Berchtold von Sonnenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * mit Maria Margarethe Polis von Moulin († 10. November 1779) vier Kinder; | + | * mit Maria Margarethe [[Lorenz Josef Polis von Moulin|Polis von Moulin]] († 10. November 1779) vier Kinder; |
* mit Jeanette Maria Mayrhofer von Grünbichl († 15. April 1783) einen Sohn; | * mit Jeanette Maria Mayrhofer von Grünbichl († 15. April 1783) einen Sohn; | ||
| − | * mit [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart| Maria Anna Mozart]] (1751 – 1829) drei Kinder: | + | * mit [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart|Maria Anna Mozart]] (1751 – 1829) drei Kinder: |
** Leopold Alois Pantaleon (* [[25. Juli]] [[1785]], † [[15. Juni]] [[1840]] Innsbruck) | ** Leopold Alois Pantaleon (* [[25. Juli]] [[1785]], † [[15. Juni]] [[1840]] Innsbruck) | ||
** Johanna Maria Anna Elisabeth, genannt Jeanette (* [[22. März]] [[1789]], † [[1. September]] [[1805]] Salzburg), und | ** Johanna Maria Anna Elisabeth, genannt Jeanette (* [[22. März]] [[1789]], † [[1. September]] [[1805]] Salzburg), und | ||
** Maria Barbara (* [[22. November]] [[1790]], † April 1791) | ** Maria Barbara (* [[22. November]] [[1790]], † April 1791) | ||
| − | ''Leopold Alois Pantaleon Berchtold zu Sonnenburg'' (1785 – 1840) wurde als Kind von seiner Mutter bei deren Vater [[Leopold Mozart]] in Pflege gegeben. Er wurde Kammerkontrolleur in Innsbruck. Es existiert ein Ölgemälde, das ihn als | + | ''Leopold Alois Pantaleon Berchtold zu Sonnenburg'' (1785 – 1840) wurde als Kind von seiner Mutter bei deren Vater [[Leopold Mozart]] in Pflege gegeben. Er wurde Kammerkontrolleur in Innsbruck. Es existiert ein Ölgemälde, das ihn als geigenspielenden Knaben zeigt. |
| − | ''Constant von Wurzbach'' vermerkt in seinem ''Mozart-Buch'' von 1869: | + | ''[[Constant von Wurzbach]]'' vermerkt in seinem ''Mozart-Buch'' von 1869: |
: ''"Träger des Namens Berchthold von Sonnenburg sind noch vorhanden. Von einem ihrer'' [Nannerls] ''Söhne oder Stiefsöhne stammt Henriette von Berchthold, welche mit einem Herrn Franz Forster (hie und da auch Forschter geschrieben), k. k. Verpflegsverwalter in Graz, vermält ist. In Salzburg aber sollen noch Berchthold's von Sonnenburg in dürftigen Verhältnissen leben." '' | : ''"Träger des Namens Berchthold von Sonnenburg sind noch vorhanden. Von einem ihrer'' [Nannerls] ''Söhne oder Stiefsöhne stammt Henriette von Berchthold, welche mit einem Herrn Franz Forster (hie und da auch Forschter geschrieben), k. k. Verpflegsverwalter in Graz, vermält ist. In Salzburg aber sollen noch Berchthold's von Sonnenburg in dürftigen Verhältnissen leben." '' | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * ''Moriz Maria Edler von Weitthenhiller'': "Der Salzburgische Adel " in J. Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, IV. Band., 6. Abteilung, S. 6, Tafel 3 (Nürnberg 1883). | + | * ''[[[[Moriz Maria Edler von Weittenhiller|Moriz Maria Edler von Weitthenhiller]]'': "Der Salzburgische Adel " in J. Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, IV. Band., 6. Abteilung, S. 6, Tafel 3 (Nürnberg 1883). |
* [http://books.google.at/books?id=TUMyCTKlAr0C&pg=PA187&lpg=PA1874 ''Ruth Halliwell'': The Mozart family: four lives in a social context (Oxford University Press, 1998, ISBN 0198163711, 9780198163718); s. insb. S. 187 f: Graphik “Some interrelationships among the Berchtold von Sonnenburg, Polis von Moulin and Amann families in Salzburg”] | * [http://books.google.at/books?id=TUMyCTKlAr0C&pg=PA187&lpg=PA1874 ''Ruth Halliwell'': The Mozart family: four lives in a social context (Oxford University Press, 1998, ISBN 0198163711, 9780198163718); s. insb. S. 187 f: Graphik “Some interrelationships among the Berchtold von Sonnenburg, Polis von Moulin and Amann families in Salzburg”] | ||
* [https://www.superstock.com/stock-photos-images/1566-299247 Ölgemälde "Leopold Alois Pantaleon von Berchtold zu Sonnenburg als Kind"] | * [https://www.superstock.com/stock-photos-images/1566-299247 Ölgemälde "Leopold Alois Pantaleon von Berchtold zu Sonnenburg als Kind"] | ||
Version vom 2. Februar 2012, 00:35 Uhr
Das Geschlecht der Berchtold von Sonnenburg war ein Salzburger Adelsgeschlecht, dessen bekanntester Angehöriger der fürsterzbischöfliche Pfleger Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg (1736 – 1801) als Ehemann von W. A. Mozarts Schwester Nannerl (1751 – 1829) war.
