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==Geschichte ==
 
==Geschichte ==
Die bei der [[Richterhöhe]] stehenden Türme wurden [[1367]] als [[Falkenturm]] und [[1380]] als ''Dompropstei-Turm'' genannt. Sie dürften kurz vorher von der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] erbaut worden sein, blieben aber nicht lange in deren Besitz. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Bau, als am [[23. April]] [[1364]] der Zimmermann Wolfhart zusammen mit seiner Frau Elsbeth und der gleichnamigen Tochter die zunächst des Falkenturms gelegene "''Peunt''(damit ist eine eingezäunte Wiese gemeint) zum Leibgedinge zugunsten des [[Leprosenhaus Salzburg|Siechenhauses]] in [[Mülln]] erhält. Der Turm diente offenbar zur Aufbewahrung der Falken für die erzbischöfliche Jagd.
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Die bei der [[Richterhöhe]] stehenden Türme wurden [[1367]] als [[Falkenturm]] und [[1380]] als ''Dompropstei-Turm'' genannt. Sie dürften kurz vorher von der [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] erbaut worden sein, blieben aber nicht lange in deren Besitz. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Bau, als am [[23. April]] [[1364]] der Zimmermann Wolfhart zusammen mit seiner Frau Elsbeth und der gleichnamigen Tochter die zunächst des Falkenturms gelegene "''Peunt''" (damit ist eine eingezäunte Wiese gemeint) zum Leibgedinge zugunsten des [[Leprosenhaus Salzburg|Siechenhauses]] in [[Mülln]] erhält. Der Turm diente offenbar zur Aufbewahrung der Falken für die erzbischöfliche Jagd.
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Der Turm gelangte ins Eigentum der des [[Domkapitel]]s und der [[Dompropstei]]. Daher heißt der Turm [[1389]] ''Tumherrenturm'' und [[1417]] ''Tumprobsteiturm''. Das Domkapitel verpachtet [[1612]] den Turm dem [[Domherr]]n [[Konstantin Graf Liechtenstein]], von dem der Turm den Namen ''Konstantinturm'' bekam. Am [[10. Dezember]] [[1642]] wird das Gebäude mit den umliegenden Liegenschaften der "[[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]]zu [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungszwecken]] verkauft.
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Der Turm gelangte ins Eigentum der des [[Domkapitel]]s und der [[Dompropstei]]. Daher heißt der Turm [[1389]] ''Tumherrenturm'' und [[1417]] ''Tumprobsteiturm''. Das Domkapitel verpachtet [[1612]] den Turm dem [[Domherr]]n [[Konstantin Graf Liechtenstein]], von dem der Turm den Namen ''Konstantinturm'' bekam. Am [[10. Dezember]] [[1642]] wird das Gebäude mit den umliegenden Liegenschaften der "[[Hohe Salzburger Landschaft|Hohen Salzburger Landschaft]]" zu [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Befestigungszwecken]] verkauft.
    
Am [[29. August]] [[1674]] erhält das [[Benediktinerstift St. Peter]] im Tausch gegen den ''Riedenburger Berg'' den Besitz um den Turm und das dazugehörige Stöckl, ohne den Turm selbst, und machte daraus die <nowiki>Konstantin</nowiki>[[Meierhof|meierei]]. Diese bestand aus einem zwei Stock hohen, an den Turm angelehnten gemauerten Haus, einem gesonderten Backofen und weiteren landwirtschaftlichen Gebäuden (Laub- und Holzhütte, Scheune mit Dreschtenne, Keller und Wagenschuppen) und etwa 7&nbsp;000 m² Grund. Im Jahre [[1822]] wird auch diese Meierei von St. Peter wegen zu geringer Einkünfte versteigert. Der seit vielen Jahren einsturzgefährdete Turm bricht [[1831]] in sich zusammen. Der damalige Meiereibesitzer Vogl kauft von der Fortifikationsdirektion den Grund, auf dem der eingestürzte Turm stand (ca. 77 m²). An seiner Stelle erbaute [[Josef Achleitner (Musiker)|Josef Achleitner]] [[1863]] das von ihm so genannte ''Marienschlössl''.
 
