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[[Bild:Bischofshofen_schanze_1.jpg|thumb|Österreichischer Jubel an der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen nach dem Sieg von Gregor Schlierenzauer bei dem Springen der [[Vierschanzentournee]] 2006/2007]]
 
[[Bild:Bischofshofen_schanze_1.jpg|thumb|Österreichischer Jubel an der Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen nach dem Sieg von Gregor Schlierenzauer bei dem Springen der [[Vierschanzentournee]] 2006/2007]]
 
[[Datei:Bischofshofen Sprungschanze.jpg|thumb|Die Schanze vom Anlaufturm aus gesehen]]
 
[[Datei:Bischofshofen Sprungschanze.jpg|thumb|Die Schanze vom Anlaufturm aus gesehen]]
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[[Datei:Paul-Ausserleitner-Schanze Schäden im Aufsprungbereich durch Nassschnee.jpg|thumb|Blick auf die Schanze am 16. Dezember 2023 nach dem Abgang von Nassschnee.]]
 
[[Datei:Paul-Außerleitner-Schanze im Sommer 2008 a.jpg|thumb|Paul-Außerleitner-Schanze im Sommer 2008]]
 
[[Datei:Paul-Außerleitner-Schanze im Sommer 2008 a.jpg|thumb|Paul-Außerleitner-Schanze im Sommer 2008]]
 
[[Datei:Bischofshofen-Schanzenblick im Sommer.jpg|thumb|Bischofshofen-Schanzenblick im Sommer]]
 
[[Datei:Bischofshofen-Schanzenblick im Sommer.jpg|thumb|Bischofshofen-Schanzenblick im Sommer]]
 
[[Datei:P1070617 Paul Außerleitner Schanze.jpg|thumb| Paul Außerleitner Schanze, Frühjahr 2016]]
 
[[Datei:P1070617 Paul Außerleitner Schanze.jpg|thumb| Paul Außerleitner Schanze, Frühjahr 2016]]
 
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Die '''Paul-Ausserleitner-Schanze''' ist eine [[Skisprunganlagen im Land Salzburg|Skisprunganlage]] im [[Sepp-Bradl-Stadion]] in [[Laideregg (Bischofshofen)|Laideregg]] in [[Bischofshofen]], auf der seit [[1953]] der Abschlussbewerb der [[Vierschanzentournee]] stattfindet.
Die '''Paul-Ausserleitner-Schanze''' ist eine Skisprung-Schanze am [[Laideregg]] in [[Bischofshofen]] und seit [[1953]] traditioneller Abschlussbewerb der [[Vierschanzentournee]].
      
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Die im Jahr [[1947]] errichtete Anlage erhielt dank ihres Panoramas am Fuße der [[Mandlwände]] den Namen ''Hochkönigschanze''. Weltmeister [[Sepp Bradl]] durfte sie einweihen und sprang [[1951]] mit 107 m den ersten Schanzenrekord über der 100 m Marke.
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Die im Jahr [[1947]] errichtete Anlage erhielt dank ihres Panoramas am Fuße des [[Hochkönigstock]]s den Namen ''Hochkönigschanze''. Am [[26. Dezember]] 1947 wurde die Schanze mit einem Skispringen eingeweiht, das rund 4&nbsp;000 Zuschauer verfolgten. Sieger wurde Weltmeister [[Sepp Bradl]] mit Weiten von 83,5 und 82 Metern.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19471227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volkszeitung]]", Ausgabe vom 27. Dezember 1947, Seite 3</ref> Am [[27. Februar]] [[1949]] kam Sepp Weiler aus [[Bayern]] erstmals mit 102 Metern über die 100-Meter-Marke vor 15&nbsp;000 Zuschauern. Bradl kam bei 98 m zu Sturz.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19490228&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 28. Februar 1949, Seite 5</ref> Am [[26. Februar]] [[1950]] sprang dann Bradl im Finale beim Weitensprungdurchgang 100 m. Bereits im Training gelang dem Oberstdorfer Toni Brutscher ein Sprung von 107 m.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19500227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", 27. Februar 1950, Seite 5</ref> Am [[27. Dezember]] 1950 wurde Bradl mit 107,5 m überlegener Tagessieger.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19501227&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 27. Dezember 1950, Seite 8</ref> Am [[6. Jänner]] [[1952]] erreichte Bradl 101 m und siegte damit.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wku&datum=19520107&query=%22Hochk%c3%b6nigschanze%22&ref=anno-search&seite=9 ANNO], "Wiener Kurier", Ausgabe vom 7. Jänner 1952, Seite 9</ref>
 
