1978 Maria Alm Treffpunkt prominenter Schützen: Unterschied zwischen den Versionen
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== Sonderfonds der Gemeinde Maria Alm == | == Sonderfonds der Gemeinde Maria Alm == | ||
In Maria Alm bestand ein Sonderfonds, der Geldmittel für Sportförderung, für Altenfürsorge und zur Renovierung des denkmalgeschützten Mesnerhauses aufbringen soll. Der Sonderfonds wurde vom Wirtschaftstreuhänder Rößlhuber verwaltet. | In Maria Alm bestand ein Sonderfonds, der Geldmittel für Sportförderung, für Altenfürsorge und zur Renovierung des [[Denkmalgeschützte Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer|denkmalgeschützten]] [[Mesnerhaus Maria Alm|Mesnerhauses]] aufbringen soll. Der Sonderfonds wurde vom Wirtschaftstreuhänder Rößlhuber verwaltet. | ||
Auf Initiative des Raika-Direktors Hans Herzog und [[Tourismusverband Maria Alm am Steinernen Meer|Fremdenverkehrsvereinsobmann]] Hans Haller hatten Karl-Heinz Ritschel und Fritz Miho Salus ein Buch über "[[Walter Scheel]] und Maria-Alm-[[Hinterthal]]" geschrieben, dessen limitierte Auflage an diesem Tag der deutsche Bundespräsident Scheel handsignierte. | Auf Initiative des Raika-Direktors Hans Herzog und [[Tourismusverband Maria Alm am Steinernen Meer|Fremdenverkehrsvereinsobmann]] Hans Haller hatten Karl-Heinz Ritschel und Fritz Miho Salus ein Buch über "[[Walter Scheel]] und Maria-Alm-[[Hinterthal]]" geschrieben, dessen limitierte Auflage an diesem Tag der deutsche Bundespräsident Scheel handsignierte. | ||
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Das Ehepaar Haller hatte ein Buffet mit einer Pinzgauer Jause aufgebaut: Schnaps, Käse, Speck, Bier und Most. | Das Ehepaar Haller hatte ein Buffet mit einer Pinzgauer Jause aufgebaut: Schnaps, Käse, Speck, Bier und Most. | ||
Nach dem Schießen hatte Erzbischof Berg den deutschen Bundespräsidenten und die Schießgäste zum Mittagessen in den Almerwirt eingeladen. Er begrüßte Scheel als Nachfolger jener Bischöfe, die noch Reichsfürsten gewesen waren mit all den Vorrechten und Sitz und Stimme im Deutschen [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Reichstag]] in [[Regensburg]]. Berg erinnerte daran, dass die Salzburger Erzbischöfe im Reichsfürstenkollegium abwechselnd mit [[Österreich]] das Direktorium führten und dass seit [[1529]] der Salzburger Fürsterzbischof den Titel eines ''[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Primas gemaniae]]'' besitzt, der heute ein Ehrentitel ist. In einer launigen Dankrede Scheels bekannte sich dieser zu seiner Almer Wahlheimat und gegen Gerüchte, er wolle abwandern. | Nach dem Schießen hatte Erzbischof Berg den deutschen Bundespräsidenten und die Schießgäste zum Mittagessen in den [[Almerwirt]] eingeladen. Er begrüßte Scheel als Nachfolger jener Bischöfe, die noch Reichsfürsten gewesen waren mit all den Vorrechten und Sitz und Stimme im Deutschen [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Reichstag]] in [[Regensburg]]. Berg erinnerte daran, dass die Salzburger Erzbischöfe im Reichsfürstenkollegium abwechselnd mit [[Österreich]] das Direktorium führten und dass seit [[1529]] der Salzburger Fürsterzbischof den Titel eines ''[[Privilegien der Salzburger Erzbischöfe|Primas gemaniae]]'' besitzt, der heute ein Ehrentitel ist. In einer launigen Dankrede Scheels bekannte sich dieser zu seiner Almer Wahlheimat und gegen Gerüchte, er wolle abwandern. | ||
== Weiter Schießen für den Maria Almer Fonds == | == Weiter Schießen für den Maria Almer Fonds == | ||