Amateurfunkverband Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Ein Repeater (Relais-Station) mit erhöhtem Standort (Berggipfel) ermöglicht Übertragungen über größere Strecken als die, die mit einer direkten Verbindung möglich wären.  
 
Ein Repeater (Relais-Station) mit erhöhtem Standort (Berggipfel) ermöglicht Übertragungen über größere Strecken als die, die mit einer direkten Verbindung möglich wären.  
  
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==Funkaktivitäten in Salzburg==
 
==Funkaktivitäten in Salzburg==

Version vom 29. April 2007, 17:31 Uhr

Funkamateure

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Funkamateure Der italienische Erfinder und Techniker Guglielmo Marchese Marconi führte 1896 seine Geräte der englischen Post vor, da die italienische Regierung daran kein Interesse zeigte. 1896 demonstrierte er bereits erfolgreich Überseefunkverkehr.

Eine Vielzahl von Erfindungen und Auswertungen von Erkenntnissen beeinflussten den weiteren Verlauf der Entwicklung. Die Deutschen Slaby und Arco entwickelten die mit Funkeninduktoren ausgestatteten Geräte weiter und schufen 1912/1913 Wechselstrommaschinen zur Hochfrequenz-Erzeugung. Braun führte den geschlossenen Schwingkreis zur induktiven Kopplung der Antenne ein. Dem Dänen Poulsen gelang die Bogenlampe.


1908 führte der Deutsche Max Wien den tönenden Löschfunkensender als eine wesentliche Neuerung ein. Durch Veröffentlichungen dieser Erkenntnisse wurden viele interessierte Menschen angeregt, sich privat mit dieser neuen Technik zu befassen, die Funkamateure.



Organisationen

International Telecomunication Union (ITU) Ziele der 1865 als Internationaler Telegraphenverein gegründeten ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen. Heute ist sie eine Teilorganisation der UN mit derzeit 190 Mitgliedsländern. Die Ziele der ITU:

• Internationale Zuteilung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen
• Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im Funkverkehr
• Koordinierung der Entwicklung von Fernmeldeanlagen
• Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren

Struktur der ITU:

ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), früher CCITT
ITU-R (Radiocommunication Bureau), früher CCIR
ITU-D (Telecommunication Development Bureau)

Internationale Amateur Radio Union (IARU) Weltweit werden alle Funkamateure, die Mitglieder in nationalen Vereinigungen der Funkamateure sind von der Internationalen Amateur Radio Union (IARU) vertreten. Die IARU, die 1925 gegründet wurde, nimmt die Interessen der Funkamateure bei der Weltnachrichtenkonferenz (WRC) wahr. Die Koordinieren der Zustellung von Empfangsbestätigungskarten (QSL-Karten) liegt bei der IARU. Weiters gibt die IARU für die drei Regionen, die im Internationalen Fernmeldevertrag definiert sind, Bandpläne (Frequenztabellen) heraus. Die IARU ist auch an der Zuteilung der international verwendeten Kommunikationsfrequenzen maßgeblich beteiligt.

Österreichischer Versuchssenderverband (ÖVSV)

Logo

Die Österreichischen Funkamateure werden vom 1926 gegründeten Österreichischen Versuchssenderverband (ÖVSV), dessen Tätigkeit sich auf das ganze Bundesgebiet erstreckt, international vertreten. Der ÖVSV ist als Verein föderalistisch in einen Dachverband (DV) und zehn Landesverbände (LV) und zwar jeweils ein Landesverband für jedes der neun Bundesländer und die AMRS (Austrian Military Radio Society) als 10. Landesverband gegliedert. Der ÖVSV gibt periodisch die Zeitschrift qsp als Information für seine Mitglieder heraus.

Amateurfunkverband Salzburg

Der Amateurfunkverband Salzburg (Landesverband des ÖVSV) ist ein Verein zur Erhaltung, Förderung und Verbreitung des Amateurfunkwesens im weitesten Sinne und zur Wahrung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder auf diesem Gebiet. Weiters bezweckt er die nachrichtentechnische Hilfeleistung]] bei Elementarschäden.

