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| | Zunächst suchte und fand Pro Oriente den Kontakt mit den orthodoxen Kirchen der byzantinischen Tradition, die bis auf jene in [[Griechenland]] und in [[Finnland]] alle in Ländern unter kommunistischer Diktatur oder mit starker muslimischer Mehrheit lebten. Nach 1971 begann man den Dialog mit den orientalisch-orthodoxen Kirchen und 1993 wurde das Gespräch mit der Assyrischen Kirche des Ostens aufgenommen. So zeigt Pro Oriente ein starkes Engagement im (Süd-)Osten Europas und im Nahen Osten. | | Zunächst suchte und fand Pro Oriente den Kontakt mit den orthodoxen Kirchen der byzantinischen Tradition, die bis auf jene in [[Griechenland]] und in [[Finnland]] alle in Ländern unter kommunistischer Diktatur oder mit starker muslimischer Mehrheit lebten. Nach 1971 begann man den Dialog mit den orientalisch-orthodoxen Kirchen und 1993 wurde das Gespräch mit der Assyrischen Kirche des Ostens aufgenommen. So zeigt Pro Oriente ein starkes Engagement im (Süd-)Osten Europas und im Nahen Osten. |
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| | Auf vielen Gebieten leistete Pro Oriente Pionierarbeit für den Dialog mit den Ostkirchen, da die Konferenzen und Symposien auf inoffizieller Ebene stattgefunden haben und stattfinden. Ergebnisse von Dialogunternehmungen werden publiziert und liegen unter anderem in Deutsch, Englisch, Arabisch, Malayalam, Rumänisch und Russisch vor. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Besuchsdiplomatie. Kontinuierlich werden orthodoxe Hierarchen und Kirchen von Pro Oriente Delegationen in ihren Ländern besucht, um über die Lage vor Ort informiert zu werden, aber auch um mit den anderen Kirchen über Fortschritte und Schwierigkeiten der ökumenischen Beziehungen einen Meinungsaustausch zu haben. So haben auch viele ostkirchliche Kirchenoberhäupter in den letzten fünfzig Jahren ihren Weg nach Wien, aber auch nach Salzburg gefunden. | | Auf vielen Gebieten leistete Pro Oriente Pionierarbeit für den Dialog mit den Ostkirchen, da die Konferenzen und Symposien auf inoffizieller Ebene stattgefunden haben und stattfinden. Ergebnisse von Dialogunternehmungen werden publiziert und liegen unter anderem in Deutsch, Englisch, Arabisch, Malayalam, Rumänisch und Russisch vor. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Besuchsdiplomatie. Kontinuierlich werden orthodoxe Hierarchen und Kirchen von Pro Oriente Delegationen in ihren Ländern besucht, um über die Lage vor Ort informiert zu werden, aber auch um mit den anderen Kirchen über Fortschritte und Schwierigkeiten der ökumenischen Beziehungen einen Meinungsaustausch zu haben. So haben auch viele ostkirchliche Kirchenoberhäupter in den letzten fünfzig Jahren ihren Weg nach Wien, aber auch nach Salzburg gefunden. |
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| | == Anschrift == | | == Anschrift == |
| | : Pro Oriente Sektion Salzburg | | : Pro Oriente Sektion Salzburg |
| − | : Sekretariat: Frau Ulrike Grill | + | : Sekretariat Ulrike Grill |
| | : c/o Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) | | : c/o Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (ZECO) |
| − | : Universitätsplatz 1 | + | : [[Universitätsplatz]] 1 |
| | :5020 Salzburg | | :5020 Salzburg |
| | :Telefon: (06 62) 8044-2690 | | :Telefon: (06 62) 8044-2690 |
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| | * [[Dietmar Winkler|Winkler, Dietmar W.]]: ''Engagement für den Dialog mit den Ostkirchen''. In: [[Michael Neureiter (Politiker)|Neureiter, Michael]] (Hrsg.): ''Hans Katschthaler für Bildung, Kultur und Natur'', Veröffentlichungen der [[Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft]] Bd. 16, Salzburg 2013, 88-95. | | * [[Dietmar Winkler|Winkler, Dietmar W.]]: ''Engagement für den Dialog mit den Ostkirchen''. In: [[Michael Neureiter (Politiker)|Neureiter, Michael]] (Hrsg.): ''Hans Katschthaler für Bildung, Kultur und Natur'', Veröffentlichungen der [[Dr. Hans Lechner-Forschungsgesellschaft]] Bd. 16, Salzburg 2013, 88-95. |
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| | + | [[Kategorie:Kultur und Bildung]] |
| | + | [[Kategorie:Religion]] |
| | [[Kategorie:Organisation]] | | [[Kategorie:Organisation]] |