Diskussion:Petrus Klotz: Unterschied zwischen den Versionen
(Abschließend habe ich die Bitte, keine Quellen einfach zu löschen ohne sie a) persönlich kontrolliert zu haben und/oder b) neue Quellen anzugeben, die Aussagen in einem Artikel widerlegen. Ich hoffe, damit die Quellenlage und die daraus zitierten Stellen geklärt zu haben) |
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<blockquote>''[...] Kühn schreib in seinem neuesten Buch über den "Schutzengel" Hitlers. Diesen plagen Selbstzweifel und er fragt sich, ob es richtig war, den "Führer" dauernd vor Attentaten zu schützen. In dieser Situation fallen ihm zum Glück die Namen von drei Äbten ein, die sein Gewissen beruhigen, darunter Erzabt Klotz von St. Peter "Indem sie für Hitler beteten haben sie mich - letztlich unbewusst - in ihrer Fürbitten eingeschlossen", denkt sich der Schutzengel. Für wen auch immer Erzabt Klotz gebetet hat: Sicher ist, dass er den Ideen der Nationalsozialisten gegenüber recht offen war. In einem Buch aus dem Jahr 1940 spricht er sich unmissverständlich für eine Politik der Kolonisation aus. Die Welt, schreibt Klotz, würde einen Verzicht Deutschlands auf Kolonien nicht verstehen. Das Deutsche Reich brauche "Raum", es wolle "siedeln, arbeiten, leben. Es muss wieder an die Front überseeischer Kulturarbeit". [...] Man wisse aus Zeitzeugenberichten auch, dass Klotz ein "Du-Freund" Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß gewesen sei, sagt Historiker Ernst Hanisch. Klotz' "großdeutsche" Ansichten seien damals weit verbreitet gewesen. [...] | <blockquote>''[...] Kühn schreib in seinem neuesten Buch über den "Schutzengel" Hitlers. Diesen plagen Selbstzweifel und er fragt sich, ob es richtig war, den "Führer" dauernd vor Attentaten zu schützen. In dieser Situation fallen ihm zum Glück die Namen von drei Äbten ein, die sein Gewissen beruhigen, darunter Erzabt Klotz von St. Peter "Indem sie für Hitler beteten haben sie mich - letztlich unbewusst - in ihrer Fürbitten eingeschlossen", denkt sich der Schutzengel. Für wen auch immer Erzabt Klotz gebetet hat: Sicher ist, dass er den Ideen der Nationalsozialisten gegenüber recht offen war. In einem Buch aus dem Jahr 1940 spricht er sich unmissverständlich für eine Politik der Kolonisation aus. Die Welt, schreibt Klotz, würde einen Verzicht Deutschlands auf Kolonien nicht verstehen. Das Deutsche Reich brauche "Raum", es wolle "siedeln, arbeiten, leben. Es muss wieder an die Front überseeischer Kulturarbeit". [...] Man wisse aus Zeitzeugenberichten auch, dass Klotz ein "Du-Freund" Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß gewesen sei, sagt Historiker Ernst Hanisch. Klotz' "großdeutsche" Ansichten seien damals weit verbreitet gewesen. [...] | ||
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| − | Über das oben erwähnte Buch von Klotz im Jahr 1940 gibt es eine Rezension zum Lesen in den digitalisierten Zeitungen und Zeitschriften der Nationalbibliothek: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19410109&query=%22Petrus+Klotz%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Neues Wiener Tagblatt", Ausgabe 9. Jänner 1941, Seite 4, unten | + | Über das oben erwähnte Buch von Klotz im Jahr 1940 gibt es eine Rezension zum Lesen in den digitalisierten Zeitungen und Zeitschriften der Nationalbibliothek: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwg&datum=19410109&query=%22Petrus+Klotz%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], "Neues Wiener Tagblatt", Ausgabe 9. Jänner 1941, Seite 4, unten. |
| + | ::::: Kolonisation ist nicht dasselbe wie NS-Ideologie. Man könnte (und tut auch) Argumente aufstellen, dass Israel Kolonisation betreibt. Wenn nichts Besseres vorliegt, ist obiges Zitat sicher kein brauchbarer Beweis. Gerne hätte ich die Belege zum Du-Wort gelesen. Wo sind sie? Das wäre eine brauchbare Information. --[[Benutzer:Melchior2006|Melchior2006]] ([[Benutzer Diskussion:Melchior2006|Diskussion]]) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
In den SN vom 27. Februar 2010 geht [[Anton Thuswaldner (Journalist)|Anton Thuswaldner]] auf das Buch von Kühn in einer Besprechung ein und erwähnt ebenfalls Petrus Klotz. [https://www.sn.at/archivsn?img=BScr4AN9tvHc2tM8j6I%2F5DJVxXSYmDMKQeN2%2FaPOuQiapzff9KQd8STtgKSdhKlOSmafTS6bVDx2uWQH2egQKr%2FoBQzXKhd2Fxsul1hEBuat4jPyGcu7RcMxQElPHpQ%2F&id1=20100227_66&q=Petrus%2520Klotz#slide66 Archivlink SN]. | In den SN vom 27. Februar 2010 geht [[Anton Thuswaldner (Journalist)|Anton Thuswaldner]] auf das Buch von Kühn in einer Besprechung ein und erwähnt ebenfalls Petrus Klotz. [https://www.sn.at/archivsn?img=BScr4AN9tvHc2tM8j6I%2F5DJVxXSYmDMKQeN2%2FaPOuQiapzff9KQd8STtgKSdhKlOSmafTS6bVDx2uWQH2egQKr%2FoBQzXKhd2Fxsul1hEBuat4jPyGcu7RcMxQElPHpQ%2F&id1=20100227_66&q=Petrus%2520Klotz#slide66 Archivlink SN]. | ||