Vereinsvorstand

Bei der Jahreshauptversammlung 2007 wurden gewählt;

Vorstand
Landesleiter: OE2VLN Ludwig VOGL
Landesleiter-StV.(1): OE2SZM Stefan ZYHALIUK
Landesleiter-StV.(2): OE2KWN Ing. Kurt WINGELMAYER
Kassier: OE2EJN Johann ENGL
Kassier-StV.: OE2LCM Günther LOEBL
Schriftführer: OE2SPN Norbert SCHLIEFF
QSL Manager: OE2SCM Gerald SCHABER
Rechnungsprüfer
Rechnungsprüfer (1): OE2RWM Rudolf WEGSCHEIDER
Rechnungsprüfer (2): OE2EHP Helga ECKEL
Referenten
ARDF-Referent: OE2SPN Norbert SCHLIEFF
Techn. Referent: OE2JOM Ing. Johann WIMMER
Diplommanager: OE2KWN Ing. Kurt WINGELMAYER
Newcomerbetreuung: OE2RHR Harald Robert RESCHER
Logo

Landesverband

Adresse:
Sieghartsteiner-Straße 33
5202 Neumarkt
Telefon: 0 62 16 - 44 46
E-Mail: lv2@oevsv.at
Klubheim:
Adresse:
Leopoldskronstraße
5020 Salzburg
Telefon: 06 69 - 11 03 32 00
Mittwoch 17:00 bis 19:00 Uhr

Geschichte

1924 gibt es in Salzburg an die 100 Radio-Teilnehmer. Im Jänner wird der Salzburger Radioklub gegründet, Mitgliedsbeitrag 20.000,- Kronen.

1926 bis 1930 Es gibt keine gesetzliche Regelung für den privaten Funkverkehr auf Kurzwelle, alle Funker waren damals Schwarzfunker.[[Bild:

logo
1926 funken in Salzburg O. Jenny und R. Haas mit dem Rufzeichen ÖJ1
1927 hat der Salzburger H. Wieder mit dem Rufzeichen EAHW mit Stuttgart, Coburg, Belfast, Townsend, Bedford, Paris, Malroux, Roubaix.
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1928 funken Salzburg Pol. Inspektor Endl mit dem Rufzeichen EA5PO, Gend. Insp. Frank von der BH St. Johann i. P. mit dem Rufzeichen EA-6HJ und Gend. Insp.Pücher von der BH Tamsweg mit dem Rufzeichen UO-BHT, O. Jenny und R. Haas funken mit dem Rufzeichen EAJ1 aus Salzburg und Wien. In Österreich waren 22 Funkamateure aktiv.

1930 eröffnete die RAVAG einen Zwischensender auf dem Mönchsberg. Der Funkamateur H. Wieder bekam das erste amtliche Rufzeichen in Salzburg UO1HW. Ende 1930 gibt es in Österreich 423.534 Radioteilnehmer, davon in Salzburg 2978.




1934 wurden amtliche Rufzeichen in Österreich eingeführt:

OE1,OE2...Wien
OE3...Niederösterreich
OE4...Burgenland
OE5...Oberösterreich und Salzburg
OE6...Steiermark
OE7...Tirol und Vorarlberg
OE8...Kärnten, 31 Funkamateure haben nun die Lizenz.

1938 waren in Salzburg aktiv:

Wieder Hans, Salzburg - DE 6471/W
Ing. Zadra Johann, Salzburg - DE 6472/W
Putzinger Sepp, Salzburg - DE 6478/W
Haas Richard, Salzburg - DE-6507/W

1939: Der Verordnung über Sender für Funkfreunde, Amtsblatt des Reichspostministeriums 1939/22 ist zu entnehmen, dass die erste Sendegenehmigung in Salzburg an D4UFS, DE-6472/S Ing. Hans Zadra ausgegeben wird. In der Ostmark gab es insgesamt 6 dieser Genehmigungen.

1943: In der Ostmark gab es 22 Lizenzen, eine davon für Ing. Hans Zadra in Salzburg
4.5.1945, 06.00Uhr:Die letzte Sendung des Reichsrundfunks ist die Rundfunkansprache des Kampfkommandanten Oberst Hans Lepperdinger: Salzburg wird kampflos den Amerikanern übergeben (3. US-Infanteriedivision).
1945: Sendeverbot seitens der Besatzungsmächte, es gibt keine Lizenzen.
1946 Im wieder gegründeten ÖVSV vertreten Salzburg (jetzt OE2) Landesverbandsleiter OE2HW Hans Wieder und Stv. OE2JP Josef Putzinger.

