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; Constantin Schlafhauser
 
; Constantin Schlafhauser
Über Schlafhauser ist mehr bekannt. Er war ein katholischer ''Gesellpriester'' (Kooperator) und stammte aus der [[Hallein]]er Pfarrersfamilie Virgil Schlafhauser. Wie sein Vater bekam auch er Kinder (drei). Als Gesellpriester genoss er in [[Kuchl]] wegen seiner lutherischen Predigten hohes Ansehen. Im März [[1564]] musste er sich in Salzburg wegen seiner evangelischen Gesinnung rechtfertigen. Daraufhin verließ er Salzburg. Er reiste durch [[Oberösterreich]] und kam auch wieder ins Salzburger Land nach [[Bischofshofen]]. Dort brachen die Bauern am [[3. September]] [[1564]] gewaltsam die [[Pfarrkirche hl. Maximilian]] auf, um die Predigt von Schlafhauser zu hören und danach das Abendmahl in beiderlei Gestalt von diesem zu empfangen. Deshalb sollte er verhaftet werden, versteckte sich zunächst in Bischofshofen, floh aber dann nach [[St. Veit]] und schließlich wieder nach Oberösterreich. Seine "vermainte Hausfrau" Christina war bereits verhaftet und ins Gefängnis in die Stadt Salzburg gebracht worden.
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Über Schlafhauser ist mehr bekannt. Er war ein katholischer ''Gesellpriester'' (Kooperator) und stammte aus der [[Hallein]]er Pfarrersfamilie Virgil Schlafhauser. Wie sein Vater bekam auch er Kinder (drei). Als Gesellpriester genoss er in [[Kuchl]] wegen seiner lutherischen Predigten hohes Ansehen. Im März [[1564]] musste er sich in Salzburg wegen seiner evangelischen Gesinnung rechtfertigen. Daraufhin verließ er Salzburg. Er reiste durch [[Oberösterreich]] und kam auch wieder ins Salzburger Land nach [[Bischofshofen]]. Dort brachen die Bauern am [[3. September]] [[1564]] gewaltsam die [[Pfarrkirche zum hl. Maximilian]] auf, um die Predigt von Schlafhauser zu hören und danach das Abendmahl in beiderlei Gestalt von diesem zu empfangen. Deshalb sollte er verhaftet werden, versteckte sich zunächst in Bischofshofen, floh aber dann nach [[St. Veit]] und schließlich wieder nach Oberösterreich. Seine "vermainte Hausfrau" Christina war bereits verhaftet und ins Gefängnis in die Stadt Salzburg gebracht worden.
    
Constantin Schlafhauser wurde schließlich am [[14. Oktober]] [[1565]] in [[St. Gilgen]] verhaftet. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Seine Frau wurde mit den Kindern aus dem [[Erzstift]] "abgeschafft".
 
Constantin Schlafhauser wurde schließlich am [[14. Oktober]] [[1565]] in [[St. Gilgen]] verhaftet. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Seine Frau wurde mit den Kindern aus dem [[Erzstift]] "abgeschafft".
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