Chronologie des Salzburger Flughafens: Unterschied zwischen den Versionen
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: [[21. März]]: ''Corendon Dutch Airlines'' Erstlandung mit einer ''Boeing 737-9 MAX''.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1182413930336908&set=a.595714492340191 www.facebook.com], "Fan Club Salzburg Airport"</ref> | : [[21. März]]: ''Corendon Dutch Airlines'' Erstlandung mit einer ''Boeing 737-9 MAX''.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=1182413930336908&set=a.595714492340191 www.facebook.com], "Fan Club Salzburg Airport"</ref> | ||
: [[11. Mai]]: Am Sonntag kam es um 15:07 Uhr zu einem Unfall: Bei einem viersitzigen Kleinflugzeug eines Salzburger Fliegerclubs brach bei der Landung das vordere Fahrwerk ein. Für die vier Insassen der ''Piper'', die von einem Salzburg-Rundflug zurückgekehrt waren, endete der Vorfall glimpflich. Sie blieben laut Information des Flughafens unverletzt. Drei anfliegende Großraumflugzeuge mussten umdirigiert werden. Alle Maschinen, die nach 15:07 Uhr in Salzburg starten hätten sollen, mussten warten. Betroffen waren die Ziele Heraklion, Hamburg, Berlin und Amsterdam. Die [[Flughafenfeuerwehr Salzburg Airport W. A. Mozart|Flughafenfeuerwehr]] übernahm die Bergung der Piper - in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Salzburg. Zum Einsatz kamen Hebekissen, um das Flugzeug nicht weiter zu beschädigen, sowie ein Kran. Um 16:49 Uhr konnte die Maschine von der Piste entfernt werden. Anschließend begann der Reinigungs- und Kontrollprozess.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/bei-landung-salzburg-kleinflugzeug-fahrwerk-178301407 www.sn.at], 11. Mai 2025</ref> | : [[11. Mai]]: Am Sonntag kam es um 15:07 Uhr zu einem Unfall: Bei einem viersitzigen Kleinflugzeug eines Salzburger Fliegerclubs brach bei der Landung das vordere Fahrwerk ein. Für die vier Insassen der ''Piper'', die von einem Salzburg-Rundflug zurückgekehrt waren, endete der Vorfall glimpflich. Sie blieben laut Information des Flughafens unverletzt. Drei anfliegende Großraumflugzeuge mussten umdirigiert werden. Alle Maschinen, die nach 15:07 Uhr in Salzburg starten hätten sollen, mussten warten. Betroffen waren die Ziele Heraklion, Hamburg, Berlin und Amsterdam. Die [[Flughafenfeuerwehr Salzburg Airport W. A. Mozart|Flughafenfeuerwehr]] übernahm die Bergung der Piper - in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Salzburg. Zum Einsatz kamen Hebekissen, um das Flugzeug nicht weiter zu beschädigen, sowie ein Kran. Um 16:49 Uhr konnte die Maschine von der Piste entfernt werden. Anschließend begann der Reinigungs- und Kontrollprozess.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/bei-landung-salzburg-kleinflugzeug-fahrwerk-178301407 www.sn.at], 11. Mai 2025</ref> | ||
: [[24. September]]: Ein Feldhase war Ursache für die Umkehr eines Airbus von [[Eurowings]] zum Salzburger Flughafen. Das Tier sei beim Beschleunigen auf der Piste in ein Triebwerk des Flugzeuges geraten. Die Maschine war mit Urlauber von Salzburg auf dem Weg zur griechischen Insel Kos. Das Triebwerk, in das der Feldhase gesaugt wurde, habe durch die Kollision mit dem mehrere Kilogramm schweren Tier eine leichte Beschädigung an zwei Schaufelblättern des Turbinenverdichters davongetragen. Dadurch seien Vibrationen entstanden. Der Startlauf konnte zu diesem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen nicht mehr abgebrochen werden. | : [[24. September]]: Ein Feldhase war Ursache für die Umkehr eines Airbus von [[Eurowings]] zum Salzburger Flughafen. Das Tier sei beim Beschleunigen auf der Piste in ein Triebwerk des Flugzeuges geraten. Die Maschine war mit Urlauber von Salzburg auf dem Weg zur griechischen Insel Kos. Das Triebwerk, in das der Feldhase gesaugt wurde, habe durch die Kollision mit dem mehrere Kilogramm schweren Tier eine leichte Beschädigung an zwei Schaufelblättern des Turbinenverdichters davongetragen. Dadurch seien Vibrationen entstanden. Der Startlauf konnte zu diesem Zeitpunkt aus Sicherheitsgründen nicht mehr abgebrochen werden. Die beiden Piloten seien in der Folge auf einer normalen Route über das [[Innviertel]] zu einem Navigationspunkt geflogen. Hoch über diesem sogenannten Drehfunkfeuer (VOR) bei [[St. Pantaleon]] ([[Bezirk Braunau am Inn]], [[Oberösterreich]]) hätten sie beide Triebwerke überprüft und seien dann ohne Probleme zum Salzburg Airport zurückgekehrt. Man habe das vorgeschriebene Verfahren bei solchen Fällen normal abgearbeitet. Das leicht beschädigte Triebwerk sei schon repariert worden.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=857801863477413&set=a.261910393066566 www.facebook.com], ORF Salzburg, 29. September 2025</rf> | ||
Die beiden Piloten seien in der Folge auf einer normalen Route über das [[Innviertel]] zu einem Navigationspunkt geflogen. Hoch über diesem sogenannten Drehfunkfeuer (VOR) bei [[St. Pantaleon]] ([[Bezirk Braunau am Inn]], [[Oberösterreich]]) hätten sie beide Triebwerke überprüft und seien dann ohne Probleme zum Salzburg Airport zurückgekehrt. Man habe das vorgeschriebene Verfahren bei solchen Fällen normal abgearbeitet. Das leicht beschädigte Triebwerk sei schon repariert worden.<ref>[https://www.facebook.com/photo/?fbid=857801863477413&set=a.261910393066566 www.facebook.com], ORF Salzburg, 29. September 2025</rf> | |||
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