| − | Im Buch über die Salzburger Eisenbahnen von Adalbert Müller<ref>Müller, Adalbert (1979): „Die Eisenbahnen in Salzburg. Geschichte der Schienen- und Seilbahnen.“ 2. erweiterte und verbesserte Auflage. Salzburg, S. 149, zitiert nach G. Zwanowetz 1992, S. 302</ref> wird berichtet, dass kurz nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] eine Anzahl Tiroler Interessenten unter Führung ihres damaligen Landtagspräsidenten die Forderung aufstellten, eine wesentliche Verkürzung der Verbindung mit Salzburg, [[Linz]] und [[Wien]] durch eine Hauptbahn von St. Johann in Tirol über Lofer entlang der [[Bundesstraße]] 1 zu erreichen. Das einzige konkrete Ergebnis dieser fünfzigjährigen Bemühungen sei der an ein Bahnhofsgebäude erinnernde Gasthof Auvogel in Weißbach bei Lofer, stellt Georg Zwanowetz fest.<ref>ebd., S. 301</ref> Dieses Gebäude enthält heute das Café Auvogel und einen Spar-Markt und<ref>[https://www.auvogl.at Homepage Café Auvogel]</ref> und sei heute der einzige manifeste Überrest dieser Planungen.<ref>Möcker, Hermann (1997): Am "Nabel" des österreichischen Eisenbahnnetzes. Salzburgs Schienenverkehr, historisch, regional und lokal betrachtet. - In: Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie), 41. Jg., S. 175-192</ref> | + | Im Buch über die Salzburger Eisenbahnen von Adalbert Mueller<ref>Mueller, Adalbert (1979): „Die Eisenbahnen in Salzburg. Geschichte der Schienen- und Seilbahnen.“ 2. erweiterte und verbesserte Auflage. Salzburg, S. 149, zitiert nach G. Zwanowetz 1992, S. 302</ref> wird berichtet, dass kurz nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] eine Anzahl Tiroler Interessenten unter Führung ihres damaligen Landtagspräsidenten die Forderung aufstellten, eine wesentliche Verkürzung der Verbindung mit Salzburg, [[Linz]] und [[Wien]] durch eine Hauptbahn von St. Johann in Tirol über Lofer entlang der [[Bundesstraße]] 1 zu erreichen. Das einzige konkrete Ergebnis dieser fünfzigjährigen Bemühungen sei der an ein Bahnhofsgebäude erinnernde Gasthof Auvogel in Weißbach bei Lofer, stellt Georg Zwanowetz fest.<ref>ebd., S. 301</ref> Dieses Gebäude enthält heute das Café Auvogel und einen Spar-Markt und<ref>[https://www.auvogl.at Homepage Café Auvogel]</ref> und sei heute der einzige manifeste Überrest dieser Planungen.<ref>Möcker, Hermann (1997): Am "Nabel" des österreichischen Eisenbahnnetzes. Salzburgs Schienenverkehr, historisch, regional und lokal betrachtet. - In: Österreich in Geschichte und Literatur (mit Geographie), 41. Jg., S. 175-192</ref> |
| | Dieses Projekt einer Abkürzung der Eisenbahnverbindung zwischen Salzburg und Innsbruck wurde in den [[1970er]]-Jahren insofern obsolet, als die [[ÖBB]] mit der Deutschen Bahn die Einrichtung von Korridorzügen über das „[[Kleines Deutsches Eck|Große Deutsche Eck]]“ über Rosenheim vereinbarten. Die ÖBB bauten in der Folge sogar auf eigene Kosten die Schleife Rosenheim und erreichten damit eine bedeutende Fahrzeitverkürzung für die innerösterreichischen Schnellzüge zwischen Wien und Innsbruck. | | Dieses Projekt einer Abkürzung der Eisenbahnverbindung zwischen Salzburg und Innsbruck wurde in den [[1970er]]-Jahren insofern obsolet, als die [[ÖBB]] mit der Deutschen Bahn die Einrichtung von Korridorzügen über das „[[Kleines Deutsches Eck|Große Deutsche Eck]]“ über Rosenheim vereinbarten. Die ÖBB bauten in der Folge sogar auf eigene Kosten die Schleife Rosenheim und erreichten damit eine bedeutende Fahrzeitverkürzung für die innerösterreichischen Schnellzüge zwischen Wien und Innsbruck. |