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Windhager hatte [[2022]] einen Rekordumsatz von mehr als 160 Millionen Euro erzielt. Zugleich investiert das Unternehmen rund 100 Millionen Euro in den Hauptsitz im Salzburger Flachgau und in ein neues Werk für Wärmepumpen und ein Logistikzentrum im oberösterreichischen Pinsdorf ([[Bezirk Gmunden]]).
 
Windhager hatte [[2022]] einen Rekordumsatz von mehr als 160 Millionen Euro erzielt. Zugleich investiert das Unternehmen rund 100 Millionen Euro in den Hauptsitz im Salzburger Flachgau und in ein neues Werk für Wärmepumpen und ein Logistikzentrum im oberösterreichischen Pinsdorf ([[Bezirk Gmunden]]).
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=== 2024: Konkursantrag ===
 
Windhager musste am Freitag. den [[5. Jänner]] 2024 am [[Landesgericht Salzburg]] die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind konkret die Windhager Zentralheizung Technik GmbH wie auch die Windhager Zentralheizung GmbH betroffen, angestrebt werde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Die Auslandsbeteiligungen Windhager Schweiz, Deutschland und Italien seien von dem Antrag nicht betroffen.
 
Windhager musste am Freitag. den [[5. Jänner]] 2024 am [[Landesgericht Salzburg]] die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen. Wie das Unternehmen mitteilte, sind konkret die Windhager Zentralheizung Technik GmbH wie auch die Windhager Zentralheizung GmbH betroffen, angestrebt werde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung. Die Auslandsbeteiligungen Windhager Schweiz, Deutschland und Italien seien von dem Antrag nicht betroffen.
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Bei Windhager hofft man weiterhin auf einen Investor - laut einem Branchenkenner sei das schwierig: "Jetzt mit einem neuen Werk auf die Produktion von Wärmepumpen zu setzen ist, wie wenn man auf einen fahrenden Zug mit 100 km/h aufspringen möchte", sagt der Unternehmer. Windhager sei mit der Erschließung des neuen Wärmepumpen-Geschäftsfelds zehn Jahre zu spät dran. Für die internationalen Absatzmärkte sei das Werk in Oberösterreich viel zu klein dimensioniert.
 
Bei Windhager hofft man weiterhin auf einen Investor - laut einem Branchenkenner sei das schwierig: "Jetzt mit einem neuen Werk auf die Produktion von Wärmepumpen zu setzen ist, wie wenn man auf einen fahrenden Zug mit 100 km/h aufspringen möchte", sagt der Unternehmer. Windhager sei mit der Erschließung des neuen Wärmepumpen-Geschäftsfelds zehn Jahre zu spät dran. Für die internationalen Absatzmärkte sei das Werk in Oberösterreich viel zu klein dimensioniert.
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Was überrascht: Das Jahr 2022 hat Windhager noch erfolgreich abgeschlossen. 5,4 Millionen Euro blieben in der Zentralheizung- und 13,2 Millionen in der Zentralheizung-Technik-Gesellschaft als Bilanzgewinn übrig.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/hat-windhager-werk-151339579  www.sn.at], 9. Jänner 2023</ref>
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Was überrascht: Das Jahr 2022 hat Windhager noch erfolgreich abgeschlossen. 5,4 Millionen Euro blieben in der Zentralheizung- und 13,2 Millionen in der Zentralheizung-Technik-Gesellschaft als Bilanzgewinn übrig.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/hat-windhager-werk-151339579  www.sn.at], 9. Jänner 2023</ref> "Im Mai wurde noch empfohlen keine Gewinne zu entnehmen. Im September 2023 wurde entgegen dieser Empfehlung dennoch eine Ausschüttung in der Höhe von 3 Mio. Euro beschlossen", heißt es in einer Aussendung der Gewerkschaft GPA am [[10. Jänner]].<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/windhager-insolvent-gewerkschaft-sieht-offene-fragen-151446829 10. Jänner 2024]</ref>
    
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