Schloss Sighartstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hofmarksrechte wurden von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] [[1754]] erneuert, [[1820]] aber von der Herrschaft auf- und an die Gemeinde Neumarkt übergeben. | Die Hofmarksrechte wurden von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] [[1754]] erneuert, [[1820]] aber von der Herrschaft auf- und an die Gemeinde Neumarkt übergeben. | ||
Die [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] wollten nach der [[Schlacht auf dem Walserfeld]] im | Die [[Salzburg unter Napoleon|Franzosen]] wollten nach der [[Schlacht auf dem Walserfeld]] im Schloss Sighartstein am [[28. Dezember]] [[1800]] im Schloss ein Spital einrichten, was der Verwalter durch Zahlung von 150 [[Gulden]] verhindern konnte und das Spital ins [[Schloss Pfongau]] kam (siehe [[Die Franzosen in Neumarkt 1800 und 1805]]). | ||
Die Familie [[Überacker|Uiberacker]] besaß das Schloss bis zu ihrem Aussterben im Jahr [[1964]]. Damit waren sie das älteste Landadelsgeschlecht Salzburgs. In deren Besitz befindet sich auch ein weißer Handschuh, der mit dem Blut des Kaisers [[Franz Joseph I.]] befleckt ist. Er ist ein Geschenk des Kaisers an [[Maximilian Karl Graf O'Donnell]], einem Urgroßonkel der verstorbenen Gabrielle Gräfin Ueberacker, verehelichte Pálffy. Graf O'Donnell hatte den Kaiser am [[18. Februar]] [[1853]] bei einem Attentat gerettet. | Die Familie [[Überacker|Uiberacker]] besaß das Schloss bis zu ihrem Aussterben im Jahr [[1964]]. Damit waren sie das älteste Landadelsgeschlecht Salzburgs. In deren Besitz befindet sich auch ein weißer Handschuh, der mit dem Blut des Kaisers [[Franz Joseph I.]] befleckt ist. Er ist ein Geschenk des Kaisers an [[Maximilian Karl Graf O'Donnell]], einem Urgroßonkel der verstorbenen Gabrielle Gräfin Ueberacker, verehelichte Pálffy. Graf O'Donnell hatte den Kaiser am [[18. Februar]] [[1853]] bei einem Attentat gerettet. | ||