Henndorf am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach einer im Ortsbereich von Henndorf gefundenen [[Römische Meilensteine|römischen Meilensäule]] ist zu schließen, dass die [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]], die [[Iuvavum]] (Salzburg) mit Ovilava (Wels) verband, durch Henndorf führte. Der Ortsname taucht bereits in den ersten Güterverzeichnissen ([[Notitia Arnonis]] und [[Breves Notitiae]]) des späten [[8. Jahrhundert]]s auf, zunächst unter der Bezeichnung ''Eondorf'' (ursprüngliche Bedeutung: Höhendorf). | Nach einer im Ortsbereich von Henndorf gefundenen [[Römische Meilensteine|römischen Meilensäule]] ist zu schließen, dass die [[Römerstraße (römisches Straßennetz)|Römerstraße]], die [[Iuvavum]] (Salzburg) mit Ovilava (Wels) verband, durch Henndorf führte. Der Ortsname taucht bereits in den ersten Güterverzeichnissen ([[Notitia Arnonis]] und [[Breves Notitiae]]) des späten [[8. Jahrhundert]]s auf, zunächst unter der Bezeichnung ''Eondorf'' (ursprüngliche Bedeutung: Höhendorf). | ||
Zu Beginn des [[Mittelalter]]s wirkte der fränkischen Bischof [[Rupert von | Zu Beginn des [[Mittelalter]]s wirkte der fränkischen Bischof [[Rupert von Salzburg]], der Gründerheilige von der [[Stadt Salzburg]], in der Nachbarschaft von Henndorf. Die Zeit des späten Mittelalters war durch die Herrschaft der [[Herren von Tann]] (bis Ende des [[14. Jahrhundert]]s), damals eines der mächtigsten [[Salzburger Adel]]<nowiki>sgeschlechter</nowiki> und deren jahrzehntelangen Auseinandersetzungen mit dem Salzburger [[Erzbischof]] geprägt. An die durch Teilung der Grafschaft im [[14. Jahrhundert]] entstandenen beiden [[Pfleggericht]]e erinnern heute noch die [[Burgruine Altentann]] (abgebrannt am [[6. April]] [[1680]]) sowie die [[Burgruine Lichtentann]] südwestlich bzw. westlich von Henndorf. | ||
Während der [[Frankreich|französischen]] Besetzung in den Anfangsjahren des [[19. Jahrhundert]]s waren im Ort neben französischen Soldaten auch Kriegsgefangene untergebracht. | Während der [[Frankreich|französischen]] Besetzung in den Anfangsjahren des [[19. Jahrhundert]]s waren im Ort neben französischen Soldaten auch Kriegsgefangene untergebracht. | ||