Am [[29. August]] [[1674]] erhält das [[Benediktinerstift St. Peter]] im Tausch gegen den ''Riedenburger Berg'' den Besitz um den Turm und das dazugehörige Stöckl, ohne den Turm selbst, und machte daraus die <nowiki>Konstantin</nowiki>[[Meierhof|meierei]]. Diese bestand aus einem zwei Stock hohen, an den Turm angelehnten gemauerten Haus, einem gesonderten Backofen und weiteren landwirtschaftlichen Gebäuden (Laub- und Holzhütte, Scheune mit Dreschtenne, Keller und Wagenschuppen) und etwa 7&nbsp;000 m² Grund. Im Jahre [[1822]] wird auch diese Meierei von St. Peter wegen zu geringer Einkünfte versteigert. Der seit vielen Jahren einsturzgefährdete Turm bricht [[1831]] in sich zusammen. Der damalige Meiereibesitzer Vogl kauft von der Fortifikationsdirektion den Grund, auf dem der eingestürzte Turm stand (ca. 77 m²). An seiner Stelle erbaute [[Josef Achleitner (Musiker)|Josef Achleitner]] [[1863]] das von ihm so genannte ''Marienschlössl''.
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Josef Achleitner war ein damals bekannter Zitherspieler und zugleich [[Königreich Bayern|königlich-bayerischer]] Kammervirtuose und Kammermusikus des Königs [[Otto von Griechenland]]. Er ließ die bisherigen Gebäude abtragen und erbaute einen neuen Turm mit einer Aussichtswarte und einer dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechender neogotischer und historisierender Innenausstattung; die Holzverkleidungen und Butzenscheiben sind teilweise heute noch erhalten. Es wird gesagt, dass er Besucher mit dem Flügelhorn empfangen und dann auf den Söller geführt hat. Nach dem Tode des Erbauers am [[5. März]] [[1891]] kam der Besitz zuerst an die Witwe und dann ([[1892]]) an den Sohn, der ihn an Marie Geisberg verkauften. Das Inventar wurde versteigert und aus dem Haus wurde unter dem Namen "Marienschlösschen“ eine Fremdenpension. 1902 erwarb Marie Fischer das Gebäude.
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Josef Achleitner war ein damals bekannter Zitherspieler und zugleich [[Königreich Bayern|königlich-bayerischer]] Kammervirtuose und Kammermusikus des Königs [[Otto von Griechenland]]. Er ließ die bisherigen Gebäude abtragen und erbaute einen neuen Turm mit einer Aussichtswarte und einer dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechender neogotischer und historisierender Innenausstattung; die Holzverkleidungen und Butzenscheiben sind teilweise heute noch erhalten. Es wird gesagt, dass er Besucher mit dem Flügelhorn empfangen und dann auf den Söller geführt hat. Nach dem Tode des Erbauers am [[5. März]] [[1891]] kam der Besitz zuerst an die Witwe und dann ([[1892]]) an den Sohn, der ihn an Marie Geisberg verkauften. Das Inventar wurde versteigert und aus dem Haus wurde unter dem Namen "Marienschlösschen" eine Fremdenpension. 1902 erwarb Marie Fischer das Gebäude.
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Der nächste Käufer mit Kaufvertrag vom [[2. Dezember]] [[1912]] war der Industrielle [[Franz Kupelwieser]], der verschiedene Anbauten und Renovierungen vorgenommen und den Besitz "''Stauffenegg''genannt hat. Diese Bezeichnung hatte aber keinen Bestand. Franz Kupelwieser ließ auch das Torhaus sowie ein Mäuerchen mit einem [[Löwenkopf-Mauerbrunnen]] vor dem Torhaus errichten. Sein Sohn [[Ernst Kupelwieser]], ein bedeutender Physiologe und Entwickler eines Verfahrens zur Entbitterung der Sojabohne, übernahm nach dem Tod seines Vaters [[1930]] den Besitz. Nach seinem Tod [[1964]] ging das Schlösschen über eine Zwischenstation (zuerst kam ein Teil des Besitzes an die beiden Töchter aus erster Ehe, die nach [[Kanada]] ausgewandert waren) an seine Tochter [[Gerheid Widrich]] über, die hier ab [[1965]] mit [[Hans Widrich]] wohnte.  
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Der nächste Käufer mit Kaufvertrag vom [[2. Dezember]] [[1912]] war der Industrielle [[Franz Kupelwieser]], der verschiedene Anbauten und Renovierungen vorgenommen und den Besitz "''Stauffenegg''" genannt hat. Diese Bezeichnung hatte aber keinen Bestand. Franz Kupelwieser ließ auch das Torhaus sowie ein Mäuerchen mit einem [[Löwenkopf-Mauerbrunnen]] vor dem Torhaus errichten. Sein Sohn [[Ernst Kupelwieser]], ein bedeutender Physiologe und Entwickler eines Verfahrens zur Entbitterung der Sojabohne, übernahm nach dem Tod seines Vaters [[1930]] den Besitz. Nach seinem Tod [[1964]] ging das Schlösschen über eine Zwischenstation (zuerst kam ein Teil des Besitzes an die beiden Töchter aus erster Ehe, die nach [[Kanada]] ausgewandert waren) an seine Tochter [[Gerheid Widrich]] über, die hier ab [[1965]] mit [[Hans Widrich]] wohnte.  
    