In den westlichen Bundesländern entsteht eine Unlis-Tätigkeit mit teilweiser Billigung der Besatzungsmächte. In Salzburg ist stillschweigend von M. Denis (OE13??) vom CIA geduldeter Betrieb (keine schriftlichen Unterlagen vorhanden). Die Funkamateure sind beim CIA inoffiziell registriert. Die Rufzeichenbildung ist dem jeweiligen Amateur überlassen, es wird jedoch immer der Landeskenner OE verwendet. Bei den westlichen Besatzungsmächten verwenden die Amerikaner OE13, die Briten MB9 und die Franzosen FKS8.

1947 Im Camp Roeder (Schwarzenberg-Kaserne) betreiben die Amerikaner eine Clubstation mit dem Rufzeichen OE13USA.

1945 bis 1954: In Salzburg sind aktiv (QRV): OE13AA Jack, OE13BC Kptn. Rexford, OE13FM Miki, OE13JR Major Becker, OE13LL Jim, OE13?? M. Denis, OE13USA Clubstation Camp Roeder

und

OE5AZ Max (OE2SA), OE5BM Gustl (OE2BM) OE5DA Rudi OE5HW Hans Wieder (OE2HW ex EAWG, OE5KK Kümmel (OE2KL) einige Zeit gemeinsames Rufzeichen mit Hans (OE5QY, OE2HKN), OE5KM Messenhauser (keine Lizenz beantragt), OE5MW Gustl OE5PP, Putzinger (OE2JP), OE5QY Hans (OE2HKN), OE5VE Charlie - der Baron, OE5WA Weiss (OE5FW), OE5WL Moritz (OE2JG), OE5YL John und Jane Hans und Inge Wieder (OE2YL), OE5ZZ Zadra (OE2JZ ex D4UFS).

1951: Eine Österreichische Tageszeitung schreibt: [OE hat noch immer Sendeverbot - neben zwei innerafrikanischen Kolonien sei es nur in Österreich noch nicht möglich, Funklizenzen an Amateure zu verleihen.]
23.4.1954: Neun Jahre nach Ende des Krieges werden Sendelizenzen verliehen und die ersten Rufzeichen ausgegeben.
28.6.1954: In Salzburg erhält Ing. J. Zadra OE2JZ seine Lizenz, Kl.C, A1, A2, A3, F3.
17.6.1963: Konstituierende Generalversammlung des Landesverbandes Salzburg des Österreichischen Versuchssenderverbandes mit Wahl des Vorstandes.
1965: Erstes Verbandsheim des Landesverbandes ist in der Zivilschutzschule im Nonntal. Die Klubstation OE2XAL ist erstmals zu hören.
1966: Der Landesverband hat 66 Mitglieder.
1967: Die Klubabende werden auf jeden ersten Freitag im Monat verlegt. Jeweils Sonntag Vormittag wird ein Rundspruch ausgestrahlt.
1968: Der Landesverband hat 75 Mitglieder.
1972: Der Landesverband hat 93 Mitglieder
1981: Die 1000. Amateurfunkgenehmigung] der Fernmeldebehörde (Bereich Oberösterreich und Salzburg) wird ausgegeben. Das Verbandsheim beim Zivilschutzverband muss aufgegeben werden.
1982: Das neue Verbandsheim in der Riedenburg (Leopoldskronstrasse) wird bezogen. Im Juni wird in Salzburg eine große Katastrophenschutzübung –Koordinierte Übung Lage Flachgau - abgehalten. Dankschreiben des Bundeskanzleramtes Zl.150.708/52-I/5/82 vom 29.6.1982.
August 1983: Einführung der Austrian-District-Locator (ADL)

