Salzbergwerk Dürrnberg: Unterschied zwischen den Versionen
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Hatte man zu vorchristlicher Zeit das Gestein in Brocken aus dem Berg geholt, brachte das so genannte Laugverfahren, das nun angewandt wurde, deutliche Erleichterung und höhere Ausbeute. Dabei wurden zunächst kleine Hohlräume im Berg geschaffen, die man mit Wasser voll laufen ließ. Nach etwa drei Wochen der Auslaugung des Gesteins wurde die Sole mit bestenfalls 26 Prozent Salzgehalt abgepumpt bzw. abgelassen und in Salzpfannen verdampft. Zurück blieb Grobsalz. | Hatte man zu vorchristlicher Zeit das Gestein in Brocken aus dem Berg geholt, brachte das so genannte Laugverfahren, das nun angewandt wurde, deutliche Erleichterung und höhere Ausbeute. Dabei wurden zunächst kleine Hohlräume im Berg geschaffen, die man mit Wasser voll laufen ließ. Nach etwa drei Wochen der Auslaugung des Gesteins wurde die Sole mit bestenfalls 26 Prozent Salzgehalt abgepumpt bzw. abgelassen und in Salzpfannen verdampft. Zurück blieb Grobsalz. | ||
So wurden in Hallein 1542 rund 22 000 Tonnen Salz produziert (im Vergleich: [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]: 12 000 Tonnen, | So wurden in Hallein 1542 rund 22 000 Tonnen Salz produziert (im Vergleich: [[Bad Reichenhall|Reichenhall]]: 12 000 Tonnen, Hallstatt: 11 000 Tonnen, Aussee 10 000 Tonnen und [[Marktschellenberg|Schellenberg]]: 5 000 Tonnen). Vor dem [[Salzkrieg 1611]] steigerte Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die Produktion auf 36 000 Tonnen<ref>dieser Produktionswert wurde erst wieder in den [[1960er]] Jahren erreicht!</ref>. Nach der Auseinandersetzung sank aber die jährliche Produktion auf einen Durchschnittswert von 22 000 Tonnen. | ||
===Die Stollen=== | ===Die Stollen=== | ||