Gerheid und Hans Widrich führten durch ihr Schlössl und ließen in die Geschichte des Hauses und ihrer Familie blicken. Sie kannten die Salzburger als ehemalige Ärztin und [[Landesrätin]] – übrigens die erste Frau in der [[Salzburger Landesregierung]] –, er war über Jahrzehnte Pressechef der [[Salzburger Festspiele]]. Der Journalist stand auch dem [[Salzburger Kunstverein]] als Präsident vor.
 
Gerheid und Hans Widrich führten durch ihr Schlössl und ließen in die Geschichte des Hauses und ihrer Familie blicken. Sie kannten die Salzburger als ehemalige Ärztin und [[Landesrätin]] – übrigens die erste Frau in der [[Salzburger Landesregierung]] –, er war über Jahrzehnte Pressechef der [[Salzburger Festspiele]]. Der Journalist stand auch dem [[Salzburger Kunstverein]] als Präsident vor.
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Kupelwieser war Leiter und Teilhaber von Eisenwerken in [[Böhmen]] und wurde damit reich. Der Industrielle erwarb das Schlössl in Salzburg mit Kaufvertrag vom [[2. Dezember]] [[1912]], also vor 100 Jahren. Er investierte kräftig in sein neues Anwesen, das er ''Schloss Stauffenegg'' nannte, ließ es um- und ausbauen.
 
Kupelwieser war Leiter und Teilhaber von Eisenwerken in [[Böhmen]] und wurde damit reich. Der Industrielle erwarb das Schlössl in Salzburg mit Kaufvertrag vom [[2. Dezember]] [[1912]], also vor 100 Jahren. Er investierte kräftig in sein neues Anwesen, das er ''Schloss Stauffenegg'' nannte, ließ es um- und ausbauen.
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Das Porträt von Franz Kupelwieser hängt im Salon des Hauses – in einem großen, lichtdurchfluteten Zimmer – wie all die anderen Bilder der Ahnen aus der Kupelwieser’schen Sippe. An dem großen, runden [[Biedermeier]]<nowiki>tisch</nowiki> sind schon viele Gäste gesessen, allen voran Peter Handke, der in seiner Salzburg-Zeit von 1979 bis 1987 mit Tochter Amina und der damaligen Ehefrau Libgart Schwarz im Nebentrakt des Schlössls gewohnt hat. Hier hatte der Schriftsteller beispielsweise sein Kompendium "Am Felsfenster morgens (und andere Ortszeiten 1982 bis 1987)geschrieben. Hans Widrich und Peter Handke sind befreundet, beide stammen aus Griffen in [[Kärnten]].
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Das Porträt von Franz Kupelwieser hängt im Salon des Hauses – in einem großen, lichtdurchfluteten Zimmer – wie all die anderen Bilder der Ahnen aus der Kupelwieser’schen Sippe. An dem großen, runden [[Biedermeier]]<nowiki>tisch</nowiki> sind schon viele Gäste gesessen, allen voran Peter Handke, der in seiner Salzburg-Zeit von 1979 bis 1987 mit Tochter Amina und der damaligen Ehefrau Libgart Schwarz im Nebentrakt des Schlössls gewohnt hat. Hier hatte der Schriftsteller beispielsweise sein Kompendium "Am Felsfenster morgens (und andere Ortszeiten 1982 bis 1987)" geschrieben. Hans Widrich und Peter Handke sind befreundet, beide stammen aus Griffen in [[Kärnten]].
    
Nach dem Tod des Vaters von Gerheid Widrich, Ernst Kupelwieser, 1964, wurde der Besitz auf die Erbinnen aufgeteilt. In den [[1970er]]-Jahren kauften Gerheid und Hans Widrich den rückwärtigen Teil von den älteren Halbschwestern zurück, die nach [[Kanada]] ausgewandert waren.  
 
Nach dem Tod des Vaters von Gerheid Widrich, Ernst Kupelwieser, 1964, wurde der Besitz auf die Erbinnen aufgeteilt. In den [[1970er]]-Jahren kauften Gerheid und Hans Widrich den rückwärtigen Teil von den älteren Halbschwestern zurück, die nach [[Kanada]] ausgewandert waren.  
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"''Das Gebäude ist schwierig zu erhalten, aber es ist so gut wie schon lang nicht mehr beisammen'', sagt Hans Widrich. Er hat moderne Kunst in das Haus gebracht, eine perfekte Ergänzung zum historischen Inventar.
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"''Das Gebäude ist schwierig zu erhalten, aber es ist so gut wie schon lang nicht mehr beisammen''", sagt Hans Widrich. Er hat moderne Kunst in das Haus gebracht, eine perfekte Ergänzung zum historischen Inventar.
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Der Besitz werde weiter gepflegt, sagt Virgil Widrich, Filmproduzent und Professor an der Universität für Angewandte Kunst Wien. "''Das Haus der Kindheit ist immer ein besonders magischer Ort – Räuberhöhle, Ritterburg. Was andere als Playmobil oder Lego haben, haben wir echt.''
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Der Besitz werde weiter gepflegt, sagt Virgil Widrich, Filmproduzent und Professor an der Universität für Angewandte Kunst Wien. "''Das Haus der Kindheit ist immer ein besonders magischer Ort – Räuberhöhle, Ritterburg. Was andere als Playmobil oder Lego haben, haben wir echt.''"
    