Allgemeines
Erzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian erhob am 25. Jänner 1733 Johann Joseph Perchtold mit dem Prädikat "von Sonnenburg" in den salzburgischen Adelsstand. Bald darauf scheint der Geadelte gestorben zu sein, denn im selben Jahr bat nicht er, sondern sein Sohn, Franz Anton Virgil, um Publizierung des Adels, die am 7. November 1733 erfolgte.
Franz Anton Virgil Berchtold zu Sonnenburg hatte mit seiner Gemahlin Maria Anna Elisabeth Gschwendtner von Freyenegg acht Kinder, darunter die Söhne
- Johann Baptist Franz (1736 – 1801),
- Johann Nepomuk Martin (1737 – 1798) und
- Franz Anton Maximilian (1749 – 1809).
Die Söhne Franz Anton Virgils, Johann Baptist und Johann Nepomuk Martin, wurden 1792, während der Sedisvakanz, vom Kurfürsten Karl Theodor von Bayern in den Reichsfreiherrnstand erhoben.
Nur von Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg sind Eheschließungen und Kinder bekannt, und zwar hatte dieser
- mit Maria Margarethe Polis von Moulin († 10. November 1779) vier Kinder;
- mit Jeanette Maria Mayrhofer von Grünbichl († 15. April 1783) einen Sohn;
- mit Maria Anna Mozart (1751 – 1829) drei Kinder:
- Leopold Alois Pantaleon (* 25. Juli 1785, † 15. Juni 1840 Innsbruck)
- Johanna Maria Anna Elisabeth, genannt Jeanette (* 22. März 1789, † 1. September 1805 Salzburg), und
- Maria Barbara (* 22. November 1790, † April 1791)
Leopold Alois Pantaleon Berchtold zu Sonnenburg (1785 – 1840) wurde als Kind von seiner Mutter bei deren Vater Leopold Mozart in Pflege gegeben. Er wurde Kammerkontrolleur in Innsbruck. Es existiert ein Ölgemälde, das ihn als geigenspielenden Knaben zeigt.
Constant von Wurzbach vermerkt in seinem Mozart-Buch von 1869:
- "Träger des Namens Berchthold von Sonnenburg sind noch vorhanden. Von einem ihrer [Nannerls] Söhne oder Stiefsöhne stammt Henriette von Berchthold, welche mit einem Herrn Franz Forster (hie und da auch Forschter geschrieben), k. k. Verpflegsverwalter in Graz, vermält ist. In Salzburg aber sollen noch Berchthold's von Sonnenburg in dürftigen Verhältnissen leben."
Quellen
- [[Moriz Maria Edler von Weitthenhiller: "Der Salzburgische Adel " in J. Siebmacher's großes und allgemeines Wappenbuch, IV. Band., 6. Abteilung, S. 6, Tafel 3 (Nürnberg 1883).
- Ruth Halliwell: The Mozart family: four lives in a social context (Oxford University Press, 1998, ISBN 0198163711, 9780198163718); s. insb. S. 187 f: Graphik “Some interrelationships among the Berchtold von Sonnenburg, Polis von Moulin and Amann families in Salzburg”
- Ölgemälde "Leopold Alois Pantaleon von Berchtold zu Sonnenburg als Kind"
- Constant von Wurzbach: Mozart-Buch (Wien 1869), S. 291–294