18. bis 20. November 1983: In Salzburg wird wieder eine koordinierte Übung, diesmal mit dem Untertitel Lage Salzburg Stadt, durchgeführt. Es ist dies die erste derartige Übung in einer österreichischen Landeshauptstadt und gleichzeitig die bisher größte Übung im gesamten Bundesgebiet. Über 2000 direkt oder indirekt Mitwirkende sind an der ULV-Übung (Umfassende Landesverteidigung) unter der Leitung des Bundeskanzleramtes, Abteilung Koordination der umfassenden Landesverteidigung beteiligt. Von einer Leitstelle im Schloss Mirabell, dem Sitz des Magistrates der Stadt Salzburg, und einer weiteren Feststation in einem Presse-und Informationszentrum im Kongresshaus werden Verbindungen zu drei Bussen (Übungsleitungs-, Besucher- und Figurantenbus) sowie zu 17 Ereignisorten in Salzburg hergestellt. Es kommen dabei insgesamt 25 Funkamateure zum Einsatz. Die beiden Hauptstellen sowie alle wichtigen Ereignisorte sind mit je zwei Funkern, Posten von geringerer Bedeutung mit nur einem Funker besetzt. Drei weitere Funker halten sich zusätzlich für eventuelle Ausfälle in Bereitschaft - eine Maßnahme, die sich als sehr sinnvoll erweist, nachdem zwei der eingesetzten Funker vorzeitig ihren Einsatz beenden müssen. So kann ohne irgendwelche Umstände sofort ein Ersatzmann einspringen. In einer abschließenden Pressekonferenz am 20. November 1983, erklärt der Leiter der Übung dass die Übung wertvolle Erfahrungen gebracht habe. Dabei wird auch Lob über das Zusammenwirken der einzelnen, an dieser Übung beteiligten Einsatzorganisationen, freiwilligen Organisationen, wie auch der Funkamateure ausgesprochen.

1984: Einem Beschluss der Jahreshauptversammlung 1983 folgend, führt der Landesverband Salzburg des Österr. Versuchssenderverbandes ab 1. Jänner 1984 den Namen: AMATEURFUNKVERBAND SALZBURG (Landes-verband des ÖVSV).
März 1985: Neues Verbandsheim fertiggestellt. Mit der Errichtung eines Teleskopgittermastes neben dem neuen Verbandsheim des Salzburger Amateurfunkverbandes findet die Adaptierung des Gebäudes in der Leopoldskronstrasse ihren Abschluss. In der neuen Unterkunft stehen acht Räume zur Verfügung: zwei Geräteabstellräume, ein Bibliotheks- und Büroraum, der Clubraum, die Funkwerkstätte, das Stationszimmer, der Sanitärraum sowie der Lehrsaal.
1.1.1985 wurde der Maidenhead-Locator verbindlich eingeführt.
1989: Der Notfunkreferent des Landesverbandes OE2KWN übergibt im Beisein von OE2RY der zuständigen Stelle im Amt der Salzburger Landesregierung das Notfunkkonzept des Amateurfunkverbandes Salzburg. Angelehnt an das Konzept OE6 (Landeswarnzentrale) wird u.a. darin vorgeschlagen, eine Koordinationsstelle für alle im Katastrophenfall aktiven Frequenzen zu schaffen. Der Landesverband bietet dazu seine Mitarbeit an.
27.2.1995: Mit Bescheid 0/92-LWP-41/5-1995 wird dem Amateurfunkverband Salzburg die Führung des Landeswappens gemäß §2 Abs. 4. des Landeswappengesetzes 1989 bewilligt. In der Begründung des Bescheides wird auf die besonderen Leistungen im Rahmen des Katastrophenhilfsdienstes hingewiesen, insbesondere auch auf den Einsatz bei der Hilfsaktion für Rumänien.
OE2JZ Ing.OM Johann Zadra ist 80, Mitglied des Ö.V.S.V seit 1. Jänner 1934.
OE3UE Hans Auer, 90! Er ist seit 62 Jahren Mitglied im Verband.

Internationale Einsätze

1980: Katastropheneinsatz im Erdbebengebiet in Süd-Italien. OE2DDL und OE2PNL fahren mit dem Hilfszug des Malteser Ritterordens.
1989 Rumänien:OE2PDM, seit 1961 beim Roten Kreuz in Salzburg, übernahm gemeinsam mit Kurt Baumgartinger (später OE2RKO) sowie OE2PNL und OE2RY die Funktion der Funker. Sie begleiteten im Vorauskommando und im Hauptkonvoi einen Hilfstransport von Salzburg bis Zentralrumänien, nach Brasov. OE2KWN, OE2JRM, OE2MJM, OE2JZ und OE2ROM übernahmen in Salzburg die Leitstation zum Hilfskonvoi. Sie gaben die Meldungen an das Rote Kreuz Salzburg, an die Familien, aber auch an den ORF weiter. Vor allem war es wichtig - es war zwischen Weihnachten und Neujahr - dass auch die Familien immer vom Wohlbefinden ihrer Angehörigen unterrichtet waren.
1991: Seit 1989 wurden neben vielen Katastrophenübungen auch Hilfseinsätze, wie z.B. nach Bulgarien, dem ehem. Jugoslawien, zu den Kurden an die Türkisch-Irakische Grenze, oder sogar nach Zaire zum Flüchtlingsdrama der Tutsi und Hutus, von Funkamateuren begleitet. Ein weiterer Einsatz war auch die Errichtung des Camp Austria in Albanien und die Betreuung der mehr als 700.000 Flüchtlinge im ganzen Land durch das Internationale Comitee vom Roten Kreuz (ICRC) und die Föderation der Rot Kreuz Gesellschaften (IFRC). Auch hier waren Funkamateure OE2RKO und OE2PDM für die Kommunikation der Hilfsmannschaften untereinander zuständig.