=== Ereignisse ===
 
=== Ereignisse ===
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=== Gäste im Haus ===
 
=== Gäste im Haus ===
[[Gottfried von Einem]] war, als er dem [[Direktorium der Salzburger Festspiele]] angehörte, hier zu Gast. Kurzfristig hat [[1948]] hier auch [[Bertolt Brecht]] gewohnt und an dem Stück "[[Salzburger Totentanz |Salzburger Totentanz]]gearbeitet. Die geplante Mitwirkung Brechts an den Festspielen wurde vor allem von den [[Salzburger Nachrichten]] gehässig kommentiert.  
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[[Gottfried von Einem]] war, als er dem [[Direktorium der Salzburger Festspiele]] angehörte, hier zu Gast. Kurzfristig hat [[1948]] hier auch [[Bertolt Brecht]] gewohnt und an dem Stück "[[Salzburger Totentanz |Salzburger Totentanz]]" gearbeitet. Die geplante Mitwirkung Brechts an den Festspielen wurde vor allem von den [[Salzburger Nachrichten]] gehässig kommentiert.  
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Bekannt ist das Kupelwieserschlössl auch, da hier zwischen [[1979]] und [[1988]] [[Peter Handke]] wohnte. Er beschrieb seine Spaziergänge auf dem Mönchsberg in "''Nachmittag eines Schriftstellers''. Auch ein Teil seines Frühwerkes ("''Die Wiederholung'', "''Die Abwesenheit'', "''Über die Dörfer'') und zahlreiche Übersetzungen (William Adonis, Aischylos, Jean Genet, Shakespeare oder Sophokles) verfasste Handke hier. Hier entstanden auch Werke wie "''Die Lehre der Sainte Victoire''([[1980]]), "''Kindergeschichte''([[1981]]), "''Der Chinese des Schmerzes''([[1983]]), "''Nachmittag eines Schriftstellers''([[1987]]), "''Die Wiederholung''([[1986]]) und "''Die Abwesenheit''([[1987]]). In dem Band "''Am Felsfenster morgens''([[1998]]) verarbeitete er ebenfalls Erinnerungen an Salzburg. Sein Gastgeber, Jugendfreund und Landsmann Widrich baute eine umfangreiche Handke-Sammlung auf, die er der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgabe überließ. Weitere handgeschriebene Manuskripte einiger Handke-Texte befinden sich im [[Salzburger Literaturarchiv]].
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Bekannt ist das Kupelwieserschlössl auch, da hier zwischen [[1979]] und [[1988]] [[Peter Handke]] wohnte. Er beschrieb seine Spaziergänge auf dem Mönchsberg in "''Nachmittag eines Schriftstellers''". Auch ein Teil seines Frühwerkes ("''Die Wiederholung''", "''Die Abwesenheit''", "''Über die Dörfer''") und zahlreiche Übersetzungen (William Adonis, Aischylos, Jean Genet, Shakespeare oder Sophokles) verfasste Handke hier. Hier entstanden auch Werke wie "''Die Lehre der Sainte Victoire''" ([[1980]]), "''Kindergeschichte''" ([[1981]]), "''Der Chinese des Schmerzes''" ([[1983]]), "''Nachmittag eines Schriftstellers''" ([[1987]]), "''Die Wiederholung''" ([[1986]]) und "''Die Abwesenheit''" ([[1987]]). In dem Band "''Am Felsfenster morgens''" ([[1998]]) verarbeitete er ebenfalls Erinnerungen an Salzburg. Sein Gastgeber, Jugendfreund und Landsmann Widrich baute eine umfangreiche Handke-Sammlung auf, die er der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgabe überließ. Weitere handgeschriebene Manuskripte einiger Handke-Texte befinden sich im [[Salzburger Literaturarchiv]].
    
Die an die Mauer zur Richterhöhe angebaute [[Mönchsberg Keramik|Keramikwerkstätte]] wurde an den Architekten [[Koloman Lenk]] verkauft, der hier eine Atelierwohnung einrichtete.
 
Die an die Mauer zur Richterhöhe angebaute [[Mönchsberg Keramik|Keramikwerkstätte]] wurde an den Architekten [[Koloman Lenk]] verkauft, der hier eine Atelierwohnung einrichtete.