Meingosus Gaelle: Unterschied zwischen den Versionen

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Von 1771 bis 1777 studierte er an der Salzburger Benediktineruniversität (1773 Dr. phil., 1777 Dr. theol.). Hier dürfte er seine wesentlichen musikalischen Anregungen empfangen haben: [[Michael Haydn]], ein späterer Freund Gaelles, und [[Wolfgang Amadé Mozart]] wirkten damals als fürsterzbischöfliche [[Hofkapellmeister]].
Von 1771 bis 1777 studierte er an der Salzburger Benediktineruniversität (1773 Dr. phil., 1777 Dr. theol.). Hier dürfte er seine wesentlichen musikalischen Anregungen empfangen haben: [[Michael Haydn]], ein späterer Freund Gaelles, und [[Wolfgang Amadé Mozart]] wirkten damals als fürsterzbischöfliche [[Hofkapellmeister]].


Nach Abschluss seiner Studien kehrte Gaelle nach Weingarten zurück und empfing die Priesterweihe. In der Folge wirkte er u.a. als Lehrer für praktische Philosophie und Mathematik am Lyzeum seines Klosters und versah die ihm zugewiesenen Klosterämter.  
Nach Abschluss seiner Studien kehrte Gaelle nach Weingarten zurück und empfing die Priesterweihe. In der Folge wirkte er u. a. als Lehrer für praktische Philosophie und Mathematik am Lyzeum seines Klosters und versah die ihm zugewiesenen Klosterämter.  


Daneben komponierte und sammelte er die 57 Lieder seiner Liederhandschrift, denen er sechs selbst komponierte hinzufügte. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Lieder, Kirchenmusik, Kammermusik und "Adams und Evas Erschaffung, eine comische Oper" für Sopran, Tenor, Bariton und Flöte, Viola/Violone und Harfe (1796) nach Sebastian Sailers "Schwäbischer Schöpfung", durch die er als Musikschöpfer von bleibender Bedeutung ist. ''"Immer klingt der Grundton tiefen Ernstes und menschlicher Größe, von dem Sailers urwüchsig-heitere Dichtung durchzogen ist, auch in Gaelles Musik durch."''
Daneben komponierte und sammelte er die 57 Lieder seiner Liederhandschrift, denen er sechs selbst komponierte hinzufügte. Sein kompositorisches Schaffen umfasst Lieder, Kirchenmusik, Kammermusik und "Adams und Evas Erschaffung, eine comische Oper" für Sopran, Tenor, Bariton und Flöte, Viola/Violone und Harfe (1796) nach Sebastian Sailers "Schwäbischer Schöpfung", durch die er als Musikschöpfer von bleibender Bedeutung ist. ''"Immer klingt der Grundton tiefen Ernstes und menschlicher Größe, von dem Sailers urwüchsig-heitere Dichtung durchzogen ist, auch in Gaelles Musik durch."''