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Beim Training zum Springen [[1952]] stürzte der Bischofshofener [[Paul Ausserleitner]] so schwer, dass er vier Tage später am [[9. Jänner]] [[1952]] an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ihm zu Ehren wurde der Bakken umbenannt.
 
Beim Training zum Springen [[1952]] stürzte der Bischofshofener [[Paul Ausserleitner]] so schwer, dass er vier Tage später am [[9. Jänner]] [[1952]] an den Folgen seiner Verletzungen starb. Ihm zu Ehren wurde der Bakken umbenannt.
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Ab [[1953]] wurde das Dreikönigsspringen in Bischofshofen zum alljährlichen Abschlussbewerb der [[Vierschanzentournee]]. [[1970]] wurde das Springen vom ORF erstmals live übertragen. [[1972]] erhielt die Schanze einen neuen Sprungrichterturm, der aus einem schmalen Stahlbetonkern bestand.
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Ab [[1953]] wurde das Dreikönigsspringen in Bischofshofen zum alljährlichen Abschlussbewerb der Vierschanzentournee. [[1970]] wurde das Springen vom ORF erstmals live übertragen. [[1972]] erhielt die Schanze einen neuen Sprungrichterturm, der aus einem schmalen Stahlbetonkern bestand.
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[[1982]] wurden zwei Charakteristika der Schanze deutlich verändert: der lange, flache Naturanlauf wich einem Anlaufturm und der extrem lange Schanzentisch wurde um fünf Meter verkürzt. [[1991]] folgten nach der Zusage der Ski-WM 1999 erneut Umbauten am Sprunghügel: der Auslauf, bis dahin immer schräg nach rechts weghängend und ein eigenes Kriterium, wurde begradigt und neue Naturtribünen für die Zuschauer errichtet. Das Sepp-Bradl-Stadion war entstanden. [[1994]] eröffnete man dann das WM-Gebäude.
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[[1982]] wurden zwei Charakteristika der Schanze deutlich verändert: der lange, flache Naturanlauf wich einem Anlaufturm und der extrem lange Schanzentisch wurde um fünf Meter verkürzt. [[1991]] folgten nach der Zusage der Ski-WM 1999 erneut Umbauten am Sprunghügel: der Auslauf, bis dahin immer schräg nach rechts hängend und ein eigenes Kriterium, wurde begradigt und neue Naturtribünen für die Zuschauer errichtet. Das "Sepp-Bradl-Stadion" war entstanden. [[1994]] eröffnete man dann das WM-Gebäude.
    
Bei der [[Nordische Skiweltmeisterschaften 1999|Nordischen Ski-WM 1999]] fand in Bischofshofen das Springen von der Großschanze ([[21. Februar]]) und der Mannschaftsbewerb ([[20. Februar]]) statt. Beide Bewerbe waren fest in deutscher Hand, Gold und Silber im Einzel gingen an Martin Schmitt und Sven Hannawald, Gold im Team an Deutschland.
 
Bei der [[Nordische Skiweltmeisterschaften 1999|Nordischen Ski-WM 1999]] fand in Bischofshofen das Springen von der Großschanze ([[21. Februar]]) und der Mannschaftsbewerb ([[20. Februar]]) statt. Beide Bewerbe waren fest in deutscher Hand, Gold und Silber im Einzel gingen an Martin Schmitt und Sven Hannawald, Gold im Team an Deutschland.
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Unbekannte hatten in der Silvesternacht 2012/13 am Ende des Schanzenvorbaus Feuerwerkskörper gezündet. Trotz der 30 Zentimeter starken Kunstschneeauflage verbrannten das darunterliegende Schneerückhaltenetz und Gleitelemente. Der Schaden soll rund 10.000 Euro betragen haben.
 