| + | ::::ist unbrauchbar für Nichtabonnenten. Da steht rein ''gar nichts''. Und welche hätte Thuswaldner in dieser Frage? Seine Kurzvita auf ''lyrikwelt.de'' ist inzwishen gelöscht. --[[Benutzer:Melchior2006|Melchior2006]] ([[Benutzer Diskussion:Melchior2006|Diskussion]]) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
Abschließend habe ich die Bitte, keine Quellen einfach zu löschen ohne sie a) persönlich kontrolliert zu haben und/oder b) neue Quellen anzugeben, die Aussagen in einem Artikel widerlegen. Ich hoffe, damit die Quellenlage und die daraus zitierten Stellen geklärt zu haben meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:43, 2. Feb. 2024 (CET) | Abschließend habe ich die Bitte, keine Quellen einfach zu löschen ohne sie a) persönlich kontrolliert zu haben und/oder b) neue Quellen anzugeben, die Aussagen in einem Artikel widerlegen. Ich hoffe, damit die Quellenlage und die daraus zitierten Stellen geklärt zu haben meint --[[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]] ([[Benutzer Diskussion:Peter Krackowizer|Diskussion]]) 09:43, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
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| + | ::Die SN Quelle ist erstens nicht abrufbar gewesen für Menschen, die kein Abo haben, und zweitens war sie unvollständig. So stand es da: "Quelle dieses Absatzes Salzburger Nachrichten 26. Februar 2010." Das geht in keiner Schularbeit durch. Artikel hinter paywalls darf man nur zitieren, wenn mindestens die Überschrift des Artikels aufscheint. Sonst bringt's klarerweise nichts. --[[Benutzer:Melchior2006|Melchior2006]] ([[Benutzer Diskussion:Melchior2006|Diskussion]]) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
| + | :::Die andere Quelle -- die sich selbst "Fiktion" nennt -- dazu hätte ich eine Frage: Ist das wirklich ein Roman, oder ist der Titel irgendwie verwirrend? Wenn es ein Roman ist: wie können Sie das drinnenlassen? --[[Benutzer:Melchior2006|Melchior2006]] ([[Benutzer Diskussion:Melchior2006|Diskussion]]) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
| + | ::::Dann eine weitere "Quelle", die ich nach Krackowizers Wünschen hätte stehen lassen sollen. So stand eine Fußnote, bis ich interveniert habe: "Quelle: Historiker Ernst Hanisch". Und aus. Mehr war nicht. Das sollte belegen, dass Klotz NS-affin war. Also: Ich hoffe nur, dass einige Leser dieses Salzburg-Wiki-Artikels auf die Diskussion schauen, um sich besser über die Entstehung dieses Artikels zu informieren. Was Krackowizer da betreibt, ist äußerst fragwürdig. --[[Benutzer:Melchior2006|Melchior2006]] ([[Benutzer Diskussion:Melchior2006|Diskussion]]) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET) | ||
Version vom 2. Februar 2024, 13:14 Uhr
Belege für NS-Sympathien ungenügend
Der eine Beleg war nur der Hinweis auf einen Historiker, ohne aber eine Publikation oder gar Aussage zu nennen. Der andere Beleg war ein toter Link. Ich habe beide gelöscht. --Melchior2006 (Diskussion) 13:23, 27. Jan. 2024 (CET)
- Den toten Link habe ich aktualisiert meint dankend --Peter (Diskussion) 13:56, 27. Jan. 2024 (CET)
- Es sind derzeit keine Belege im Artikel, die den angeblichen Konnex Klotz/NS-Ideologie dokumentieren würden. Der Hinweis auf einen SN-Artikel ist eine Sackgasse, und sonst war unter "Quellen" angeführt: Dieter Kühn: "Ich war Hitlers Schutzengel: Fiktionen: Vier Szenarios." Fiktionen sind keine Quellen, daher habe ich das gelöscht. --Melchior2006 (Diskussion) 08:32, 2. Feb. 2024 (CET)
Der Quelllink der "Salzburger Nachrichten" ist keine Sackgasse, sondern a) für alle, die ein Abo bei den SN haben lesbar und b) für jedermann im Archiv der SN nachlesbar. Im SN-Artikel vom 26. Februar 2010 von Thomas Hödlmoser (Archiv-Link) werden sowohl das Buch von Kühn als auch der Historiker Ernst Hanisch zitiert:
[...] Kühn schreib in seinem neuesten Buch über den "Schutzengel" Hitlers. Diesen plagen Selbstzweifel und er fragt sich, ob es richtig war, den "Führer" dauernd vor Attentaten zu schützen. In dieser Situation fallen ihm zum Glück die Namen von drei Äbten ein, die sein Gewissen beruhigen, darunter Erzabt Klotz von St. Peter "Indem sie für Hitler beteten haben sie mich - letztlich unbewusst - in ihrer Fürbitten eingeschlossen", denkt sich der Schutzengel. Für wen auch immer Erzabt Klotz gebetet hat: Sicher ist, dass er den Ideen der Nationalsozialisten gegenüber recht offen war. In einem Buch aus dem Jahr 1940 spricht er sich unmissverständlich für eine Politik der Kolonisation aus. Die Welt, schreibt Klotz, würde einen Verzicht Deutschlands auf Kolonien nicht verstehen. Das Deutsche Reich brauche "Raum", es wolle "siedeln, arbeiten, leben. Es muss wieder an die Front überseeischer Kulturarbeit". [...] Man wisse aus Zeitzeugenberichten auch, dass Klotz ein "Du-Freund" Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß gewesen sei, sagt Historiker Ernst Hanisch. Klotz' "großdeutsche" Ansichten seien damals weit verbreitet gewesen. [...]
