Mathias Gschnitzer: Unterschied zwischen den Versionen

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==Sonstiges öffentliches Wirken ==
==Sonstiges öffentliches Wirken ==
Von [[1851]] bis [[1860]] war Gschnitzer Mitglied der Gemeindevertretung und als Abgeordneter der Handelskammer von [[1861]] bis [[1870]] Mitglied des [[Salzburger Landtag]]es, sowie im selben Zeitraum erneut Reichstagsabgeordneter in Wien. Insgesamt zeigte er sich 17 Jahre als Präsident, zwei Jahre als Vizepräsident und neun Jahre als Kammerrat für die [[Salzburger Handels- und Gewerbekammer]] tätig.
Von [[1851]] bis [[1860]] war Gschnitzer Mitglied der Gemeindevertretung und als Abgeordneter der Handelskammer von [[1861]] bis [[1870]] Mitglied des [[Salzburger Landtag]]es, sowie im selben Zeitraum erneut Reichstagsabgeordneter in Wien. Insgesamt zeigte er sich 17(?) Jahre als Präsident ([[1852]], [[1867]] bis [[1873]] und [[1876]] bis [[1884]), zwei Jahre als Vizepräsident und neun Jahre als Kammerrat für die [[Salzburger Handels- und Gewerbekammer]] tätig.


Daneben war er maßgeblich an der Gründung der ehemaligen "Salzburger Gewerbevereinsschule" und der [[Salzburger Sparkasse]] beteiligt.  
Daneben war er maßgeblich an der Gründung der ehemaligen "Salzburger Gewerbevereinsschule" und der [[Salzburger Sparkasse]] beteiligt.  
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==Engagement im Kultur- und Vereinsleben==
==Engagement im Kultur- und Vereinsleben==
Als Mann des öffentlichen Lebens zeigte er sich in zahlreichen Vereinen und Institutionen tätig. So war er Mitglied des "Liberalen Vereins" und Verwaltungsrat des [[Salzburg Museum|Salzburger Museums]].
Als Mann des öffentlichen Lebens zeigte er sich in zahlreichen Vereinen und Institutionen tätig. So war er Mitglied des "Liberalen Vereins", 1868 dessen Vorstand, und Verwaltungsrat des [[Salzburg Museum|Salzburger Museums]].


Am [[27. Juni]] [[1848]] ernannte ihn die erst wenige Jahre zuvor von [[Alois Taux]] gegründete [[Salzburger Liedertafel]] gemeinsam mit [[Franz Xaver Späth]] für die Mitwirkung und Unterstützung bei der Abhaltung des „Ersten großen Fahnen- und Gesangsfestes in Salzburg“ (das von den Behörden als Ausdruck möglicher revolutionärer Gesinnung gewertet wurde) zu den ersten Ehrenmitgliedern des Vereins.  
Am [[27. Juni]] [[1848]] ernannte ihn die erst wenige Jahre zuvor von [[Alois Taux]] gegründete [[Salzburger Liedertafel]] gemeinsam mit [[Franz Xaver Späth]] für die Mitwirkung und Unterstützung bei der Abhaltung des „Ersten großen Fahnen- und Gesangsfestes in Salzburg“ (das von den Behörden als Ausdruck möglicher revolutionärer Gesinnung gewertet wurde) zu den ersten Ehrenmitgliedern des Vereins.  
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* Nekrolog auf Mathias Gschnitzer, [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 24, 1884, S. 191-193.
* Nekrolog auf Mathias Gschnitzer, [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 24, 1884, S. 191-193.
* [[Ludwig Netsch]]: ''Die Salzburger Bürgermeister ab 1847''. Magistrat Salzburg. Dokumentation über das Geschehen in der Stadt. Salzburg 1980
* [[Ludwig Netsch]]: ''Die Salzburger Bürgermeister ab 1847''. Magistrat Salzburg. Dokumentation über das Geschehen in der Stadt. Salzburg 1980
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''„… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“ Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. S. 58.
* [[Géza Rech]]: ''Carl Spängler, 1825-1902. Vom Revolutionär zum Großbankier.'' In: ''In Salzburg geboren''. [[August Stockklausner]] (Hg.). SN-Verlag. Salzburg 1972. ISBN 3-85304-032-2 (Mit Angaben zu Gschnitzer)
* [[Géza Rech]]: ''Carl Spängler, 1825-1902. Vom Revolutionär zum Großbankier.'' In: ''In Salzburg geboren''. [[August Stockklausner]] (Hg.). SN-Verlag. Salzburg 1972. ISBN 3-85304-032-2 (Mit Angaben zu Gschnitzer)
* [[Isolde Schlager-Dattenböck]]: ''Die „Lebenserinnerungen“ des Franz Xaver Späth.'' In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 144. S. 145-218. Eigenverlag der Gesellschaft. Salzburg 2004 (mit Angaben zu Gschnitzer)
* [[Isolde Schlager-Dattenböck]]: ''Die „Lebenserinnerungen“ des Franz Xaver Späth.'' In Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. Band 144. S. 145-218. Eigenverlag der Gesellschaft. Salzburg 2004 (mit Angaben zu Gschnitzer)