Pfarrkirche St. Jakobus in Aufham (Bayern): Unterschied zwischen den Versionen

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An den sich kreuzenden Rippen befindet sich spätgotische Rankenmalerei, im Chorgewölbe [[Renaissance]]-Ornamente, um 1600; im Zwickel über dem Hochaltar ein Engel mit den Wappen des [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth|Augustinerchorherrenstifts Höglwörth]] (links) und der Sidonia Katharina [[Pflanzmann]], die offenbar die Ausmalung finanzierte. Aus dem [[15. Jahrhundert]] der angefügte Westturm mit Spitzdach. Die Anbauten an der Südseite aus dem frühen [[17. Jahrhundert]]; Portal in noch gotischer Keilbogenform von 1612. Eine Erweiterung der Kirche erfolgte 1929 durch den Anbau des nördlichen Seitenschiffs (Länge 14,70 m, Breite 3,80 m).
An den sich kreuzenden Rippen befindet sich spätgotische Rankenmalerei, im Chorgewölbe [[Renaissance]]-Ornamente, um 1600; im Zwickel über dem Hochaltar ein Engel mit den Wappen des [[Augustinerchorherrenstift Höglwörth|Augustinerchorherrenstifts Höglwörth]] (links) und der Sidonia Katharina [[Pflanzmann]], die offenbar die Ausmalung finanzierte. Aus dem [[15. Jahrhundert]] der angefügte Westturm mit Spitzdach. Die Anbauten an der Südseite aus dem frühen [[17. Jahrhundert]]; Portal in noch gotischer Keilbogenform von 1612. Eine Erweiterung der Kirche erfolgte 1929 durch den Anbau des nördlichen Seitenschiffs (Länge 14,70 m, Breite 3,80 m).


Der Hochaltar von [[1724]] ist ein Werk des Bildhauers Johann Schwaiger (*1652; † 1734) von Reichenhall, der seine Ausbildung bei [[Wolfgang Weißenkirchner]] in Salzburg erhalten hat; Altaraufbau von Tobias Schuster, Fassung durch Anton Elsässer, beide [[Teisendorf]].  
Der Hochaltar von [[1724]] ist ein Werk des Bildhauers Johann Schwaiger (*1652; † 1734) von Reichenhall, der seine Ausbildung bei [[Wolf Weißenkirchner der Jüngere|Wolf Weißenkirchner dem Jüngeren]] in der [[Stadt Salzburg]] erhalten hat; Altaraufbau von Tobias Schuster, Fassung durch Anton Elsässer, beide [[Teisendorf]].  


In den drei fast gleich hohen, von Säulen (außen) und Pilastern (innen) flankierten Nischen die schlanken Gestalten der hl. Jakobus mit Stab, Pilgerhut und Reiseflasche (Mitte), Christophorus (links) und Sebastian (rechts). Über dem waagrechten Gebälk im Auszug [[Johannes Nepomuk]], auf Wolken kniend und von Puttenköpfen umgeben, dessen Seligsprechung 1721 (Heiligsprechung 1729) eine rasch sich ausbreitende Verehrung auslöste, wofür diese Darstellung ein frühes Beispiel ist. der zu hohe, die Gesamtwirkung des Altars störende Tabernakel stammt von 1930 (der ursprüngliche befindet sich in der Sakristei); die kleinen Figuren der Bischöfe [[Rupert von Worms]] und [[Virgil]] aus dem [[18. Jahrhundert]].
In den drei fast gleich hohen, von Säulen (außen) und Pilastern (innen) flankierten Nischen die schlanken Gestalten der hl. Jakobus mit Stab, Pilgerhut und Reiseflasche (Mitte), Christophorus (links) und Sebastian (rechts). Über dem waagrechten Gebälk im Auszug [[Johannes Nepomuk]], auf Wolken kniend und von Puttenköpfen umgeben, dessen Seligsprechung 1721 (Heiligsprechung 1729) eine rasch sich ausbreitende Verehrung auslöste, wofür diese Darstellung ein frühes Beispiel ist. der zu hohe, die Gesamtwirkung des Altars störende Tabernakel stammt von 1930 (der ursprüngliche befindet sich in der Sakristei); die kleinen Figuren der Bischöfe [[Rupert von Worms]] und [[Virgil]] aus dem [[18. Jahrhundert]].