Rupert Weibhauser: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[17. Dezember]] [[1815]] unterschrieb das Dienstanweisungsprotokoll im Stadthaus in Laufen an der [[Salzach]], nachdem ihm schon am [[28. September]] 1815 als kgl.-bayer. Landgerichtsarzt von Laufen "nach geendigten vormittägigen Gottesdienst das Handgelübd" abgenommen worden war. Er bat am [[23. Jänner]] [[1817]] als Landgerichtsphysikus nach [[Traunstein]] gehen zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihm jedoch nicht erfüllt. Aber am [[30. Dezember]] 1817 wurde ihm, zunächst provisorisch, die Landgerichtsarztstelle [[Dachau]] übertragen,<ref>Staatsarchiv für Oberbayern in München RA Nr. 15038</ref> wo er der zweite in der Reihe des neu gegründeten Amtes war.<ref>Kubler August, Dachau. m verflossenen Jahrhunderten, Dachau 1928, S. 58.</ref> | Am [[17. Dezember]] [[1815]] unterschrieb das Dienstanweisungsprotokoll im Stadthaus in Laufen an der [[Salzach]], nachdem ihm schon am [[28. September]] 1815 als kgl.-bayer. Landgerichtsarzt von Laufen "nach geendigten vormittägigen Gottesdienst das Handgelübd" abgenommen worden war. Bei dieser Gelegenheit übernahm er auch die Akten von seinem Vorgänger [[Aloys Virgil Bacher]]. Das Verzeichnis ist rechts abgebildet und ein Transkript unter "[[Akten-Verzeichnis Laufen 1815]]" abrufbar. | ||
Er bat am [[23. Jänner]] [[1817]] als Landgerichtsphysikus nach [[Traunstein]] gehen zu dürfen. Dieser Wunsch wurde ihm jedoch nicht erfüllt. Aber am [[30. Dezember]] 1817 wurde ihm, zunächst provisorisch, die Landgerichtsarztstelle [[Dachau]] übertragen,<ref>Staatsarchiv für Oberbayern in München RA Nr. 15038</ref> wo er der zweite in der Reihe des neu gegründeten Amtes war.<ref>Kubler August, Dachau. m verflossenen Jahrhunderten, Dachau 1928, S. 58.</ref> | |||
Schon nach 3 ½ Monaten starb er am 16. April 1818 am "Nervenfieber“, d. h. am Typhus, nur 35 Jahre alt und wurde am 19. April im dortigen Friedhof beerdigt. | Schon nach 3 ½ Monaten starb er am 16. April 1818 am "Nervenfieber“, d. h. am Typhus, nur 35 Jahre alt und wurde am 19. April im dortigen Friedhof beerdigt. | ||