Internationale Großübung Katastrophenschutz April 2023: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein Erfolg war die Großübung für Landesrettungskommandant [[Anton Holzer (Hallein)|Anton Holzer]]. "Die Social-Media Daten und Drohnenbilder sind wertvolle und zuverlässige Informationen für Einsatzstäbe, die es uns möglich machen rascher Hilfe zu den Einsatzorten zu bringen." Markus Kurcz vom Katastrophenschutz des Landes ergänzt: "Die Daten können uns helfen, die Lage besser einschätzen zu können. Gezielte und noch schnellere Hilfe für die Menschen bei Katastropheneinsätzen ist das gemeinsame Ziel. Ich denke, wir haben heute viel gelernt." | Ein Erfolg war die Großübung für Landesrettungskommandant [[Anton Holzer (Hallein)|Anton Holzer]]. "Die Social-Media Daten und Drohnenbilder sind wertvolle und zuverlässige Informationen für Einsatzstäbe, die es uns möglich machen rascher Hilfe zu den Einsatzorten zu bringen." Markus Kurcz vom Katastrophenschutz des Landes ergänzt: "Die Daten können uns helfen, die Lage besser einschätzen zu können. Gezielte und noch schnellere Hilfe für die Menschen bei Katastropheneinsätzen ist das gemeinsame Ziel. Ich denke, wir haben heute viel gelernt." | ||
Besonders sichtbar waren bei der Großübung schwimmende Dächer im Wallersee. Dort wurde eine überflutete Siedlung simuliert. Die Arbeiten zu diesem Einsatzort fanden bereits in der vergangenen Woche statt. Ein schwimmendes Dach, das Schüler der [[HTL Salzburg]] konstruierten, wurde dabei zu Wasser gelassen. Mit Booten und Hubschraubern wurden dort Personen geborgen. Gegen 9 Uhr landete der ''Black Hawk'' des [[Bundesheer]]s. "Für uns ist die Übung in dieser Dimension außergewöhnlich, vor allem mit den verschiedenen Einsatzorganisationen. Bei uns war die Vorfreude auf heute schon sehr | Besonders sichtbar waren bei der Großübung schwimmende Dächer im Wallersee. Dort wurde eine überflutete Siedlung simuliert. Die Arbeiten zu diesem Einsatzort fanden bereits in der vergangenen Woche statt. Ein schwimmendes Dach, das Schüler der [[HTL Salzburg]] konstruierten, wurde dabei zu Wasser gelassen. Mit Booten und Hubschraubern wurden dort Personen geborgen. Gegen 9 Uhr landete der ''Black Hawk'' des [[Bundesheer]]s. "Für uns ist die Übung in dieser Dimension außergewöhnlich, vor allem mit den verschiedenen Einsatzorganisationen. Bei uns war die Vorfreude auf heute schon sehr groß", so Constantin Naderer, Einsatzleiter der Wasserrettung. | ||
Für Uwe Kippnich vom Bayerischen Roten Kreuz war die heutige Großübung beispielhaft für die gute Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern: "Solche Übungen dienen dazu die grenzüberschreitende Hilfe noch besser als bisher abzustimmen, neue Methoden in der Praxis zu überprüfen und dann die Ergebnisse wieder zurück an die Forschung zu spielen, das am Ende auch das erforscht wird was den Menschen hilft." | Für Uwe Kippnich vom Bayerischen Roten Kreuz war die heutige Großübung beispielhaft für die gute Zusammenarbeit zwischen europäischen Ländern: "Solche Übungen dienen dazu die grenzüberschreitende Hilfe noch besser als bisher abzustimmen, neue Methoden in der Praxis zu überprüfen und dann die Ergebnisse wieder zurück an die Forschung zu spielen, das am Ende auch das erforscht wird was den Menschen hilft." | ||