Unbekannte hatten in der Silvesternacht 2012/13 am Ende des Schanzenvorbaus Feuerwerkskörper gezündet. Trotz der 30 Zentimeter starken Kunstschneeauflage verbrannten das darunterliegende Schneerückhaltenetz und Gleitelemente. Der Schaden soll rund 10.000 Euro betragen haben.
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=== Kühlsystem ===
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Ein Abgang einer größeren Schneemenge ereignete sich in der Nacht von Freitag, [[15. Dezember]], auf Samstag, [[16. Dezember]] [[2023]] im steilen Aufsprungbereich der Sprungschanze. Der schwere Nassschnee dürfte dazu beigetragen haben, dass im Untergrund die Kunststoffnetze rissen. Diese Netze machen hier die Pistenpräparierung erst möglich.
Obwohl es sich bei dem Sport des Skispringens bekannterweise um einen Wintersport handelt, also um einen Sport, der in der kalten Jahreszeit ausgetragen wird, gibt es auf der {{PAGENAME}} zusätzlich ein Kühlsystem. Das kühlt den Schnee im Anlauf auf die Schanze auf minus elf Grad herunter, damit die Springer eine permanente Eisspur haben. Nach eigenen Angaben des Veranstalters, des [[Skiclub Bischofshofen|Skiclubs Bischofshofen]] wurden dafür rund 40.000 Euro investiert.
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== Kühlsystem ==
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Obwohl es sich bei dem Sport des Skispringens bekannterweise um einen Wintersport handelt, also um einen Sport, der in der kalten Jahreszeit ausgetragen wird, gibt es auf der Schanze zusätzlich ein Kühlsystem. Das kühlt den Schnee im Anlauf auf die Schanze auf minus elf Grad herunter, damit die Springer eine permanente Eisspur haben. Nach eigenen Angaben des Veranstalters, des [[Skiclub Bischofshofen|Skiclubs Bischofshofen]] wurden dafür rund 40.000 Euro investiert.
    
==Schanzenrekord==
 
==Schanzenrekord==
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;HS78: 76,5 m - Markus Machreich (AUT), 2006
 
;HS78: 76,5 m - Markus Machreich (AUT), 2006
 
;HS20: 21 m - Peter Wiesenbauer (AUT), 20. Juni 1999
 
;HS20: 21 m - Peter Wiesenbauer (AUT), 20. Juni 1999
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Auf keinem anderen der vier Skisprungbakken der Vierschanzentournee haben Österreichs Springer so viele Erfolge feiern können, wie in Bischofshofen: 17 österreichischen Siegen stehen zehn norwegische und acht finnische gegenüber, der Norweger Wirkola, der Tscheche Raska und der Deutsche Jens Weißflog konnten sich insgesamt je dreimal in die Siegerlisten eintragen.
    
==Technische Daten==
 
==Technische Daten==
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:Fassungsvermögen Stadion: 30&nbsp;000 Zuschauer
 
:Fassungsvermögen Stadion: 30&nbsp;000 Zuschauer
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==Ergebnisse==
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== Weblink ==
Auf keinem anderen der vier Skisprungbakken der Vierschanzentournee haben Österreichs Springer so viele Erfolge feiern können, wie in Bischofshofen: 17 österreichischen Siegen stehen zehn norwegische und acht finnische gegenüber, der Norweger Wirkola, der Tscheche Raska und der Deutsche Jens Weißflog konnten sich insgesamt je dreimal in die Siegerlisten eintragen.
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* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/relation/405583#map=17/47.41481/13.20898 www.openstreetmap.org]
 
   
==Quellen==
 
==Quellen==
* [[Salzburger Nachrichten]] unter anderem in der Ausgabe vom 3. Jänner 2013
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* "[[Salzburger Nachrichten]]" unter anderem in der Ausgabe vom 3. Jänner 2013
*[http://skiclub-bischofshofen.at Skiclub Bischofshofen]
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* [https://www.skiclub-bischofshofen.at/de/t Skiclub Bischofshofen]
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==Einzelnachweis==
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==Einzelnachweise==
 
<references/>
 
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