Königssee: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 3. Februar 2012, 17:38 Uhr
Der Königssee (603 m ü. A.) ist mit 192 m der tiefste See Bayerns und liegt im Berchtesgadener Land im Nationalpark Berchtesgaden. Der Name stammt von See des Chuno; Chuno von Herburg war einer der Gründer des Stiftes Berchtesgaden um 1100.
Landschaft
Der Königssee zählt zu den landschaftlich reizvollsten Gebieten des Berchtesgadener Land. Man kann mit Schiffen nach St. Bartholomä fahren. Das architektonische Wahrzeichen der Halbinsel ist die Wallfahrtkirche aus dem 12. Jahrhundert.
Ein Fußweg führt zum bekannten Malerwinkel. Vom Malerwinkel aus kann man St. Bartholomä die Funtenseetauern und die Schönfeldspitze sehen. Oberhalb des Königssee ist der Jenner (1 874 m ü. A.), auf den eine Seilbahn bis 1 802 m ü. A.hinauf führt.
In der Nähe vom Königssee ist die Kunsteisbahn Königssee zu finden, eine Bobbahn, auf der auch internationale Wettbewerbe durchgeführt werden.
Daten
Er liegt 603,3 m ü. A., seine Fläche beträgt 5,218 km² bei einer Länge von 6,30 km, einer Breite von 1,05 km, einer maximalen Tiefe von 192 m und einem Umfang von 19,96 km; das Wasser-Volumen: 511 785 000 m³ bei einer durchschnittliche Tiefe 98,1 m;
Schifffahrt
Auf dem See betreibt die Bayerische Seenschifffahrt einen ganzjährigen Schiffsbetrieb.
Geschichtliches
Die Salzburger Rote Elektrische fuhr bis 2. Oktober 1938 bis an den Königssee[1].
Berchtesgadener Ache
Die Berchtesgadener Ache bildet den natürlichen Abfluss vom Königssee. In ihrem Verlauf wird auch der Almkanal, der die erste Wasserleitung der Stadt Salzburg war, auf bayerischem Gebiet abgeleitet. Auf Salzburger Seite nennt man den Fluss Königsseeache.
Königssee im Winter
Wegen seiner besonderen Lage (insbes. große Gewässertiefe) friert der Königssee eher selten - etwa alle zehn Jahre - zu. Dazu ist neben der Kälte auch absolute Windstille nötig. Dies war zuletzt im Jahr 2006 der Fall. Damals waren sehr viele Wanderer und Langläufer auf dem Eis über den See nach St. Bartholomä unterwegs.
Siehe auch
Quellen und Fußnoten
- ↑ Quelle Salzburgwiki Beitrag Rote Elektrische
- Baedeker Deutschland, Karl Baedeker GmbH Ostfildern, 6. Auflage 2000, ISBN 3-8297-1004-6