Rajsigl: Unterschied zwischen den Versionen

K Textersetzung - „Vierthalerstraße“ durch „Vierthalerstraße
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 8: Zeile 8:


Ab [[1899]] warb die Firma in der "[[Salzburger Fremden-Zeitung]]" mit einem Kleininserat "Touristen- und Reise-Schokolade, sowie Kanditen und Bäckereien empfiehlt Kanditenfabrik B. Rajsigl."<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=18990527&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "(Salzburg) Fremden-Zeitung", Ausgabe vom 27. Mai 1899, Seite 11</ref> In diesem Jahr dürfte das Unternehmen in das eigene Fabriksgebäude im Haus [[Lasserstraße]] 35a übersiedelt sein.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18991111&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 11. November 1899, Seite 4</ref>  
Ab [[1899]] warb die Firma in der "[[Salzburger Fremden-Zeitung]]" mit einem Kleininserat "Touristen- und Reise-Schokolade, sowie Kanditen und Bäckereien empfiehlt Kanditenfabrik B. Rajsigl."<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fre&datum=18990527&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=11 ANNO], "(Salzburg) Fremden-Zeitung", Ausgabe vom 27. Mai 1899, Seite 11</ref> In diesem Jahr dürfte das Unternehmen in das eigene Fabriksgebäude im Haus [[Lasserstraße]] 35a übersiedelt sein.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18991111&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 11. November 1899, Seite 4</ref>  
[[1902]] nannte sich das Unternehmen "Schokolade-, Kanditen- u. Bisquitt-Fabrik Salzburg".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19021118&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 18. November 1902, Seite 7</ref>
[[1904]] bot "B. Rajsigl" Schweizer Milchschokolade an, "nur die beliebtesten Marken: Cailler, Sprüngli u. Lind",<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19041008&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=16 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 8. Oktober 1904, Seite 16</ref> die auch [[Paul Fürst]] in seinem Geschäft anbot.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19041220&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=20 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 20. Dezember 1904, Seite 20</ref>
Am [[15. April]] [[1908]] geschah ein Unglück mit einem Fuhrwerk des Unternehmens, bei dem ein Kind den Tod fand. Der "[[Volksfreund]]" berichtete:<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19080418&query=%22Rajsigl%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Volksfreund", Ausgabe vom 18. April 1908, Seite 4, auch andere Zeitungen berichteten</ref>
<blockquote>''Am 15. d. M., ¾5 Uhr nachmittags, scheute das Pferd eines Fuhrwerkes des Kanditenfabrikanten Rajsigl vor einem daherrasenden Motorrad in nächster Nähe des [[Rathausbogen]]s, ging durch, stürzte samt Wagen über die Straßenmauer auf den Bürgersteig, unmittelbar vor der Auslage des Juweliers und Goldarbeiters Eligius [[Scheibl]], wo gerade zwei Knaben des Weges waren, nämlich der 11jährige Josef [[Koppenwallner]] und der 12jährige Sohn des Schuldieners Auer; sie wurden vom Fuhrwerk erfaßt, wobei Auer zwischen Achse und Vorderrad kam und zu Tode geschleift wurde, während Koppenwallner unter
dem zertrümmerten Wagen hervorkroch und merkwürdigerweise unverletzt blieb. Der Kutscher sprang vom Wagen und versuchte das Pferd aufzuhalten, was ihm jedoch nicht gelang; er wurde zu Boden geschleudert und hat einen Armbruch erlitten.</blockquote>


In den [[1920er]]-Jahren gehörte Bartholomäus Rajsigl auch der [[Turner Hof]] am [[Giselakai]], in dem das [[Café Corso]] untergebracht war.  
In den [[1920er]]-Jahren gehörte Bartholomäus Rajsigl auch der [[Turner Hof]] am [[Giselakai]], in dem das [[Café Corso]] untergebracht war.