Eisenwerk Sulzau-Werfen: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach Erschöpfung dieser Lager am Fuß des [[Tennengebirge]]s wurde das Erz aus dem Höllngraben und [[Imlautal]] herangeschafft, die sich südwestlich von Werfen befinden. | Nach Erschöpfung dieser Lager am Fuß des [[Tennengebirge]]s wurde das Erz aus dem Höllngraben und [[Imlautal]] herangeschafft, die sich südwestlich von Werfen befinden. | ||
Mit der Erzeugung von Hartgusswalzen begann man bereits [[1805]]. [[1899]] erwarb die Familie [[Weinberger]] die Eisenwerkgesellschaft Sulzau-Werfen, in deren Besitz das Unternehmen noch heute ist. Die Produktion umfasste Holzkohlenroheisen, Stahlwerkskokillen, Walzen und Formguss. [[ | Mit der Erzeugung von Hartgusswalzen begann man bereits [[1805]]. [[1899]] erwarb die Familie [[Weinberger]] die Eisenwerkgesellschaft Sulzau-Werfen, in deren Besitz das Unternehmen noch heute ist. Die Produktion umfasste Holzkohlenroheisen, Stahlwerkskokillen, Walzen und Formguss. | ||
[[1958]] wurde durch Abschluss eines Lizenzvertrages zur Herstellung von Walzen mit der [[USA|amerikanischen]] ''United Engineering and Foundry Company'' die Verwandlung von einem Spezialroheisen erzeugenden Betrieb in einen international bedeutenden Walzenhersteller eingeleitet. Diese wegweisende Entscheidung war durch die notwendig werdende Stilllegung des Erzbergbaues und des Hochofens, die im Jahre [[1960]] folgte, ausgelöst worden. Aber man produzierte mit herbei geschafften Rohmaterial weiter. [[1965]] kam es zu einer Konzentration im Angebot, Stahlguss- und Halbstahlwalzen wurden hergestellt. [[1971]] wurde der Betrieb durch eine horizontale Schleudergussanlage für Breitbandwalzen erweitert. | |||
Oberwerkmeister [[Joseph Gainschnigg]] aus [[Gastein]] baute für das Eisenwerk eine hochleistungsfähige Gebläsemaschine. | Oberwerkmeister [[Joseph Gainschnigg]] aus [[Gastein]] baute für das Eisenwerk eine hochleistungsfähige Gebläsemaschine. | ||