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== Der Ermittlungsgrund ==  
 
== Der Ermittlungsgrund ==  
Die beiden wurden verdächtigt "''im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit anderen Mittätern''im Jahr 2010 den damals 87-jährgen Gerd V. durch eine Täuschung zur Schenkung von vier Millionen Euro veranlasst zu haben. Laut dem Ermittlungsakt sei dem alten Mann vorgemacht worden, dass "''die Verantwortlichen der Gut Aiderbichl Stiftung Österreich''im Gegenzug für diese Schenkung seinen heruntergekommenen Hof in [[Maria Schmolln]] im [[Innviertel]] renovieren und als "Gnadenhof“ erhalten würden. Und ob dieser Punkt nun auch so wie zugesagt umgesetzt wurde, war ebenfalls Gegenstand von Untersuchungen, da es hier verschiedenen Ansichten gab.
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Die beiden wurden verdächtigt "''im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit anderen Mittätern''" im Jahr 2010 den damals 87-jährgen Gerd V. durch eine Täuschung zur Schenkung von vier Millionen Euro veranlasst zu haben. Laut dem Ermittlungsakt sei dem alten Mann vorgemacht worden, dass "''die Verantwortlichen der Gut Aiderbichl Stiftung Österreich''" im Gegenzug für diese Schenkung seinen heruntergekommenen Hof in [[Maria Schmolln]] im [[Innviertel]] renovieren und als "Gnadenhof" erhalten würden. Und ob dieser Punkt nun auch so wie zugesagt umgesetzt wurde, war ebenfalls Gegenstand von Untersuchungen, da es hier verschiedenen Ansichten gab.
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Auch hätten Aufhauser und Ehrengruber dazu beigetragen, dass nach dem Tod des Mannes im November 2011 bei Gericht "ein ungültiges Testament“ vorgelegt worden sein soll. Der gesamte Nachlass von rund 1,3 Millionen Euro ging daher möglicherweise zu Unrecht an die Aiderbichl-Stiftung. Das Testament sei dem damals schon bettlägrigen Erblasser fertig formuliert vorgelegt und von diesem unterschrieben worden. Wie es zunächst hieß, im Beisein von drei Zeugen - Arbeiter, die im Auftrag von Gut Aiderbichl am Hof des Erblassers arbeiteten. Wie dann aber im Frühsommer 2015 einer drei Arbeiter eingestand, schlief der Erblasser zum Zeitpunkt seiner Unterschrift als Zeuge im Nebenzimmer. Dadurch wäre das Testament ungültig.
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Auch hätten Aufhauser und Ehrengruber dazu beigetragen, dass nach dem Tod des Mannes im November 2011 bei Gericht "ein ungültiges Testament" vorgelegt worden sein soll. Der gesamte Nachlass von rund 1,3 Millionen Euro ging daher möglicherweise zu Unrecht an die Aiderbichl-Stiftung. Das Testament sei dem damals schon bettlägrigen Erblasser fertig formuliert vorgelegt und von diesem unterschrieben worden. Wie es zunächst hieß, im Beisein von drei Zeugen - Arbeiter, die im Auftrag von Gut Aiderbichl am Hof des Erblassers arbeiteten. Wie dann aber im Frühsommer 2015 einer drei Arbeiter eingestand, schlief der Erblasser zum Zeitpunkt seiner Unterschrift als Zeuge im Nebenzimmer. Dadurch wäre das Testament ungültig.
    
Aiderbichl-Geschäftsleiter Dieter Ehrengruber wies diese Vorwürfe zurück und erklärte, dass von Seiten Aiderbichls alles so erfüllt worden wäre, ''was damals besprochen wurde''.  
 
Aiderbichl-Geschäftsleiter Dieter Ehrengruber wies diese Vorwürfe zurück und erklärte, dass von Seiten Aiderbichls alles so erfüllt worden wäre, ''was damals besprochen wurde''.