Siezenheim wurde, wie anhand von Grabbeigaben erschlossen werden kann, um 500 n. Chr. von [[Germanen]] (Ostgoten, Bajuwaren) besiedelt, die naheliegender Weise dem germanischen Götterglauben anhingen. Die namensgebende Sippe waren die "Sizo" oder "Suozzi". Während andere Orte in der Umgebung sehr früh wegen Schenkungen an die Kirche Salzburgs erwähnt werden, wird Siezenheim wird in den [[Notitia Arnonis]] von 788/790 nicht genannt. Im Jahr [[927]] findet man die erste Erwähnung Siezenheims, da hier der Diakon Reginold dem [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] von Salzburg seinen Besitz bei Fridolfing gegen eine Hube in Suozinheim und eine weitere bei Eitelsberg bei [[Lamprechtshausen]] eintauscht. | Siezenheim wurde, wie anhand von Grabbeigaben erschlossen werden kann, um 500 n. Chr. von [[Germanen]] (Ostgoten, Bajuwaren) besiedelt, die naheliegender Weise dem germanischen Götterglauben anhingen. Die namensgebende Sippe waren die "Sizo" oder "Suozzi". Während andere Orte in der Umgebung sehr früh wegen Schenkungen an die Kirche Salzburgs erwähnt werden, wird Siezenheim wird in den [[Notitia Arnonis]] von 788/790 nicht genannt. Im Jahr [[927]] findet man die erste Erwähnung Siezenheims, da hier der Diakon Reginold dem [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] von Salzburg seinen Besitz bei Fridolfing gegen eine Hube in Suozinheim und eine weitere bei Eitelsberg bei [[Lamprechtshausen]] eintauscht. |