Morophaga choragella: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Morophaga choragella''' (''Tinea choragella'' [Denis & Schiffermüller], 1775) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tineidae]]. | '''Morophaga choragella''' (''Tinea choragella'' [Denis & Schiffermüller], 1775: 137) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Tineidae]]. | ||
==Diagnose== | |||
Die Art ist in Größe und Zeichnung sehr ähnlich ''Montescardia tesulatellus'' (Zeller, 1846), unterscheidet sich aber eindeutig durch das Fehlen des schwarzen Flecks am Diskus der Vorderflügel. | |||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
Obwohl ''M. choragella'' bisher nur in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und II ([[Salzburger Kalkalpen|nördliche Kalkalpen]]) in Salzburg festgestellt wurde (Zoneneinteilung nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011), berichten Kurz, Kurz & Embacher (2010b) doch über eine weite Verbreitung in diesem Gebiet: [[Hallwang]], [[Bürmoos]], [[Thalgau]] und [[Stegmoosalm]] am [[Hochkönig]]. Dementsprechend ist auch die bisher bekannte Höhenverbreitung mit 400 - 1450 m durchaus beachtlich ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Lebensraum der Art sind abwechslungsreiche Waldränder und Schlagfluren mit Totholz, an dem sich Baumschwämme finden. Hier fliegen die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] von Juni bis August, die Raupen überwintern. Die Art entwickelt also üblicherweise in Salzburg nur eine Generation im Jahr, die Entwicklung lässt sich unter Zuchtbedingungen aber beschleunigen. So schlüpften nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011 bereits im Oktober Falter, ohne dass die Raupen vorher überwintert hätten. | Obwohl ''M. choragella'' bisher nur in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und II ([[Salzburger Kalkalpen|nördliche Kalkalpen]]) in Salzburg festgestellt wurde (Zoneneinteilung nach [[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011), berichten Kurz, Kurz & Embacher (2010b) doch über eine weite Verbreitung in diesem Gebiet: [[Hallwang]], [[Bürmoos]], [[Thalgau]] und [[Stegmoosalm]] am [[Hochkönig]]. Dementsprechend ist auch die bisher bekannte Höhenverbreitung mit 400 - 1450 m durchaus beachtlich ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Lebensraum der Art sind abwechslungsreiche Waldränder und Schlagfluren mit Totholz, an dem sich Baumschwämme finden. Hier fliegen die [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] von Juni bis August, die Raupen überwintern. Die Art entwickelt also üblicherweise in Salzburg nur eine Generation im Jahr, die Entwicklung lässt sich unter Zuchtbedingungen aber beschleunigen. So schlüpften nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011 bereits im Oktober Falter, ohne dass die Raupen vorher überwintert hätten. | ||