte am Dienstag, 30. September 2025, Salzburgs Stadtoberhaupt Bernhard Auinger den früheren Intendanten des Schauspielhauses Salzburg, Robert Pienz, mit der Wappenmedaille in Gold ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Schloss Mirabell statt.

Bilder

 Robert Pienz – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Zeitfolge
Vorgängerin

Renate Rustler-Ourth

Künstlerischer Leiter des Schauspielhauses Salzburg
seit 2003
Nachfolger


Zeitfolge
Vorgängerin

Barbara Wolf-Wicha

Vorsitzender des Salzburger Landeskulturbeirates
20122015
Nachfolger