Über das oben erwähnte Buch von Klotz im Jahr 1940 gibt es eine Rezension zum Lesen in den digitalisierten Zeitungen und Zeitschriften der Nationalbibliothek: ANNO, "Neues Wiener Tagblatt", Ausgabe 9. Jänner 1941, Seite 4, unten.
- Kolonisation ist nicht dasselbe wie NS-Ideologie. Man könnte (und tut auch) Argumente aufstellen, dass Israel Kolonisation betreibt. Wenn nichts Besseres vorliegt, ist obiges Zitat sicher kein brauchbarer Beweis. Gerne hätte ich die Belege zum Du-Wort gelesen. Wo sind sie? Das wäre eine brauchbare Information. --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
In den SN vom 27. Februar 2010 geht Anton Thuswaldner auf das Buch von Kühn in einer Besprechung ein und erwähnt ebenfalls Petrus Klotz. Archivlink SN.
- ist unbrauchbar für Nichtabonnenten. Da steht rein gar nichts. Und welche hätte Thuswaldner in dieser Frage? Seine Kurzvita auf lyrikwelt.de ist inzwishen gelöscht. --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
Abschließend habe ich die Bitte, keine Quellen einfach zu löschen ohne sie a) persönlich kontrolliert zu haben und/oder b) neue Quellen anzugeben, die Aussagen in einem Artikel widerlegen. Ich hoffe, damit die Quellenlage und die daraus zitierten Stellen geklärt zu haben meint --Peter (Diskussion) 09:43, 2. Feb. 2024 (CET)
- Die SN Quelle ist erstens nicht abrufbar gewesen für Menschen, die kein Abo haben, und zweitens war sie unvollständig. So stand es da: "Quelle dieses Absatzes Salzburger Nachrichten 26. Februar 2010." Das geht in keiner Schularbeit durch. Artikel hinter paywalls darf man nur zitieren, wenn mindestens die Überschrift des Artikels aufscheint. Sonst bringt's klarerweise nichts. --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
- Die andere Quelle -- die sich selbst "Fiktion" nennt -- dazu hätte ich eine Frage: Ist das wirklich ein Roman, oder ist der Titel irgendwie verwirrend? Wenn es ein Roman ist: wie können Sie das drinnenlassen? --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
- Dann eine weitere "Quelle", die ich nach Krackowizers Wünschen hätte stehen lassen sollen. So stand eine Fußnote, bis ich interveniert habe: "Quelle: Historiker Ernst Hanisch". Und aus. Mehr war nicht. Das sollte belegen, dass Klotz NS-affin war. Also: Ich hoffe nur, dass einige Leser dieses Salzburg-Wiki-Artikels auf die Diskussion schauen, um sich besser über die Entstehung dieses Artikels zu informieren. Was Krackowizer da betreibt, ist äußerst fragwürdig. --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
- Die andere Quelle -- die sich selbst "Fiktion" nennt -- dazu hätte ich eine Frage: Ist das wirklich ein Roman, oder ist der Titel irgendwie verwirrend? Wenn es ein Roman ist: wie können Sie das drinnenlassen? --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)
- Die SN Quelle ist erstens nicht abrufbar gewesen für Menschen, die kein Abo haben, und zweitens war sie unvollständig. So stand es da: "Quelle dieses Absatzes Salzburger Nachrichten 26. Februar 2010." Das geht in keiner Schularbeit durch. Artikel hinter paywalls darf man nur zitieren, wenn mindestens die Überschrift des Artikels aufscheint. Sonst bringt's klarerweise nichts. --Melchior2006 (Diskussion) 13:14, 2. Feb. 2024 (CET)