Iphiclides podalirius: Unterschied zwischen den Versionen
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Neben der cremefarbenen Grundfarbe mit dunklen Querbinden und den langen Hinterflügel-Schwänzen ist für den Segelfalter auch der namensgebende, segelnde Flug kennzeichnend. | Neben der cremefarbenen Grundfarbe mit dunklen Querbinden und den langen Hinterflügel-Schwänzen ist für den Segelfalter auch der namensgebende, segelnde Flug kennzeichnend. | ||
== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ||
''I. podalirius'' ist einer der seltensten Tagfalter in Salzburg. Die wärmeliebende Art lebt hier am Rande ihrer ökologischen Toleranzbreite, kam in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aber gelegentlich in Einzelexemplaren auch in der Stadt Salzburg und im angrenzenden Flachgau und im Süden bis ins Bluntautal vor (Zonen I, Ia und II nach Embacher et al. 2024). Heute trifft man die Art nur noch gelegentlich in den wärmsten Landesteilen in untermontanen Lagen der Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2024), und zwar im mittleren Saalachtal zwischen Unken und Lofer, sowie im Salzburger Teil des Salzkammergutes, um den Falkenstein am Wolfgangsee, an den Sonnenhängen vor Bad Ischl und um Burgau am Attersee an (observation.org 2025, Kurz & Kurz 2025). Die bisher bekannten Funde verteilen sich auf eine Höhenbereich von 400 bis 800 m, ausnahmsweise auch bis 1100 m. Lebensraum der Art sind sonnige Waldränder, besonders an felsigen Stellen, mit angrenzenden blumenreichen offenen Flächen. Hier fliegen die Imagines in einer Generation im Jahr von Ende April bis Anfang Juli, mit dem Maximum im Mai und Juni (Kurz & Kurz 2025). | |||
==Nachbarfaunen== | |||
Huemer (2013) meldet die Art aus allen österreichischen Bundesländern, in Osttirol allerdings mit Fragezeichen. In Oberösterreich kommt der Segelfalter in ähnlichen Lagen wie in Salzburg in den Kalkalpen vor. Es sind aber auch zahlreiche alte Nachweise aus allen übrigen Landesteilen bekannt (Kusdas & Reichl 1973). In Bayern ist die Art ebenfalls in allen Landesteilen nachgewiesen, rezent aber nur in den Kalkalpen (z. B. im Berchtesgadener Land), sowie im Schichtstufenland (Haslberger & Segerer 2016). | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||