Dürnbachgraben: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Dürnbachtal 2.jpg|thumb|Der Dürnbachgraben. Im Hintergrund das [[Obersulzbachtal]]]]
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[[Datei:P1150468 Steinerhinteralm.jpg|thumb|[[Steinerhinteralm]]]]
[[Datei:P1150468 Steinerhinteralm.jpg|thumb|[[Steinerhinteralm]].]]
Der '''Dürnbachgraben''', auch Dürnbachtal genannt, ist ein nördliches Seitental bzw. nördlicher [[Graben|Seitengraben]] des [[Oberpinzgau]]er [[Salzachtal]]s in der Gemeinde [[Neukirchen am Großvenediger]].
Der '''Dürnbachgraben''', auch Dürnbachtal genannt, ist ein nördliches Seitental bzw. nördlicher [[Graben|Seitengraben]] des [[Oberpinzgau]]er [[Salzachtal]]s in der Gemeinde [[Neukirchen am Großvenediger]].


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Der etwa sechs Kilometer lange Dürnbachgraben verläuft auf Höhe der Venedigersiedlung (~ 870 [[m ü. A.]]) in Neukirchen am Großvenediger vom Salzachtal exakt nach Norden. Der Talschluss befindet sich unterhalb der Geige (2 84 m ü. A.) und der Geigenscharte (2 028 m ü. A.).
Der etwa sechs Kilometer lange Dürnbachgraben verläuft auf Höhe der Venedigersiedlung (~ 870 [[m ü. A.]]) in Neukirchen am Großvenediger vom Salzachtal exakt nach Norden. Der Talschluss befindet sich unterhalb der Geige (2 84 m ü. A.) und der Geigenscharte (2 028 m ü. A.).


Der Dürnbachgraben ist im unteren Talbereich bis zur Steineralm, die etwa auf halbem Weg zum Talschluss liegt, bewaldet. Im oberen Teil dieses Bergwaldes befinden sich ausnehmend viele schön gewachsene [[Zirbe]]n. Oberhalb der Steineralm liegt die Steinerhinteralm. Beide [[Alm]]en werden [[Alpines Lexikon#B|bestoßen]] und bieten zudem einen Gastbetrieb an. Im Osten des Dürnbachgrabens erheben sich der [[Braunkogel]] und der [[Frühmesser]], im Westen das Trattenbacheck und der Hüttenkopf. Der untere Talbereich weist am orografisch linken Ufer gefährliche Hangrutschungen auf und es ist daher nicht verwunderlich, dass der [[Dürnbach]], der das Tal entwässert, am Eintritt in das Haupttal massiv mit Sperren verbaut ist.
Der Dürnbachgraben ist im unteren Talbereich bis zur Steineralm, die etwa auf halbem Weg zum Talschluss liegt, bewaldet. Im oberen Teil dieses Bergwaldes befinden sich ausnehmend viele schön gewachsene [[Zirbe]]n. Oberhalb der Steineralm liegt die [[Steinerhinteralm]]. Beide [[Alm]]en werden [[Alpines Lexikon#B|bestoßen]] und bieten zudem einen Gastbetrieb an. Im Osten des Dürnbachgrabens erheben sich der [[Braunkogel]] und der [[Frühmesser]], im Westen das Trattenbacheck und der Hüttenkopf. Der untere Talbereich weist am orografisch linken Ufer gefährliche Hangrutschungen auf und es ist daher nicht verwunderlich, dass der [[Dürnbach]], der das Tal entwässert, am Eintritt in das Haupttal massiv mit Sperren verbaut ist.


== Lawinenkatastrophe ==
== Lawinenkatastrophe ==