Tappenkarseehütte: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' ist eine Almhütte auf 1 820 [[m ü. A.]] an den Nordwestabhängen der [[Radstädter Tauern]] im [[Kleinarltal]] nahe des [[Tappenkarsee]]s.
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[[Datei:Tappenkarseehuette.jpg|thumb|Die Tappenkarseehütte.]]Die '''Tappenkarseehütte''' ist eine Schutzhütte der Sektion Edelweiss des [[Österreichischer Alpenverein|Österreichischen Alpenvereins]] auf 1 820 [[m ü. A.]] Höhe gelegen an den Nordwestabhängen der [[Radstädter Tauern]] im [[Kleinarltal]] nahe des [[Tappenkarsee]]s.  
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19471227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volkszeitung]]", Ausgabe vom 27. Dezember 1947, Seite 3
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* {{wikipedia-de}}
  
 
[[Kategorie:Alm]]
 
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[[Kategorie:Unglück]]

Version vom 18. Dezember 2023, 13:05 Uhr

Die Tappenkarseehütte.

Die Tappenkarseehütte ist eine Schutzhütte der Sektion Edelweiss des Österreichischen Alpenvereins auf 1 820 m ü. A. Höhe gelegen an den Nordwestabhängen der Radstädter Tauern im Kleinarltal nahe des Tappenkarsees.

Geschichte

Eine erste Schutzhütte am Tappenkarsee war in den Jahren 1932/1933 nahe dessen Südufer errichtet worden. Bauherr dieser Hütte war die Sektion Dresden des DuOeAV. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte dann ein von den alliierten Siegermächten erzwungener Besitzerwechsel. Die Hütte wurde dem Eigentum der Sektion Dresden entzogen, ebenso wie alle anderen Alpenvereinshütten in Österreich auch, die sich zu diesem Zeitpunkt im Eigentum von Sektionen des DAV befunden hatten. Die Hütte ging daraufhin in den Besitz der Sektion Pongau des ÖAV über.

Am 23. Dezember 1947 wurde das (Anm. damals noch so genannte) Tappenkarseehaus, während die Pächter abwesend waren und nur von der 60 Jahre alten Mutter der Pächtersleute Spitzelburger, Barbara Seltsam, bewohnt war, von einer Schneelawine teilweise verschüttet und aus dem Fundament verschoben. Barbara Seltsam wurde von den Schneemassen erdrückt. Ob Touristen in der Hütte anwesend waren, geht aus der Zeitungsmeldung nicht hervor. Acht Mann des Bergrettungsdienstes aus Kleinarl waren am 25. Dezember, um 03 Uhr früh, zur Unglücksstelle aufgestiegen und brachten die Mutter der Pächtersleute zu Tal. Die Tappenkarseehütte war schwer beschä­digt und musste im darauffolgenden im Frühjahr abgetragen und neu aufgebaut werden. Sie war damals im Eigentum der Sektion Meischner in Dresden und wurde von der österreichischen Alpenvereinssektion verwaltet.

Auszeichnung

2011 wurde die Tappenkarseehütte von der Angebotsgruppe "Österreichs Wanderdörfer" bei der Wahl Mei liabste Hütt'n des Jahres mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Weblink

Quellen