Repeater

Ein Repeater (Relais-Station) mit erhöhtem Standort (Berggipfel) ermöglicht Übertragungen über größere Strecken als die, die mit einer direkten Verbindung möglich wären.

Repeater im Bundesland Salzburg

Rufzeichen Standort Bezirk Subaudioton Tonruf QRG/Kanal 2m QRG/Kanal 70cm
OE2XHL Kaprun Kitzsteinhorn Zell am See Pinzgau ..1750Hz ..RV52(R2)
OE2XHM Mühlbach Höchkönig Matrashaus St. Johann Pongau ..1750Hz RU748(R98)
OE2XJL St. Johann i. Pg., Gernkogel St. Johann Pongau ..RV61(R6x)
OE2XNL Mauterndorf Speiereck Tamsweg Lungau ..RV49(R0x)
OE2XNM Mauterndorf Speiereck Tamsweg Lungau RU718(R83)
OE2XSL Salzburg Gaisberg Salzburg-Umgebung Flachgau ..233,6Hz ..RV55(R3x)
OE2XSL Salzburg Gaisberg Salzburg-Umgebung Flachgau RU720(R84)

Funkaktivitäten in Salzburg

Erstverbindungen

1969
SALZBURG (ÖSTERREICH)-England (G3LQR) auf 432MHz durch OE2OML.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Luxemburg (LX1SI) auf 432MHz durch OE2OML.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Niederlande (PA0MJK) auf 432MHz durch OE2OML.
1970
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Dänemark (OZ4HC) auf 432MHz durch OE2OML.
1971
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Isle of Man GD2HDZ) auf 144MHz durch OE2OML.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Isle of Man (GD2HDQ) auf 432MHz durch OE2OML.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Schweden (SM6CYZ/7) auf 432MHz durch OE2OML
1974
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Niederlande (PA0JOU) auf 1240...1300MHz durch OE2OML.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-England (G4BEL) auf 1240...1300MHz durch OE2OML.
1979
SALZBURG (ÖSTERREICH)-SALZBURG (ÖSTERREICH) (OE2BM) auf 10,368GHz durch OE2JG.
1980
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Jersey auf 432MHz durch OE2CAL.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Guernsey auf 432MHz durch OE2CAL.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Wales auf 432MHz durch OE2CAL.
1982
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Dänemark (OZ7LX) auf 12,40... 13,000GHz durch OE2CAL.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Schweden (SM6HYG) auf 12,40...13,000GHz durch OE2CAL.
SALZBURG (ÖSTERREICH)-Deutschland (DL8RAH) auf 24,000... 24,250GHz durch OE2BM.
1983
SALZBURG (ÖSTERREICH)-SALZBURG (ÖSTERREICH) (OE2BM/2) auf 24GHz durch OE2JG.

Arbeitsgruppe ATV

1993 wurde eine Arbeitsgruppe ATV gegründet.

ARGE-Packet-Radio

Juli 1987: Gründung der Arbeitsgruppe Packet Radio und Errichtung eines Senders am Haunsberg.

DX-peditionen

1978: DX-pedition von OE2OKL und OE2VEL nach Liechtenstein (HB0).
1981: DX-pedition von OE2VEL und OE1ETA nach American Samoa, Pago Pago, Niue, Nauru, Western Kiribati, und Funafuti Tuvalu.
1997:DX-pedition von OE2GRP nach Libyen.
1998:DX-pedition zum WWDX-Contest SSB nach Gambia.

