St. Joseph (Gutshof): Unterschied zwischen den Versionen
ergänzt |
+ Bilder |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei: | [[Datei:2024_05_12_Josefshof_Josefiau_Salzburg_04.jpg|thumb|Das [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützte]] Gebäude des ehemaligen Kasererhofes, heute Teil des [[ARCOTEL Castellani|ARCOTELs Castellani]], vom Garten gesehen.]] | ||
[[Datei:2009_09_07_Hotel_Castellani_Josefiau_Salzburg_11.jpg|thumb|Das Gebäude des ehemaligen Kasererhofes von der [[Alpenstraße (Stadt Salzburg)|Alpenstraße]] gesehen.]] | |||
[[Datei:2024_05_12_Josefshof_Josefiau_Salzburg_01.jpg|thumb|Die ehemalige Hauptzufahrt über den [[Eschenbach]] zum Kasererhof.]] | |||
'''St. Joseph''' ist ein alten Anwesen in der [[Josefiau]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Salzburg Süd]] und gehört zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. | '''St. Joseph''' ist ein alten Anwesen in der [[Josefiau]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Salzburg Süd]] und gehört zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]]. | ||
| Zeile 9: | Zeile 12: | ||
Nach der Aufhebung des Collegiums [[1811]] wurde es an Franz Paul Hörl, bürgerlicher Kuglbräuer, um 4000 fl. verkauft und erstmals ein Wirtshaus erwähnt: "Wirtshaus zu den drei Schwestern", das vom Kasererbräuer in der [[Kaigasse]], heute [[Hotel Kasererbräu]], geführt wurde. Aus dieser Zeit erhielt es den lange getragenen Namen "Kasererhof". Hörl folgten [[1801]] Alexander Moser und seine Erben, [[1887]] Paul und Bartlmä Angelberger. | Nach der Aufhebung des Collegiums [[1811]] wurde es an Franz Paul Hörl, bürgerlicher Kuglbräuer, um 4000 fl. verkauft und erstmals ein Wirtshaus erwähnt: "Wirtshaus zu den drei Schwestern", das vom Kasererbräuer in der [[Kaigasse]], heute [[Hotel Kasererbräu]], geführt wurde. Aus dieser Zeit erhielt es den lange getragenen Namen "Kasererhof". Hörl folgten [[1801]] Alexander Moser und seine Erben, [[1887]] Paul und Bartlmä Angelberger. | ||
Am 6. August 1814 brannten | Am [[6. August]] [[1814]] brannten Schloss und Meierhaus ab. | ||
Um die Mitte des [[17. Jahrhundert]]s war es im Besitz des Komponisten [[Heinrich Ignaz Franz Biber]]. | Um die Mitte des [[17. Jahrhundert]]s war es im Besitz des Komponisten [[Heinrich Ignaz Franz Biber]]. | ||
In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Kasererhof zum Parkhotel Kasererhof. In den [[1990er]]-Jahren musste der damalige Besitzer des Hotels Konkurs anmelden. Es wurde von der Ambra Hotel Betriebs GmbH in Salzburg, die es 2002 bis 2003 grundlegend zum fünf-Sterne-Parkhotel Castellani umbaute. Die Zimmeranzahl wurde von 51 auf 150 erweitert (u. a. auch durch einen fünfstöckigen Neubau im Garten). Die Kosten waren mit 10,9 Millionen Euro (150 Millionen [[Schilling]]) angegeben, finanziert von der [[Wüstenrot-Versicherungs AG]].<ref>{{Quelle SN|22. Jänner 2002}}</ref> | In der zweiten Hälfte des [[20. Jahrhundert]]s wurde der Kasererhof zum Parkhotel Kasererhof. In den [[1990er]]-Jahren musste der damalige Besitzer des Hotels Konkurs anmelden. Es wurde von der Ambra Hotel Betriebs GmbH in Salzburg, die es 2002 bis 2003 grundlegend zum fünf-Sterne-Parkhotel Castellani umbaute. Die Zimmeranzahl wurde von 51 auf 150 erweitert (u. a. auch durch einen fünfstöckigen Neubau im Garten). Die Kosten waren mit 10,9 Millionen Euro (150 Millionen [[Schilling]]) angegeben, finanziert von der [[Wüstenrot-Versicherungs AG]].<ref>{{Quelle SN|22. Jänner 2002}}</ref> | ||
Aktuell (Jänner 2024) heißt es ARCOTEL Castellani im Besitz des Wiener Unternehmens ARCOTEL Hotels & Resorts GmbH. | Aktuell (Jänner 2024) heißt es [[ARCOTEL Castellani]] im Besitz des Wiener Unternehmens ARCOTEL Hotels & Resorts GmbH. | ||
== Bilder == | |||
{{Bildkat}} | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* [[Hans Tietze]]: "[[Österreichische Kunsttopographie]]", "Die Denkmale des Gerichtsbezirkes Salzburg" ([https://diglib.tugraz.at/download.php?id=53e1d5b5deac1&location=browse im Internet] | * [[Hans Tietze]]: "[[Österreichische Kunsttopographie]]", "Die Denkmale des Gerichtsbezirkes Salzburg" ([https://diglib.tugraz.at/download.php?id=53e1d5b5deac1&location=browse im Internet] | ||