Salzburger Stierwascher: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „[[Bauernkriege (Überblick)|“ durch „[[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|“ |
+ Bild, Linkfix |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Fleischbank Stierwascher Griesgasse 12 Juli 2020.jpg|thumb|Tafel an der Wand der ehemaligen [[Städtische Fleischbank|Städtischen Fleischbank]] im [[Lamberg-Durchhaus]] [[Getreidegasse]] 24-[[Griesgasse]] 19 in der [[Salzburger Altstadt]].]] | |||
Die Legenden vom '''Salzburger Stierwascher''' sind schöne Geschichten, die man gerne Touristen erzählt. Sie besitzen keine historische Bezüge. | Die Legenden vom '''Salzburger Stierwascher''' sind schöne Geschichten, die man gerne Touristen erzählt. Sie besitzen keine historische Bezüge. | ||
| Zeile 19: | Zeile 20: | ||
Weiters ist zu bemerken, dass die Metzger der Stadt Salzburg bis zur Zeit [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihre Läden auf der damaligen Stadtbrücke hatten. In einem alten Text aus dem [[Stadtarchiv Salzburg]] lesen wir darüber: "Auf der Pruggen gab es dereinsten vierzehn Metzgerläden... darunter [[Döllinger]] und [[Reitsamer]]" (letzere Familie hatte ihre Metzgerei noch bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhundert in der [[Griesgasse]]). Da [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] jedoch der Gestank ihrer Abfallbeseitigung in die Salzach zu stark wurde und natürlich auch die Sauberkeit der Salzach sehr darunter litt, befahl er diesen Metzern sich am Gries (heute [[Griesgasse]]) anzusiedeln. Die letzten Metzgerläden sind von dort Anfang bis Mitte 20. Jahrhundert verschwunden. | Weiters ist zu bemerken, dass die Metzger der Stadt Salzburg bis zur Zeit [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihre Läden auf der damaligen Stadtbrücke hatten. In einem alten Text aus dem [[Stadtarchiv Salzburg]] lesen wir darüber: "Auf der Pruggen gab es dereinsten vierzehn Metzgerläden... darunter [[Döllinger]] und [[Reitsamer]]" (letzere Familie hatte ihre Metzgerei noch bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhundert in der [[Griesgasse]]). Da [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] jedoch der Gestank ihrer Abfallbeseitigung in die Salzach zu stark wurde und natürlich auch die Sauberkeit der Salzach sehr darunter litt, befahl er diesen Metzern sich am Gries (heute [[Griesgasse]]) anzusiedeln. Die letzten Metzgerläden sind von dort Anfang bis Mitte 20. Jahrhundert verschwunden. | ||
Eine letzte Reminiszenz an die früheren [[Städtische Fleischbank|Metzgerläden]] ist die Marmortafel des | Eine letzte Reminiszenz an die früheren [[Städtische Fleischbank|Metzgerläden]] ist die Marmortafel des ''Macellum Civitatis Salisburgensis'' am Gebäude Griesgasse 19, sowie eine Wandtafel der Metzger (siehe Bild oben) im [[Lamberg-Durchhaus]] von der [[Griesgasse]] Nr. 19 zur [[Getreidegasse]] Nr. 24. Die Wandtafel zeigt ein Abbild der Metzgerfahne (mit [[Metzgersprung]]) und das [[Wappen]] der Metzgerinnung, sowie das Abbild von [[Fleischtor]] und von Schlachthaus und Zunftherberge der Mezger im [[17. Jahrhundert]]. | ||
==Die Legende aus Halleiner Sicht== | ==Die Legende aus Halleiner Sicht== | ||
| Zeile 31: | Zeile 32: | ||
* [http://www.salzburg.info/sehenswertes_143.htm www.salzburg.info] | * [http://www.salzburg.info/sehenswertes_143.htm www.salzburg.info] | ||
* Ergänzungen durch [[Benutzer:Peter Krackowizer]] | * Ergänzungen durch [[Benutzer:Peter Krackowizer]] | ||
* | * [[Clemens M. Hutter]]: "Tennengau, Kleinod am Fuße der Alpen", [[Verlag Anton Pustet]], 1990, ISBN 3-7025-0271-8 | ||
[[Kategorie:Geschichte]] | [[Kategorie:Geschichte]] | ||