Wettbewerbe

Im Mai und Oktober findet jeweils der Wettberb Salzbug funkt statt. Der Wettbewerb SALZBURG FUNKT ist als Einsteiger-Wettbewerb gedacht und soll einerseits Funkamateuren, die neu zum Amateurfunk gekommen sind und noch keine umfangreiche Stationsausrüstung besitzen oder die noch nie an einem Wettbewerb (Kontest) teilgenommen haben die Möglichkeit bieten, einmal an einem solchen teilzunehmen; andererseits aber auch den erfahrenen Kontestern Gelegenheit geben, ihre Erfahrungen zu vermitteln. SALZBURG FUNKT ist in erster Linie - jedoch nicht nur - ein Portable-Wettbewerb, mobiler Funkbetrieb wird allerdings im Interesse der Verkehrssicherheit nicht gewertet. Der Wettbewerb SALZBURG FUNKT soll aber auch den Betrieb über Relais beleben. Teilnahmeberechtigt sind alle lizenzierten Funkamateure und SWLs.

Diplome

1200 Jahre Erzbistum Salzburg
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Anlässlich der 1200-Jahr-Feierlichkeiten des Erzbistums Salzburg stiftet der Amateurfunkverband Salzburg das Diplom 1200 Jahre Erzbistum Salzburg. Aus den Ziffern der Präfixe von Rufzeichen werden die Jahreszahlen 798 und 1998 gebildet, z.B.: HB9(9), OE7(7), DL1(1), W8(8) usw. Aus je einem Buchstaben des Suffix werden die Worte Erzbistum Salzburg gebildet, z.B.: OE2HEM (E), DG7RF(R), GW4ZWN(Z) usw.

ClownDoctors-Diplom
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ClownDoctors besuchen kranke Kinder, insbesondere solche die an Krebs erkrankt sind, im Spital. Sie reden mit ihnen, sie spielen mit ihnen und sie versuchen, ihnen das Lachen wiederzubringen.Der Amateurfunkverband Salzburg gibt das ClownDoctors-Diplom heraus. Der Erlös dieses Diploms kommt der Aktion ClownDoctors zugute. Keine Datums- oder Betriebsartenbeschränkung, Kontakte auf allen Bändern, /p oder /m bzw. /mm sind zugelassen (auch gemischt). Aus je einem Buchstaben des Suffix von 36 verschiedenen Rufzeichen aus 6 verschiedenen Rufzeichengebieten (DXCC-Länder) sind folgende Worte zu bilden: ClownDoctors - Lachen ist die beste Medizin oder Lachen ist die beste Medizin oder ClownDoctors. Das Diplom kann in 4 KLassen gearbeitet werden.

W.A.Mozart-Award
W.A.Mozart-AwardLogo

Anlässlich der Feiern zum 250. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozart’s stiftet der Amateurfunkverband Salzburg das W.A.Mozart Award. Aus je einer Ziffer des Präfixes und je einem Buchstaben des Suffixes von 29 Rufzeichen wird die Sequenz 1756 Wolfgang Amadeus Mozart 2006 gebildet.

Gewertet werden Direktverbindungen zwischen 1. Jänner 2006 und 31. Dezember 2006, keine Band- oder Betriebsartenbeschränkung.

Salzburg-Relais-Diplom
Salzburg-Relais-Diplom

Um den Funkverkehr auf den vom Amateurfunkverband Salzburg errichteten und betreuten FM-Umsetzern (Relais) zu beleben gibt der AFVS das Salzburg-Relais-Diplom heraus. Funkverkehr über die Salzburger Relais ist wegen ihrer Lage und der damit verbundenen Reichweite nicht nur für Fest- oder Mobilstationen interessant sondern auch für Urlauber, die eine Reise in das Salzburger Land oder dessen Umgebung gerne für neue Funkkontakte nützen möchten.

Christian-Doppler-Diplom
Christian Doppler-Diplom

Der Salzburger Amateurfunkverband und der Christian Doppler Fonds geben das Christian-Doppler-Diplom heraus, das an die wichtigsten Stationen im Lebensweg des in Salzburg geborenen Physikers Christian Doppler erinnern soll. Dopplers wissenschaftliche Erkenntnisse haben erst Entwicklungen auf dem Gebiet der modernen Physik möglich gemacht, vom Doppler-Effekt bis zur VOR-Funknavigation. dem Transit-Navy-Navigation-Satellite-Systemund der Transkraniellen-Doppler-Sonografie. Ab dem Gedenkjahr 2003 wird das Diplom in vier Klassen ausgegeben.

Schmetterlingskinder-Diplom
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Der Amateurfunkverband Salzburg stiftet das Schmetterlingskinder-Diplom.

