Fondachhof: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 11. November 2024, 16:24 Uhr

Der Fondachhof
Der Fondachhof, Rückseite.
Fondachhof, Salettl.

Der Fondachhof ist eines der ältesten noch bestehenden Bauwerke im Salzburger Stadtteil Parsch, das zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg zählt.

Geschichte

Der Fondachhof gehörte ursprünglich dem Benediktinerstift St. Peter und ist als solcher bereits 1122 unter Abt Reginbert urkundlich erwähnt. Über die Jahrhunderte hatte das Gebäude viele verschiedene Namen, meist abhängig vom jeweiligen Besitzer. Sein heutiger Name stammt vom Universitätsnotar Georg von Tach (später: Fontach), der das Anwesen 1687 kaufte.

Nachdem der Besitzer des Apothekerhofs, Hofapotheker Josef Christoph Mayr, das Gut 1727 erwarb kam der Begriff "Unterer Apothekerhof" in Gebrauch. Seine Nachfahren blieben 145 Jahre in Besitz des Fondachhofs, bis er 1872 an die Gräfin Anna Revertera von Salandra verkauft wurde. Unter der beim Kauf bereits betagten Frau wurde der Fondachhof einer umfassenden Generalsanierung unterzogen. Es entstanden zwei neue Veranden und ein Balkon im ersten Stock. 1902 wurden ein neues Wirtschaftsgebäude und ein Stall gebaut.

Der Fondachhof als Luxushotel

1941 ging der Fondachhof von Franz Karl Revertera in den Besitz der Familie Asamer über. Sie machte aus dem Fondachhof nach dem Zweiten Weltkrieg ein Luxushotel, in dem am 20. Juli 1952 zum Beispiel die Schauspielerin Greta Garbo übernachtete. Im Park des Anwesens entstanden Gartenhäuser und ein von Otto Prossinger entworfener verglaster Teepavillon. Ende 1993 wurde das Fünf-Sterne-Hotel geschlossen.

Der Fondachhof als exklusiver Wohnort

Entlang der 1997 als Aufschließungsstraße angelegten Gustav-Mahler-Promenade ließ der Salzburger Bauträger Fürst Developments auf dem Areal des Fondachhofs exklusive Wohnbauten nach dem Masterplan von Stararchitekt Luigi Snozzi rund um das alte Gebäude anlegen. Die einzelnen Bauteile entwarfen Snozzis Kollegen Ernst Hoffmann, Mark Mack und Adolf Krischnanitz.

Weblinks

Quelle