Keutschach-Zisterne (Festung Hohensalzburg): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Zisterne diente der [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg|Wasserversorgung]] der Festung Hohensalzburg. [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] hat im Jahr [[1502]] in einer geschützten Nische innerhalb der inneren Verteidigungsmauern im kleinen Hof nächst dem [[Inneres Schloss (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]] einen tiefen Ziehbrunnen anlegen lassen. Damit wurde die Wasserversorgung auf der Burganlage, die über keine natürlichen Wasserquelle verfügt, stark verbessert. Die kunstvoll bearbeitete und sehr aufwändig gebaute Zisterne wurde nebenstehend mit dem [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von Leonhard von Keutschach geschmückt. Die Zisterne nahm fortan auch das gesammelte Regenwasser auf, das von den Dachrinnen eingeleitet wurde.
Die Zisterne diente der [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg|Wasserversorgung]] der Festung Hohensalzburg. [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] hat im Jahr [[1502]] in einer geschützten Nische innerhalb der inneren Verteidigungsmauern im kleinen Hof nächst dem [[Inneres Schloss (Festung Hohensalzburg)|Hohen Stock]] einen tiefen Ziehbrunnen anlegen lassen. Damit wurde die Wasserversorgung auf der Burganlage, die über keine natürlichen Wasserquelle verfügt, stark verbessert. Die kunstvoll bearbeitete und sehr aufwändig gebaute Zisterne wurde nebenstehend mit dem [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Wappen]] von Leonhard von Keutschach geschmückt. Die Zisterne nahm fortan auch das gesammelte Regenwasser auf, das von den Dachrinnen eingeleitet wurde.


Die Notwenigkeit von Ziehbrunnen und [[Zisternen der Festung Hohensalzburg]] war in Zeiten des Belagerungswesens allgemein bekannt. Erneut wurde eine ausreichende Wassersicherheit von Festungen als im Jahre [[1525]] während des [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernaufstandes]] die Festung über mehrere Monate als Zufluchtsort für den Fürsterzbischof und sein Gefolge diente. Ohne unabhängige Wasserversorgung war die Zeit der Belagerung für die etwa 300 Eingeschlossenen und für die auf der Burg gehaltenen Ochsen, Kühe und Pferde nicht zu überstehen gewesen.
Die Notwenigkeit von Ziehbrunnen und [[Zisternen der Festung Hohensalzburg]] war in Zeiten des Belagerungswesens allgemein bekannt. Erneut wurde eine ausreichende Wassersicherheit von Festungen als im Jahre [[1525]] während des [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernaufstandes]] die Festung über mehrere Monate als Zufluchtsort für den Fürsterzbischof und sein Gefolge diente. Ohne unabhängige Wasserversorgung war die Zeit der Belagerung für die etwa 300 Eingeschlossenen und für die auf der Burg gehaltenen Ochsen, Kühe und Pferde nicht zu überstehen gewesen.


== Quellen ==
== Quellen ==