Schmetterlingskinder brauchen Hilfe
Kinder, deren Haut so verletzlich ist wie die Flügel eines Schmetterlings
Kinder, die an 'Epidermolysis Bullosa erkrankt sind.
Kinder, deren schmerzhafte Wunden nur schwer heilen
Dinge, die für andere Kinder ganz alltäglich sind, wie Herumtollen, Laufen und Spielen sind für Schmetterlingskinder, wenn überhaupt, nur eingeschränkt möglich. Aus je einem Buchstaben des Suffix von 20 verschiedenen Rufzeichen ist das Wort Schmetterlingskinder zu bilden.

Keine Datums- oder Betriebsartenbeschränkung, Kontakte auf allen Bändern, /p oder /m bzw. /mm sind zugelassen (auch gemischt). Der Erlös dieses Diploms kommt der Aktion debra-austria - Hilfe für die Schmetterlingskinder zugute.

Alle Diplome können von allen lizenzierten Funkamateuren oder Hörern (SWL's) gearbeitet werden.

Maidenhead-Locator

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Maidenhead-Locator (QTH-Locator)

Im Amateurfunk wird der Standort (QTH) einer Funkstation anhand eines an den Längen- und Breitengraden ausgerichteten geodätischen Netzes, das von Funkamateuren entwickelt wurde, angegeben.

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Austrian-District-Locator (ADL)

Mit: dem Austrian District Locator (Bezirkskenner) wird der Versand der QSL-Karten vereinfacht.

AMRS
ADL 020...Wals, Schwarzenberg-Kaserne
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ADL 021...Saalfelden, Wallner-Kaserne
ADL 022...Glasenbach, Rainer-Kaserne
ADL 023...St. Johann i. Pg., Krobatin-Kaserne
AFVS
ADL 200...Landesverband Salzburg
ADL 201...Salzburg Stadt
ADL 202...Flachgau, BH Salzburg Umgebung
ADL 203...Tennengau, BH Hallen
ADL 204...Pongau, BH St. Johann i. Pg.
ADL 205...Pinzgau, BH Zell am See
ADL 206...Lungau, BH Tamsweg


Amateurfunk in den Medien

1966: Funkamateure – Helfer der Wissenschaft. Wundern – Wagen – Wissen. Salzburger Nachrichten, 7.9.1966.

1978: Salzburger an der Spitze der Funkamateure. Salzburger Nachrichten, 1.5.1978. Ein Amateurfunker hat 600.000 Partner, Salzburger Nachrichten, 23.9.1978. Funkfieber auch in Salzburg, Neue Kronenzeitung, Salzburg, 10.9.1978

1979: Freude am Amateurfunk steigt. Jährlich 200 neue Bewerber, Oberösterreichische Nachrichten, 10.7.1979. Behinderte lernen funken. Stammtisch über den Äther, Salzburg-Kurier, 29.7.1979. Behinderte finden über Äther Kontakt. 19 Salzburger erwarben nach erstem Kurs die Amateurfunklizenz, Salzburger Nachrichten, 29.8.1979. Schwerstbehinderte erweitern Horizont, Salzburger Tagblatt, 29.8.1979. Aktuelles vom Amateurfunk. Was ist eigentlich faszinierend am Amateurfunk. Pongauer Amateurfunkrelais OE2XJL, Pongauer Nachrichten, 4.11.1979. Funken Sie doch mal über Satellit, Volksstimme, 7.12.1979. Ost-West-Amateurfunker nutzen UdSSR-Satelliten, Salzburger Nachrichten, 7.12.1979. Funkgeräte für Behinderte, Salzburger Nachrichten, 29.12.1979. Der Mond als Relaisstation, Salzburger Nachrichten, 29.12.1979.

1980: Erpresser ging in Zugfalle. Aktion Hase erfolgreich beendet. Mitwirkung von Amateurfunkern, Salzburger Nachrichten, 1.3.19801984. Erzbischof Berg sprach zum Protestantentag in Georgia, Salzburger Nachrichten, 5.9.1984.

1981: Hobbyfunkwellen umrunden den Erdball, Salzburger Nachrichten, 17.3.1981. Funkstation im Messegelände. OE2TOM/5 auf der Welser Messe, Oberösterreichische Nachrichten, 11.4.1981. Klubräume für Versuchssender, Salzburger Nachrichten, 31.7.1981.

