Franz Xaver Klaushofer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Franz Xaver Klaushofer''' (* [[29. Februar]] [[1888]] in [[Faistenau]]; † [[13. Jänner]] [[1976]]) in [[Faistenau]]; war Pfarrer und Gründer der Seehamer Prangerstutzenschützenkompanie.
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'''Franz Xaver Klaushofer''' (* [[29. Februar]] [[1888]] in [[Faistenau]]; † [[13. Jänner]] [[1976]] ebenda) war Pfarrer und Gründer der Seehamer Prangerstutzenschützenkompanie.
 
 
   
 
   
 
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Franz Xaver Klaushofer war der Älteste von 12 Kindern einer Bergbauernfamilie in der Tiefbrunnau. Er besuchte nach der Volksschule in [[Tiefbrunnau]] in der Gemeinde [[Faistenau]] das erzbischöfliche Gymnasium [[Borromäum]] in Salzburg. Trat danach in das Priesterseminar ein und empfing  [[1911]] die Priesterweihe.  
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Franz Xaver Klaushofer war der Älteste von zwölf Kindern einer Bergbauernfamilie in der Tiefbrunnau. Er besuchte nach der Volksschule in [[Tiefbrunnau]] in der Gemeinde Faistenau, das [[Erzbischöfliche  Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] in Salzburg. Trat danach in das [[Salzburger Priesterseminar]] ein und empfing  [[1911]] die Priesterweihe.  
  
Er kam in den ersteren Jahren seines Priestertums  weit in der Erzdiözese umher: So war er Kooperator in [[Großarl]], Administrator in [[St. Martin bei Hüttau]], Provisor in [[Aurach bei Kitzbühel]], Kooperator in [[Altenmarkt]], Provisor in [[Krispl]], Kooperator in [[Kirchdorf (Tirol)]] und Pfarrer in [[Weißbach bei Lofer]]. Ab [[1933]] Pfarrer seiner Heimatgemeinde Faistenau.
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Er kam in den ersteren Jahren seines Priestertums  weit in der Erzdiözese umher: So war er Kooperator in [[Großarl]], Administrator in [[St. Martin bei Hüttau]], Provisor in [[Aurach bei Kitzbühel]], Kooperator in [[Altenmarkt im Pongau]], Provisor in [[Krispl]], Kooperator in [[Kirchdorf (Tirol)]] und Pfarrer in [[Weißbach bei Lofer]]. Ab [[1933]] Pfarrer seiner Heimatgemeinde Faistenau.
  
Im August [[1939]] wurde Klaushofer jedoch aus politischen Gründen aus seiner Heimatgemeinde verwiesen. Vorübergehend war er in [[Berndorf]], bis er ab  1939 die [[Pfarre Seeham]] übernehmen konnte, in der er bis [[1976]] als deren Pfarrer wirkte. Er starb in seiner Heimatgemeinde Faistenau, wo er die letzten Lebensmonate bei seiner Schwester verbrachte.  
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Im August [[1939]] wurde Klaushofer jedoch aus politischen Gründen aus seiner Heimatgemeinde verwiesen. Vorübergehend war er in [[Berndorf]], bis er ab  1939 die [[Pfarre Seeham]] übernehmen konnte, in der er bis [[1976]] als deren Pfarrer wirkte. Er starb in seiner Heimatgemeinde Faistenau, wo er die letzten Lebensmonate bei seiner Schwester verbrachte.  
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Klaushofers besondere Leidenschaft galt der Jagd. Alljährlich las er für die Flachgauer Jägerschaft die [[Hubertusmesse]].  
 
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Besondere Bekanntheit erlangte er aber für sein Wirken für das Schützenwesen in seiner Heimat. Er gründete auch den [[Seehamer Prangerstutzenschützen]]verein, zu deren Ehrenhauptmann er ernannt wurde. Ein besonderes Anliegen war ihm die richtige Handhabung der Böller, um Unfälle zu vermeiden. Er hielt dazu selbst Kurse ab.
Besondere Bekanntheit erlangte er aber für sein Wirken für das Schützenwesen in seiner Heimat. Er gündete auch den [[Seehamer Prangerstutzenschützen]]verein, zu deren Ehrenhauptmann er ernannt wurde. Ein besonderes Anliegen war ihm die richtige Handhabung der Böller, um Unfälle zu vermeiden. Er hielt dazu selbst Kurse ab.
 
