Bucculatrix ulmifoliae: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. Mai 2024, 10:00 Uhr

Bucculatrix ulmifoliae Hering, 1931 (Ulmen-Zwergwickler) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Bucculatricidae (Zwergwickler).

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

B. ulmifoliae wurde bisher nur ein einziges Mal für Salzburg angegeben. Mairhuber (1965) meldet den Fang eines Tieres am 30.4.1963 in Kasern, also in Zone I (Alpenvorland und Flyschzone) nach Embacher et al. 2011. Zwar wird die Art von Mairhuber gemeinsam mit Bucculatrix ulmella erwähnt, allerdings sind sich beide Arten äußerlich sehr ähnlich und das Belegexemplar für B. ulmifoliae ist nicht auffindbar. Aus diesem Grund gilt die Angabe als sehr fraglich, da die Art auch trotz mehrfacher Nachsuche nicht wieder aufgefunden werden konnte. Sie wird aus der Faunenliste für Salzburg entfernt.

Biologie und Gefährdung

Über die Biologie der Art in Salzburg ist nichts bekannt. Die Raupen leben an Ulmen (Ulmus sp.), dürften aber hauptsächlich an der in Salzburg kaum verbreiteten Ulmus minor vorkommen, da die Suche nach den recht charakteristischen Minen an der weiter verbreiteten Ulmus glabra bisher ergebnislos verlief. Bei den Fraßspuren handelt es sich um kurze, mit schwarzem Kot gefüllte Gangminen, die meist geradlinig an Blattadern entlang verlaufen. Lediglich das letzte Gangstückchen, das die Raupe kurz vor dem Verlassen der Mine ausfrisst, biegt in die Blattfläche hinein ab. Nach dem Verlassen der Minen frisst die Raupe dann frei auf dem Blatt. Eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung in Salzburg ist mangels Daten nicht möglich.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.

Quellen

  • Mairhuber, F. 1965. Zur Mikrolepidopterenfauna des Bundeslandes Salzburg (1. Beitrag). – Nachrichtenblatt der bayerischen Entomologen 14: 33-38.