1982: Der älteste „Ätherwellenbummler“ Österreichs OE5AH, Salzburger Nachrichten, 16.2.1982. Amateurfunker schufen Stützpunkt im Lungau, Versuchssenderverband richtet Bezirksstelle ein. Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen, Salzburger Nachrichten, Salzburger Tagblatt, 1.3.1982. Im Juni wird in Salzburg eine große Katastrophenschutzübung - Koordinierte Übung Lage Flachgau - abgehalten. Flüchtlingsstrom zieht durch den Flachgau. Große Übung der Umfassenden Landesverteidigung im Juni geplant, Salzburger Nachrichten, 12.3.1982. Flachgau wird zur Probe Krisengebiet. Übung der Umfassenden Landesverteidigung. Nahrungsknappheit, Katastrophen, Salzburger Nachrichten, 14.6.1982. Hervorragende Verbindungen. Amateurfunker waren drei tage im Einsatz. Salzburger Landeszeitung, 25.6.1982.

1983: Oberst Josef Buketits OE2BSL wird zum Brigadier ernannt, Salzburger Nachrichten, 5.7.1983. Selbst an der Grenze gab es grünes Licht. Amateurfunker OE6UBG rettet Leben eines Babys, Kleine Zeitung, Graz. Fuchsjagd der Amateurfunker, Lungauer Nachrichten, 5.9.1983. Amateurfunker: Die Welt steht ihnen offen, Lungauer Nachrichten. Vom 18.-20. November 1983 wird in Salzburg wieder eine koordinierte Übung, diesmal mit dem Untertitel Lage Salzburg Stadt, durchgeführt. Informations-Zeitung der Landeshauptstadt Salzburg 11/83.

1984: Erzbischof Berg sprach zum Protestantentag in Georgia auf der Klub-Station OE2XAL. Salzburger Nachrichten, 5.9.1984. Hans Auer reagiert auf jede Welle. Salzburger Pensionist brachte es auf 36.000 Funkgespräche in aller Welt, Salzburger Nachrichten, 10.9.1986. Die Füchse im Bau. Salzburger Landesmeisterschaft im Amateurfunkpeilen. Neues Salzburger Tagblatt, Salzburger Volkszeitung, 28.10.1986.

1987: OE2IKN ruft cq 2 Meter und hört, Salzburger Volksblatt, 5.2.1987. Ein Sport mit Köpfchen. Salzburg ist die neue Hochburg des Amateurfunkpeilens, Salzburger Nachrichten, 21.8.1987. Erste Promotion Sub auspiciis auf historischem Boden. Ein Doppelstudium im Eiltempo. 25jähriger Salzburger (OE2RRM) als zweifacher Doktor, Salzburger Nachrichten.

1988: Funkamateure: Profis im Katastrophenschutz. Notfunkdienst sorgt für Kommunikation, Zivilschutzmagazin 4/1988.

1989: PRISMA: OSCAR 10, Amateurfunksatelliten, ARD/NDR

1990: Studenten aus Brasov rufen in die Welt hinaus: Wir sind frei. Funkamateur brachte ergreifenden Brief aus Rumänien mit. 156 Meldungen kamen über die Funkbrücke. 60 Tonnen Hilfsgüter gehen auf die Reise. Kommunikationsmängel bei Dienststellen in der Landesregierung, Salzburger Nachrichten, 11.1.1990. Kein Zwist zwischen Amateurfunkern und Landesregierung, Salzburger Nachrichten, 13.1.1990.

1991: OE2UE ist 82. Der älteste Amateurfunker in Salzburg, ORF, Salzburg heute,16.10.1991.

1992: Weihnachtswunder in Tirol. Amateurfunker hörte Hilferuf von Vater mit zwei Kindern. Im Schnee verirrte Familie gerettet, Salzburger Krone, 27.12.1991. Florian Mauerlehner sichert sich die Fahrkarte nach Ungarn. Weltmeisterschaft im Amateurfunkpeilen, Flachgauer Nachrichten, 21.5.1992. Weltraum in der Schule. Funkprojekt im Gymnasium St. Rupert. Tauern-Magazin Pongau, 10.4.1992. Es muss nicht immer Taifun sein.

1994: Im Ernstfall stellen Radioamateure in aller Welt eine zuverlässige Verbindung her. Ihre Namen mit den persönlichen Rufzeichen findet man in einem eigenen Callbook. Für den Erwerb der Lizenz gibt es ein strenges Reglement, Salzburger Nachrichten 12.11.1994.

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