Bucculatrix ulmella: Unterschied zwischen den Versionen
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[[File:E-MK-16473a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1972.03.05]] | [[File:E-MK-16473a.jpg|thumb|Salzburg, [[Flachgau]], [[Kasern]], 1972.03.05]] | ||
'''Bucculatrix ulmella''' Zeller, 1848 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]]. | '''Bucculatrix ulmella''' Zeller, 1848 ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Bucculatricidae]]. | ||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
''B. ulmella'' ist bisher aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II ([[Salzburger Kalkalpen|nördliche Kalkalpen]]) nachgewiesen worden und ist hier weit verbreitet ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011). Die Höhenverbreitung ist nur von 420 - 760 m dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Ein Vorkommen in höheren Lagen und damit in den meisten Landesteilen südlich des [[Pass Lueg]] ist weitgehend auszuschließen, da die Futterpflanze der Raupe, die Stieleiche (''[[Quercus robur]]''), hier ebenfalls nur sehr sporadisch in den Tallagen vorkommt und über 1050 m Höhe fehlt. Die Art kommt hauptsächlich in Laubmischwäldern vor, sowie an abwechslungsreichen, sonnigen Waldrändern. Die Generationenfolge in Salzburg ist noch nicht sicher belegt, da Flugdaten der [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] bisher nur für das Frühjahr dokumentiert sind ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Eine 2. Generation im Sommer ist aber möglich. Die Puppe überwintert. | ''B. ulmella'' ist bisher aus den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II ([[Salzburger Kalkalpen|nördliche Kalkalpen]]) nachgewiesen worden und ist hier weit verbreitet ([[Gernot Embacher#Embacher et al.|Embacher et al.]] 2011). Die Höhenverbreitung ist nur von 420 - 760 m dokumentiert ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Ein Vorkommen in höheren Lagen und damit in den meisten Landesteilen südlich des [[Pass Lueg]] ist weitgehend auszuschließen, da die Futterpflanze der Raupe, die Stieleiche (''[[Quercus robur]]''), hier ebenfalls nur sehr sporadisch in den Tallagen vorkommt und über 1050 m Höhe fehlt. Die Art kommt hauptsächlich in Laubmischwäldern vor, sowie an abwechslungsreichen, sonnigen Waldrändern. Die Generationenfolge in Salzburg ist noch nicht sicher belegt, da Flugdaten der [[Glossar Biologie#I|''Imagines'']] bisher nur für das Frühjahr dokumentiert sind ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2011). Eine 2. Generation im Sommer ist aber möglich. Die Puppe überwintert. | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||