Grab des Franz Xaver Gruber: Unterschied zwischen den Versionen
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Der am | Der am [[6. Juni]] [[1863]] verstorbene Komponist [[Franz Xaver Gruber]] des weltbekannten Weihnachtslieds [[Stille Nacht! Heilige Nacht!|Stille Nacht]] in Hallein. Er hatte in Hallein 28 Jahre lang als Organist, Chorleiter und Komponist gewirkt. Im Juni 1863 wurde er im alten Friedhof, der sich um die [[Stadtpfarrkirche zu den Hll. Antonius Er. und Hieronymus|Halleiner Stadtpfarrkirche]] befand, begraben. Nachdem dieser Friedhof am [[31. Dezember]] [[1880]] geschlossen wurde, fanden alle weiteren Bestattungen ab [[1. Jänner]] [[1881]] auf dem neuen [[Städtische Friedhöfe Hallein|Städtische Friedhof]] in [[Burgfried (Gemeinde)|Burgfried]] statt. Grubers Grab sowie alle anderen Ruhestätten an der Stadtpfarrkirche verfielen, wurden schließlich eingeebnet und Rasenflächen darüber angelegt wurden. Vor [[Stille Nacht Museum Hallein|Grubers Wohn- und Sterbehaus]] gab es sogar jahrelang einen kleinen Obstbaum-Garten. | ||
Nachdem aber sein Weihnachtslied weltweit immer bekannter wurde, erinnerte sich die Gemeinde an Franz Xaver Gruber. Da man aber nicht mehr wusste, wo | Nachdem aber sein [[Stille Nacht! Heilige Nacht!|Weihnachtslied]] weltweit immer bekannter wurde, erinnerte sich die Gemeinde an Franz Xaver Gruber. Da man aber nicht mehr wusste, wo genau sich dessen Grab am alten Friedhof befunden hatte, errichtete man einfach ein von unbehauenen Natursteinen eingefasstes, mit einem Natur-Grabstein versehenes Ehrengrab. In der wirtschaftlich schweren Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wurde das Steingrab entfernt. Es entstand ein bescheidenes neues Ehrengrab. Zur Einweihung des Grabes, das nicht einmal eine Grablaterne aufwies, kam sogar der damalige Salzburger [[Landeshauptmann]] (wohl Dr. [[Franz Rehrl]]) nach Hallein. | ||
Erst eine persönliche Initiative von [[Odo Stierschneider]] als damaliger Herausgeber der [[Halleiner Zeitung]], führte dazu, dass das Grab auch Grablaternen erhielt. 2008, | Erst eine persönliche Initiative von [[Odo Stierschneider]] als damaliger Herausgeber der [[Halleiner Zeitung]], führte dazu, dass das Grab auch Grablaternen erhielt. [[2008]], Jahre später, setzte sich Stierschneider gemeinsam mit [[Keltenmuseum]]<nowiki>sdirektor</nowiki> Mag. [[Kurt Zeller]] ein, dass das Grab wenigstens ein neues, repräsentatives, schmiedeeisernes Grabkreuz bekam. Gespräche mit Schmiedemeister Harter wurden geführt, dann verstarb Anfang Jänner [[2009]] Mag. Kurt Zeller. Odo Stierschneider verlor seinen Mitkämpfer für eine Aufwertung des vergleichsweise doch äußerst ärmlichen Grabes von Franz Xaver Gruber. | ||
[[Der Salzschreiber]], | "[[Der Salzschreiber]]", die Internet-Plattform von Odo Stierschneider, berichtete im Juni [[2014]] von "einem historisch wertlosen Armengrab, das nicht aus der Zeit des Ablebens Grubers stammt sondern erst viel später errichtet wurde'' und weiter kritisierte Stierschneider," ... "dass sogar die Blumenpflege des Grabes immer wieder auf skandalöse Weise vernachlässigt wird ...". | ||
== Veranstaltungen == | |||
Die [[Halleiner Liedertafel]] begründete im Jahr [[1925]] die Tradition des [[Singen am Grubergrab|"Stille Nacht"-Singens]] beim Grab des Franz Xaver Gruber vor dem Gruberhaus alljährlich am [[24. Dezember]] – ein Brauch, der von Grubers Enkel fortgeführt wurde und bis heute noch Bestand hat. | |||
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