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[[File:Weisspriach-st.rupert-fresken-aegidiuslegende2-dwr.jpg|thumb|Freskenzyklus mit der Legende des St. Ägidius.]]
 
[[File:Weisspriach-st.rupert-fresken-aegidiuslegende2-dwr.jpg|thumb|Freskenzyklus mit der Legende des St. Ägidius.]]
 
[[Datei:Filialkirche Rupert Weißpriach.jpg|thumb|Filialkirche hl. Rupert Weißpriach.]]
 
[[Datei:Filialkirche Rupert Weißpriach.jpg|thumb|Filialkirche hl. Rupert Weißpriach.]]
Die '''Filialkirche hl. Rupert''' befindet sich am Westhang des [[Faningberg (Berg)|Faningberg]]es im Ortsteil [[St. Rupert (Weißpriach)|St. Rupert]] in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Weißpriach]] und gehört pfarrlich zur [[Pfarre Mariapfarr]]. Die Filialkirche zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Weißpriach|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
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Die '''Filialkirche hl. Rupert''' befindet sich am Westhang des [[Faningberg (Berg)|Faningberges]] im Ortsteil [[St. Rupert (Weißpriach)|St. Rupert]] in der [[Lungau]]er Gemeinde [[Weißpriach]] und gehört pfarrlich zur [[Pfarre Mariapfarr]]. Die Filialkirche zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Weißpriach|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde.
    
==Geschichte ==
 
==Geschichte ==
 
Die einschiffige Kirche mit dem chorständigen Turm wurde in der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s errichtet. [[1735]] wurde das Obergeschoß des Turmes neu gebaut. Die Fresken an der Südwand des Kirchenschiffes sowie an den beiden Seitenwänden des Altarraumes wurden von einem unbekannten Künstler um das Jahr [[1240]] gemalt. Sie wurden [[1977]]/[[1978|78]] freigelegt.
 
Die einschiffige Kirche mit dem chorständigen Turm wurde in der ersten Hälfte des [[12. Jahrhundert]]s errichtet. [[1735]] wurde das Obergeschoß des Turmes neu gebaut. Die Fresken an der Südwand des Kirchenschiffes sowie an den beiden Seitenwänden des Altarraumes wurden von einem unbekannten Künstler um das Jahr [[1240]] gemalt. Sie wurden [[1977]]/[[1978|78]] freigelegt.
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Das Fresko in der Apsis stammt aus dem [[14. Jahrhundert]] und wurde bereits [[1946]] entdeckt. Um dieses Fresko sichtbar zu machen wurde der [[barock]]e Hochaltar von [[1742]] abgetragen.  
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Das Fresko in der Apsis stammt aus dem [[14. Jahrhundert]] und wurde bereits [[1946]] entdeckt. Um dieses Fresko sichtbar zu machen wurde der [[barock]]e Hochaltar von [[1742]] abgetragen. Ein früherer Hochaltar steht heute in der [[Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau in Hollenstein]] in [[Ramingstein]].
    
Die beiden Seitenaltäre sind typische Lungauer Flügelaltäre. Der linke zeigt ein Gemälde vom heimischen Maler [[Peter Paul Sedlmayr]] und stammt aus dem Jahre [[1696]]. Der rechte Seitenaltar wurde vom [[Tamsweg]]er Tischler [[Georg Gugg]] um [[1650]] geschaffen.
 
Die beiden Seitenaltäre sind typische Lungauer Flügelaltäre. Der linke zeigt ein Gemälde vom heimischen Maler [[Peter Paul Sedlmayr]] und stammt aus dem Jahre [[1696]]. Der rechte Seitenaltar wurde vom [[Tamsweg]]er Tischler [[Georg Gugg]] um [[1650]] geschaffen.
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[[1727]] wurde die Kanzel errichtet. Das Madonnenbild an der Rückwand ist eine Kopie der ''Gnadenmutter'' von Maria Pötsch aus dem Wiener Stephansdom. Es stammt aus dem Jahre [[1790]].  
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[[1727]] wurde die Kanzel errichtet. Das Madonnenbild an der Rückwand ist eine Kopie der Gnadenmutter von Maria Pötsch aus dem Wiener Stephansdom. Es stammt aus dem Jahre [[1790]].  
    
Neben der Kirche befindet sich das alte [[Mesnerhaus in Weißpriach|Mesnerhaus]], das im Jahre [[1300]] errichtet wurde.
 
Neben der Kirche befindet sich das alte [[Mesnerhaus in Weißpriach|Mesnerhaus]], das im Jahre [[1300]] errichtet wurde.