 
   
 
   
Als Würdigung  seiner Verdienste im Schützenwesen wurde vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Franz-Xaver-Klaushofer-Medaille]] geschaffen.
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Als Würdigung  seiner Verdienste im Schützenwesen wurde vom Landesverband der Salzburger Schützen die [[Franz-Xaver-Klaushofer-Medaille]] geschaffen.
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
* [http://www.kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=17&menuopt=archiv&apid=131 Artikel im Rupertusblatt von Frau Dr. Hemma Ebner über das Leben und Wirken  von Pfarrer  F.X. Klaushofer]
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* [http://www.kirchen.net/rupertusblatt/section.asp?sec=17&menuopt=archiv&apid=131   Artikel von Frau Dr. Hemma Ebner über das Leben und Wirken  von Pfarrer  F.X. Klaushofer im Rupertusblatt]
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*  [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=48485  Veröffentlichung in der Salzburger Landeskorrespodenz  zum Gedenken an  Pfarrer Franz Xaver Klaushofer]
 
   
 
   
* [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=48485  Veröffentlichung in der Salzburger Landeskorrespodenz  zum Gedenken an Pfarrer Franz Xaver Klaushofer]
 
 
 
==Quellen==
 
==Quellen==
* Homepage     des Landes Salzburg
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* Homepage   des Landes Salzburg
 
* Rupertusblatt
 
* Rupertusblatt
  
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[[Kategorie: Brauchtum (Person)|Klaushofer, Franz Xaver]]

Version vom 16. April 2012, 20:03 Uhr

Franz Xaver Klaushofer (* 29. Februar 1888 in Faistenau; † 13. Jänner 1976 ebenda) war Pfarrer und Gründer der Seehamer Prangerstutzenschützenkompanie.

Leben

Franz Xaver Klaushofer war der Älteste von zwölf Kindern einer Bergbauernfamilie in der Tiefbrunnau. Er besuchte nach der Volksschule in Tiefbrunnau in der Gemeinde Faistenau, das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum in Salzburg. Trat danach in das Salzburger Priesterseminar ein und empfing 1911 die Priesterweihe.

Er kam in den ersteren Jahren seines Priestertums weit in der Erzdiözese umher: So war er Kooperator in Großarl, Administrator in St. Martin bei Hüttau, Provisor in Aurach bei Kitzbühel, Kooperator in Altenmarkt im Pongau, Provisor in Krispl, Kooperator in Kirchdorf (Tirol) und Pfarrer in Weißbach bei Lofer. Ab 1933 Pfarrer seiner Heimatgemeinde Faistenau.

Im August 1939 wurde Klaushofer jedoch aus politischen Gründen aus seiner Heimatgemeinde verwiesen. Vorübergehend war er in Berndorf, bis er ab 1939 die Pfarre Seeham übernehmen konnte, in der er bis 1976 als deren Pfarrer wirkte. Er starb in seiner Heimatgemeinde Faistenau, wo er die letzten Lebensmonate bei seiner Schwester verbrachte.

Klaushofers besondere Leidenschaft galt der Jagd. Alljährlich las er für die Flachgauer Jägerschaft die Hubertusmesse.

Besondere Bekanntheit erlangte er aber für sein Wirken für das Schützenwesen in seiner Heimat. Er gründete auch den Seehamer Prangerstutzenschützenverein, zu deren Ehrenhauptmann er ernannt wurde. Ein besonderes Anliegen war ihm die richtige Handhabung der Böller, um Unfälle zu vermeiden. Er hielt dazu selbst Kurse ab.

Als Würdigung seiner Verdienste im Schützenwesen wurde vom Landesverband der Salzburger Schützen die Franz-Xaver-Klaushofer-Medaille geschaffen.

Weblinks

Quellen

  • Homepage des Landes Salzburg
  • Rupertusblatt