Kuno von Gutrat: Unterschied zwischen den Versionen
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'''{{PAGENAME}}''' war ein bedeutendes Mitglied der [[Guetrater]] und | '''{{PAGENAME}}''' war ein bedeutendes Mitglied der [[Guetrater]] und lebte im [[13. Jahrhundert]]. | ||
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Als Sohn von Kuno III. von Werfen-Schnaitsee verwaltete ''Kuno von Gutrat'' die Salzburger Besitzungen und nahm im [[Gerichtsbezirk Grafengaden]] die ''Blutgerichtsbarkeit'' wahr, die er durch dort eingesetzte Richter ausüben ließ. [[1286]] erlaubte er dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] und dem [[Domkapitel]], die Durchstichstrecke des [[Almkanal]]s von der [[Königsseeache]] bis zur Einmündung des [[Rosittenbach]]es anzulegen. Die dazu notwendigen Wehranlagen führten jedoch in Folge zu Überschwemmungen, weshalb die Abzweigung etwas | Als Sohn von Kuno III. von Werfen-Schnaitsee verwaltete ''Kuno von Gutrat'' die Salzburger Besitzungen und nahm im [[Gerichtsbezirk Grafengaden]] die ''Blutgerichtsbarkeit'' wahr, die er durch dort eingesetzte Richter ausüben ließ. [[1286]] erlaubte er dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstift St. Peter]] und dem [[Domkapitel]], die Durchstichstrecke des [[Almkanal]]s von der [[Königsseeache]] bis zur Einmündung des [[Rosittenbach]]es anzulegen. Die dazu notwendigen Wehranlagen führten jedoch in der Folge zu Überschwemmungen, weshalb die Abzweigung etwas flussaufwärts nach [[Hangendenstein-Pass|Hangendenstein]] verlegt wurde, wo sie sich noch heute befindet. | ||
Er hatte die bedeutenden Ämter des [[Burggrafen von Hohensalzburg]] und des ''Hauptmannes zu Salzburg'' inne, [[1278]] wurde er mit dem [[Salzburger Erbämter|Salzburger Erbtruchsessenamt]] belehnt. Er war es auch, der [[1266]] die erste und damit älteste deutschsprachige Urkunde ausstellte, die sich heute im Besitz des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs befindet. | Er hatte die bedeutenden Ämter des [[Burggraf von Hohensalzburg|Burggrafen von Hohensalzburg]] und des ''Hauptmannes zu Salzburg'' inne, [[1278]] wurde er mit dem [[Salzburger Erbämter|Salzburger Erbtruchsessenamt]] belehnt. Er war es auch, der [[1266]] die erste und damit älteste deutschsprachige Urkunde ausstellte, die sich heute im Besitz des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs befindet. | ||
Er und sein Bruder Otto von Gutrat erlaubten | Er und sein Bruder Otto von Gutrat erlaubten [[1252]] der [[Fürstpropstei Berchtesgaden]] die freie Salzdurchfuhr durch ihren Gerichtsbezirk Grafengaden und die Errichtung eines Salzstadels am Ufer der [[Salzach]] in [[Rif]]. Der Stadelmeister, der die Aufsicht über das Salzlager, den Salzstadel, hatte, wohnte auf jenem Hof, den [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] [[1193]] der Fürstpropstei in [[Niederalm]] geschenkt hatte, dem [[Stadlmeistergut]]. | ||
Mit Kunos Sohn endet das Geschlecht im [[14. Jahrhundert]]. | Mit Kunos Sohn endet das Geschlecht im [[14. Jahrhundert]]. | ||
==Quelle== | ==Quelle== | ||
* [[Heinz Dopsch]], Ewald Hiebl: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Unter erzbischöflicher Herrschaft | * [[Heinz Dopsch]], [[Ewald Hiebl]]: ''Kultur, Geschichte und Wirtschaft von Anif, Niederalm, Neu-Anif'', 2003, Herausgeber: Gemeinde Anif, Beitrag ''Unter erzbischöflicher Herrschaft − Anif im Mittelalter und an der Wende zur Neuzeit'', Heinz Dopsch | ||
[[Kategorie:Person (Geschichte) | {{SORTIERUNG:Gutrat, Kuno von}} | ||
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]] | |||